Turniere
Hier findet Ihr die - zugegeben oft sehr subjektiven - Berichte besuchter Turniere. Um wieder zurück zur Termin-Übersicht zu gelangen, klicke hier.
![]() Bilanz: Bisher viele viele Pokale... |
13.05.2012: „5. Trave-Bulls-Cup“ in Travemünde (Bericht von Andrea)
Nachdem am Samstag die Bulls-Mädels einen grandiosen 1. Platz beim Damenturnier in Travemünde ergattern konnten, fuhren drei von ihnen – Bettina, Katsch und Andrea – am Sonntag wieder in die Halle um gemeinsam mit Basti, Frank und Tobi beim 5. Trave-Bulls-Cup 2012 mitzumischen. Tim konnte leider nicht mit dabei sein, weil er sich Samstag scheinbar zu sehr beim Anfeuern verausgabt hat und leider krank war. (Gute Besserung!) Unterstützung erhielten die glorreichen Sechs, via Facebook schon liebevoll als Rumpfkader bezeichnet, noch von Kai. Danke an dieser Stelle!
Mit dieser bunten Truppe sollte die Vorrunde dann starten. Gespielt wurde in drei Staffeln à fünf Mannschaften. Die beiden Gruppenersten sollten dann in einer Zwischenrunde um den Einzug ins kleine und große Finale spielen. Leider konnten wir in der Vorrunde nur den 3. Platz hinter den Haihappen aus Rostock und dem SC Astrein erzielen, womit wir in die Runde um Platz 7 bis 9 eingezogen sind. Dort konnten wir die Spiele souverän für uns entscheiden, sodass wir zufrieden den 7. Platz erreichten.
Herzlichen Glückwunsch an die Haihappen aus Rostock, die ihre Gegner im Finale überragend geschlagen haben und somit den Turniersieg vor Lümix und Blau Weiß Grevesmühlen davontrugen.
Vielen Dank an den Veranstalter TSV Travemünde für den schönen Turniertag beziehungsweise das schöne Turnierwochenende!
Und einen ganz besonderen Dank an die „Rumpftruppe“, denn ich habe zusätzlichen Muskelkater durch das viele Lachen von Sonntag in der Bauchgegend! (Kaffee-Kleckereien, Mannschaftsfoto, Gedisse…)
12.05.2012: „3. Travemünder Damen-Turnier“ in Travemünde (Bericht von Manschi)
Unsere Mädels haben beim dem Damen-Turnier in Travemünde jeher ein gutes Bild machen können – sei es auf dem Spielfeld oder abseits davon, wenn die ein oder andere Flasche Asti durch die Reihen ging. Auch in diesem Jahr war schnell ein Kader gefunden, so dass es mit viel Tatendrang zu dem Turnier ging; mit dabei waren Kati, Marlis, Anja, Bettina, Stine, Katsch, Mareike, Andrea und –wieder da – Jule sowie als Fans Tim und Manschi. Gespielt wurde in drei 5er-Staffeln, in denen sich die ersten Beiden aus jeder Gruppe in zwei 3er-Gruppen die jeweiligen Platzierungen ausspielten. Ohne großes Leistungsziel begann man den Tag, insgesamt wurde guter Volleyball gespielt, sogar unsere sonstige Achillesferse (die Annahme) klappte gut. Und da dann auch noch die Feldverteidigung und Angriffsarbeit sehr gut waren, konnte man viele Sätze einfahren. Mit insgesamt einem verlorenen Spiel und einem weiteren verlorenen Satz konnten wir uns knapp als Staffel-Zweitplatzierter für die Finalrunde qualifizieren. Hier trafen wir dann auf zwei Erstplatzierte der anderen Staffeln, so dass jedes der nun drei Teams zwei Spiele vor sich hatte. Auch hier war es wiederum nicht einfach, es wurde viel gekämpft und oftmals war es nur der längere konditionelle Atem, der nach langen Spielzügen den Punktgewinn brachte. Jedes der drei Spiele endete 1:1, so dass die kleinen Punkte ausschlaggebend für den Finaleinzug waren: das Glück war auf unserer Seite und mit drei Punkten Vorsprung durften wir diesen Platz wahrnehmen. Hier trafen wir auf einen alten Bekannten, nämlich auf die Mannschaft, in der wir in der Vorrunde 0:2 verloren hatten. Revanche war also angesagt. Man spürte es in unserem Team: jetzt nachdem alles möglich schien, waren alle hochkonzentriert. Von Beginn an waren alle hellwach, griffen wunderbar an, blockten effektiv und verteidigten gut. Von Anfang an dominierten unsere Mädels die Partie. Als dann noch die Leistungsträgerin des Gegners aufgrund eines Krampfes vom Feld ging, konnten wir uns absetzen, der Sieg konnte deutlich eingefahren werden.
Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, zu dem man ohne Erwartungen fuhr und in dessen Verlauf das Team immer besser wurde. Wir freuen uns auf weitere Damen-Turniere, mit diesem Team ist alles möglich.
28.04.2012: „Landesmeisterschaft im Mixedvolleyball 2012 Mecklenburg-Vorpommern“ in Klütz (Bericht von Manschi)
Am Samstag, 28.April 2012 ging es in Klütz heiß her: die besten Mixed-Volleyballteams aus Mecklenburg Vorpommern suchten den Landesmeister, insgesamt traten sechs Mannschaften an. Ein Titelgewinn ist ansich schon eine Auszeichnung, doch stellt sie auch gleichzeitig die Qualifikation für die dann folgende Norddeutsche Meisterschaft dar, in dem sich die jeweiligen Landesmeister – nebst Zweitplatzierten – der nördlichen Bundesländer duellieren. Aus diesem Turnier wiederum ziehen die besten sechs Mannschaften in die Deutsche Meisterschaft ein, in der sie auf die besten sechs Süd-Teams treffen. Die Landesmeisterschaft ist also eine von drei Stufen zur Deutschen Meisterschaft. Dabei stellte die MV-Landesmeisterschaft wie gewohnt ein Nadelöhr dar, denn traditionell wird in Mecklenburg-Vorpommern hochwertiger Volleyball gespielt. Der derzeitig amtierende Norddeutsche sowie Deutsche Meister kommen beide aus Mecklenburg Vorpommern und haben dementsprechend auch an der Landesmeisterschaft teilgenommen.
Pünklich kurz nach zehn Uhr wurde die Landesmeisterschaft vom Geschäftsführer des Volleyballverbandes Mecklenburg Vorpommern eröffnet. In den kommenden Stunden wurde Volleyball auf höchstem Niveau gespielt. Viele der Partien endeten mit 1:1, so dass sich über lange Zeit kein Favorit herausstellte, auch der amtierende Deutsche Meister (SVB Icebreaker Schwerin) und der Norddeutsche Meister (VSV 06 Schwerin) konnten sich nie klar durchsetzen. Für die VolleyBulls fing der Tag sehr vielversprechend an, so startete man mit einem 2:0 gegen VSV 06 Beachteam in das Turnier. Spiel 2 und 3 (VSV 06 Schwerin bzw. VfL Aufsteiger Schwerin) endeten 1:1. Bis zu diesem Zeitpunkt war demnach das Ziel, sich dür die Norddeutsche Meisterschaft zu qualifizieren, noch möglich. Nachdem das das vierte Spiel 0:2 gegen VSC Plattball verloren wurde, konnte der Einzug jedoch nur noch mit einem 2:0 gegen SVB Icebreaker Schwerin gelingen. Alle Kräfte wurden mobilisiert, die Fans machten am Spielfeldrand ordentlich Stimmung. Harte Angriffe und Angriffsvarianten sowie Blockarbeit machten dieses Spiel zu einem Highlight des Tages - denn auch für die Icebreaker ging es bei diesem letzten Spiel um Platz drei, und somit auch für die um das Weiterkommen. Das sich VSV06 Schwerin als Norddeutscher Meister nicht zu qualifizieren brauchte (da gesetzt) und zudem bei der LM auf Platz eins oder zwei landen sollte, rückte der Nächstplatzierte nach, demnach auch Platz drei. Daher war dieses Spiel auch umkämpft und emotional aufreibend. Letztlich trennte man sich 1:1, was für erneut ein Anzeichen für die Ausgeglichenheit ist, letztlich den Klützern aber nicht reichte.
Der Tag endete demnach mit einem weinendem und einem lachenden Auge. Auf dem ersten Nicht-Teilnahme-Platz zu sein, ist natürlich ärgerlich. Die Gewissheit, auf Augenhöhe mit den besten Mixed-Mannschaften des Bundeslandes und wahrscheinlich von Deutschland spielen zu können, lässt dann doch Zufriedenheit aufkommen. Der Abend verbrachten die Bulls gemeinsam und werteten das Turnier aus. Alle sind sich sicher, im nächsten Jaher wieder anzugreifen. Glückwunsch an dieser Stelle an den neuen Landesmeister VSV 06 Schwerin!
16.04.2012: Offene Meisterschaft der Stadt Hagenow im Mixed-Volleyball 2012 (Bericht von Andrea)
Zum ersten Mal hat es uns zur Offenen Meisterschaft der Stadt Hagenow verschlagen. Mit dabei waren: Kati, Basti, Tim, Bettina, Daniel, Thali, Marlis, Andrea und David zum Anfeuern. Außerdem Premiere an diesem Tag: die Jungs haben schon Bier getrunken bevor wir Mädels die erste Flasche Sekt offen hatten.
08.45 Uhr sollte eigentlich die Anreise und Auslosung der Mannschaften erledigt sein. Aber die 9 Mannschaften, die an diesem Turnier teilgenommen haben, haben es diesmal gemütlich angehen lassen, was jedoch keinen weiter störte. So war dann gegen 09.45 Uhr der Anpfiff des ersten Spiels.
Gespielt werden sollte mit mindestens zwei Frauen. In Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft und in Anbetracht des Mangels männlicher Mitspieler an diesem Tag, haben wir beschlossen, mit jeweils drei Frauen und drei Männern auf dem Feld zu stehen. In der Vorrunde wurden die Mannschaften in drei Staffeln eingeteilt. Die jeweils ersten beiden Plätze kämpften dann in einem Überkreuz-Vergleich um den Einzug in die Finalrunde. Gespielt wurden durchgehend zwei Gewinnsätze bis 25 Punkte.
Die Vorrunde sollte für uns ohne Probleme über die Bühne gehen. Trotzdem wir die beiden Mannschaften in unserer Staffel recht hoch geschlagen haben, hatten die Teams großen Spaß („nur noch 5 Punkte“). Im Anschluss an die Vorrunde gab es eine dreiviertelstündige Mittagspause. Unsere Vorrunde war recht schnell vorüber, sodass wir in etwa doppelt soviel Zeit hatten. Diese wurde dann auch sinnvoll genutzt, um die Feiglinge von Frank (noch mal alles Gute an dieser Stelle!!!) zu köpfen, David und Basti zu verabschieden, die noch die Mini-Bulls anfeuern wollten und uns unserem Bastel-Hyper dank Katis Ü-Ei-Runde hinzugeben. Anschließend haben wir mit dem Ball ein bisschen rumgeflachst und dabei unsere neue Lieblingseinspielweise gefunden. Im Kreis werden zwei Bälle zeitgleich hin und her gespielt – zeitweise sogar drei Bälle zeitgleich. Das hat nicht nur unsere Finger warm gemacht, sondern zusätzlich unsere Lachmuskulatur angeheizt. (Ich wünsche daher eine Wiederverwertung im Training). Dann begann die Zwischenrunde. Das etwas anspruchsvollere Spiel haben wir im ersten Satz souverän gewonnen, sodass wir im zweiten Satz beschlossen, mit vier Frauen zu spielen – was ein Spaß! Auch den zweiten Satz konnten wir für uns verzeichnen, sodass wir es dann in die Finalrunde geschafft haben.
Hier ging es nun richtig rund! Es waren spannende und niveauvolle Spiele, die allen Beteiligten riesigen Spaß bereiteten. Unser erster Gegner war der SV Hagenow. Dieses erste Spiel konnten wir in jeweils zwei knappen Sätzen für uns entscheiden. Anschließend trafen Hagenow und Oldesloe aufeinander. Dieses spannende Spiel wurde erst mit zwei Punkten Unterschied im Tiebreak für Oldesloe entschieden. Das bedeutete, es gab ein richtiges Finalspiel zwischen Oldesloe und uns. Den ersten Satz haben wir knapp gewonnen. Im zweiten Satz, der noch viel knapper war, hat Daniel bei einem Punktestand von 29:28 und vorherigen Nervenzerreißenden Spielzügen mit Vorankündigung „den Sack zugemacht“, sodass dieser mit 30:28 Punkten für uns entschieden wurde. Somit konnten wir den verdammt großen Wanderpokal der Stadt Hagenow mit nach Hause nehmen. Was haben wir uns gefreut!!!
Insgesamt war es ein sehr schönes Turnier. Wir haben unser Spiel gemacht, super 3/3 gespielt, keine schlechte Laune aufkommen lassen, sondern ganz im Gegenteil mal wieder mit durchweg guter Stimmung auf dem Feld gestanden und gerockt!
Ein Dank auch an den Ausrichter des Turniers, dem Sportverein Hagenow e.V., der durch die gute Organisation keine Langeweile aufkommen ließ. Wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, um den Wanderpokal zu verteidigen.
16.04.2012: Offene Meisterschaft der Stadt Hagenow im Mixed-Volleyball 2012 (Bericht von Daniel)
"Ein schöner Tag, die Welt steht still...", so sollte sich der Samstag des 14.04. für eine Auswahl der Best Bulls entwickeln, die der Einladung zum Mix-Turnier des Hagenower SV folgten und erstmals dran teilnahmen. Ein vorher erfolgtes Training am Freitag den 13. sollte kein Hindernis darstellen und so versammelten sich 9 der Bulls, alle gesund und pünktilich, zum Turnierbeginn in Hagenow. Anwesend waren 8 weitere Mannschaften und voller spannung ging es nach der Turniereröffnung in die ersten Staffelspiele. Der Spielmodus wurde auf zwei Gewinsätze in 3 Staffeln mit je 3 Mannschaften festgesetzt. Diese Staffelspiele konnten die Bulls ohne Satzverlust für sich entscheiden. Eine großzügige Mittgaspause lies Müdigkeit aufkommen, dennoch verlief die angesetzte Zwischenrunde, nachdem das Blut wieder alle Gliedmaßen erreichte, zu Gunsten der Bulls. Eine Endrunde mit den Hagonwern als Titelverteidiger und der Mannschaft aus Bad Oldesloe war die Folge. Nach den zwei Spielen mit den gegenerischen Mannschaften war klar, der Sieg gehört den Bulls. Wiedermals ohne Satzverlust wurde der Wanderpokal ergattert und somit heißt es wohl auch im nächsten Jahr "let´s play this game", also ein schöner Tag...
03.03.2012: "BullsCup 2012" in Grevesmühlen (Bericht von Manschi)
Wie in den letzten Jahren auch, war herrlichstes Wetter am Austragungstag unseres BullsCups, so dass man eigentlich gar nicht unbedingt in der einer Sporthalle sein mochte. Dennoch sind 14 Mannschaften unserer Einladung gefolgt und standen am Samstag pünktlich gegen neun in der Ploggenseehalle auf dem Spielfeld; mit uns waren es demnach wie üblich 15 Mannschaften. Es war wie immer schon, viele bekannte Mannschaften aus Rehna, Schwerin, Satow oder Wismar zu sehen; aber auch neue Mannschaften durften wir begrüßen, so beispielsweise aus Hamburg oder gleich zwei Teams aus Greifswald. Gespielt wurde in dem bekannten Modus: drei Gruppen je fünf Mannschaften in der Vorrunde, die jeweils besten Beiden aus jeder Gruppenspielten in einer Zwischenrunde, die drei Sieger dieser Runde spielten in einer Finalrunde die ersten drei Plätze aus. Apropos Wanderpokal: diesen hat 2008-2010 Dynamo Tresen (Pädagogik Wismar e.G.) gewonnen und hätten diesen 2011 an Tatonka Schwerin abgeben müssen, vergaßen es aber im letzten Jahr, so dass der Turniersieger „nur“ mit einem kleinen Pokal nach Hause ging. Den ganzen Tag über sahen wir sehr gute Spiele, selten war ein BullsCup so ausgeglichen wie in diesem Jahr. Dementsprechend hart umkämpft waren die Sätze – natürlich sehr zur Freude der Zuschauer, die den Weg in die Halle fanden. Kurz nach Mittag konnten sich dann insgesamt sechs Mannschaften in die Zwischenrunde spielen, von denen eine Mannschaft auch wir waren. Aber auch die bekannten Teams Dynamo Tresen und Tatonka schafften es, sowie Mannschaften aus Greifswald, Bad Schwartau und Rehna. Um es kurz zu machen, Tatonka gewann letztlich das Turnier, so dass sie als Titelverteidiger die Wiederholung schafften und nun auch endlich den verdienten Wanderpokal in die Landeshauptstadt bringen können. Gratulation an dieser Stelle! Wir selbst ergatterten den zweiten Platz, mit dem wir sehr zufrieden sind.
Ein herzliches Danke geht an alle Bulls, die anwesend waren und mitgespielt, unterstützt, angefeuert und bei bei der Orga geholfen haben. Ein besonderer Dank geht an Kati uns Steffi. Kati hat ihren unübertroffenen Selterskuchen gebacken, der den Vormittag nicht überlebt hat und Steffi hat die Verkleidung für Frank gestellt. Es ist inzwischen eine Tradition geworden, dass – wenn man heiratet – man in Verkleidung spielen muss; dieses durften auch schon Tilo, Jule, Birk, Bettina und Tim erfahren. In diesem Jahr war also Frank dran und komplettierte als Biene Willi unseren Kader.
Gegen 18 Uhr war der ganze Spuk vorbei und wir freuen uns aus eine Neuauflage im kommenden Jahr – oder aber bei der Landesmeisterschaft im April oder unseren Ladys-BullsCup Anfang Oktober, welche wir beide ausrichten.
29.10.2011: Herbst-Turnier des SV Klütz in Klütz (Bericht von Hannes)
Mit dabei waren Robert, Fietz, Lukas, Christian, Jonas, meine Weingkeit, Anne und Maike. Später sind noch Michi und Madeleine hinzugekommen. Ich denke der SV Klütz hat dieses Turnier wirklich gut über die Runden gebracht und ich bin der Meinung, dass es auch allen teilnehmenden, und vor allem mitspielenden, VolleyBulls sehr viel Spaß bereitet hat. Der Erfolg hielt sich zwar in Grenzen, ein Sieg aus drei Spielen in der Vorrunde und das Spiel um Platz fünf und sechs gegen Damshagen aufgrund einer sehr umstrittenen Schiedsrichterentscheidung, kurz vor Ende des zweiten Satzes, um drei Punkte verloren. Dank einer überragenden Einsprungs-Trainer-Anweisung von David waren kurz davor Damshagen doch noch den Schneid abzukaufen. Wie gesagt, es hat viel Spaß bereitet.
02.10.2011: "Ladys-BullsCup 2011" in Grevesmühlen (Bericht von Manschi)
In den letzten Jahren wurde der Wunsch unter unseren weiblichen Mitspielern immer größer, dass wir auch mal ein eigenes Damen-Turnier veranstalten sollten. Nach gutem Zureden und einigen „Bestechungen“ entschlossen wir uns dann auch, dieses Experiment zu starten. Unsere Mixed-Turniere sind jeher gut besucht und nur sehr selten mussten wir uns um freie Startplätze Gedanken machen. Ob uns das bei einem Damen-Turnier auch gelingen würde, stand auf einem anderen Blatt Papier. Aber die Befürchtungen waren unbegründet: schnell füllten sich die Reihen und sogar einige kurzfristige Absagen könnten mit Nachrücker-Positionen besetzt werden. So standen am 02.Oktober zwölf Damen-Mannschaften in der Grevesmühlener Mehrzweckhalle auf den Spielfeldern. Für uns spielten Anja, Marlis, Andrea, Kati, Stine, Bettina und Knutschi. Die zwölf Mannschaften wurden in zwei 6er-Gruppen aufgeteilt, in denen man mindestens Zweiter werden musste, um – in einem folgenden Überkreuz-Vergleich – noch die Chancen auf das Finale zu wahren. Wohl wissend, dass wir durch fehlende Angreiferinnen geschwächt waren, waren die Erwartungen durchwachsen. Natürlich begann das erste Spiel daher auch etwas nervös, viele leichtfertige Fehler wurden begangen und unnötige Punkte verschenkt. Das änderte sich jedoch im zweiten Satz und wurde auch von Spiel zu Spiel besser. Die Stimmung tat ihr Übriges und so konnte man einen Sieg nach dem anderen einfahren. Am frühen Nachmittag stand dann das Zwischenergebnis fest: Gruppen-Sieger. In dem erwähnten Überkreuz-Vergleich sollte es dann gegen den SV Klütz gehen. Die Ambitionen zum Finaleinzug waren groß, was auch etwas lähmend auf die Mädels wirkte. So wurde es ein stärker umkämpftes Spiel, als es im Vorfeld abzusehen war. Dennoch konnte das Spiel gewonnen und das Spiel um Platz 1 somit angegangen werden. Hier stießen wir auf TSG Gadebusch. Dieses Team gewann ebenfalls ihr Überkreuz-Spiel und somit trafen wir –erneut nach der Vorrunde auf diese Mannschaft. Die Elektrizität auf dem Spielfeld konnte man förmlich spüren, was leider zu immer häufiger auftretenden Fehlern führte. Besonders im zweiten Satz fehlte es unseren Mädels leider an der nötigen Ruhe, um einen sich abzeichnenden deutlichen Rückstand aufzuholen. Dies war natürlich schade, weil sie sich dadurch selbst im Weg standen. Verdient ging der Spiel- und somit Turniersieg an TSG Gadebusch.
Experiment geglückt! Von allen Mannschaften wurde uns Lob zugetragen, was uns – unterstützt von unserem eigenen guten Abschneiden – ermutigt, auch 2012 wieder ein Damen-Turnier auszutragen. Über den ganzen Tag herrschte gute Laune bei allen Team, was mich besonders für „meine“ Mädels freute – letztere wurden wie üblich natürlich auch durch die ein oder andere Asti-Flasche unterstützt. Also dann, kann ich nur sagen: bis zum Oktober 2012!
21.05.2011: "2. Frauenturnier des TSV Travemünde" in Travemünde (Bericht von Manschi)
Frauenturniere werden leider nicht so viele angeboten, daher ist es für unser „Mädels“ immer ein Highlight, wenn sich solch ein Tag ankündigt. Schnell sind alle Feuer und Flamme und die Vorfreude ist groß. Jetzt war es mal wieder so weit: der TSV Travemünde lud zum „2. Damenturnier“ ein ... und wie folgten dem Ruf. Mit dabei waren Marlis, Andrea, Knutschi, Kati, Anja, Bettina, Stine und Jule. Als Fans waren Tim und ich mit angereist. Insgesamt 16 Mannschaften kämpften, aufgeteilt in vier Gruppen, um die Pokale. Nicht fehlen durfte natürlich die ein oder andere Flasche Sekt, die die Mädels mitführten – es sei vorweg genommen, dass insgesamt acht von elf vorhandenen Flaschen geleert worden. Gespielt wurde aber auch.
Unsere Spiele waren durchwachsen. Meistens zeigten wir richtig guten Volleyball, die Stimmung war super und alle hatten Spaß. Phasenweise hatten aber auch die Girls mit hängenden Köpfen zu kämpfen. In der Vorrunde belegten wir den zweiten Platz, was uns durch einen Überkreuzvergleich aber noch im Rennen um die Pokale hielt. Dieses wichtige folgende Spiel konnten wir dann durch einen (!!) Entscheidungspunkt für uns entscheiden, so dass wir in das Halbfinale einzogen. Hier trafen wir auf einen wirklich starken Gegner, dessen Name mir entfallen ist, der ab verdient gewann und ins Finale einzog. Wir selbst bestritten das kleine Finale gegen eine sehr sympathische Mannschaft. Hier waren wir aber ganz klar die bessere Mannschaft und gewannen dieses Spiel deutlich. Mit dem Erreichen des dritten Platzes konnten wir uns sogar um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr verbessern.
Insgesamt hatten alle viel Spaß. Permanent wurde gequatscht, gekichert, gespielt und (etwas) getrunken. Der Wunsch nach weiteren Frauenturnieren ist bei allen groß, hoffentlich können wir das realisieren. Diese Mannschaft macht Lust auf mehr – ich freu mich drauf.
29.01.2011: "Winterturnier 2011" in Schönberg (Bericht von Manschi)
Nach einem Jahr Pause luden uns die Schönberger Volleys zum mittlerweile traditionellen Winterturnier in der Palmberghalle in Schönberg ein. Kati, Anja, Marlis, Sebi, Daniel, Basti und Manschi folgten dem Ruf – und bildeten eine von insgesamt 14 Mannschaften. Es wurden Zeitspiele ausgetragen in drei Gruppen. Die ersten Beiden jeder Gruppe wahrten die Chance, in einer Zwischenrunde sich für das Finale zu qualifizieren. Die Niveauspanne war sehr unterschiedlich. Es gab Mannschaften, die konnten wir besiegen, wenn drei Frauen in unserem Sechser spielen; auf der anderen Seite auch Mannschaften, da mussten wir richtig beißen. So wurden wir in der Gruppenphase auch nur Zweiter. Glücklicherweise muss man sagen, denn letztlich erreichten wir dadurch eine leichtere Zwischenrunde.
Üblich bei diesem Turnier ist die liebevolle Organisation. So besserten beispielsweise Schulabgänger des ortsansässigen Gymnasiums ihre Klassenkasse mit einem Buffet auf, wo man für kleines Geld essen konnte. Erwähnen muss ich natürlich auch, dass unser Basti an diesem Tag Geburtstag hatte und wir ihn ein schönes Geburtstagsständchen brachten. Ich glaube, ich habe sogar eine kleine Träne in unserem Stahl-Basti gesehen...
Zurück zum Turnier. Die Zwischenrunde konnten wir ohne große Probleme meistern und standen dann im Finale. Wie man oben lesen konnte, hatten wir keine großen Wechselmöglichkeiten, mittlerweile pfiffen wir aus dem letzten Loch. Jetzt hieß es also nochmal alle Kräfte mobilisieren und sich möglichst gut im Finale verkaufen. Der Gegner war der Oldenburger Sportverein. Es war wirklich ein tolles Finale auf Augenhöhe. Die Partie musste daher auch im Tiebreak entschieden werden. Und auch dieser endete erst bei 17:15, so ausgeglichen war es. Das Gute war allerdings, dass wir diejenigen mit den 17 Punkten waren und somit den Turniersieg holten.
Zusammengefasst: ein sehr schönes Turnier. Wir haben ohne viel Druck sehr viel Spaß guten Volleyball gespielt. Für unser Geburtstagskind wurde dann bei der Siegerehrung noch ein Ständchen von allen noch anwesenden Mannschaften gesungen. Wir nahmen die Gewinnertorte entgegen, welche wir am folgenden Tag beim Punktspiel „vernichteten“. Mir hat es total viel Spaß gemacht. Mehr davon!
27.11.2010: "Nikolausturnier 2010" von "Ü35" SV Medizin Wismar in Wismar (Bericht von Manschi)
Bereits ein paar Mal waren wir bei dem Turnier von Medizin Wismar „Ü35“ und hatten immer viel Spaß. In den letzten zwei, drei Jahren haben wir es aber leider nicht mehr geschafft, teilzunehmen. Anders in diesem Jahr. Unmittelbar nach der Einladung besprachen wir, dass es mal wieder Zeit würde, für ein nettes Turnier, ohne Leistungsdruck oder große Gewinnambitionen; einfach mal wieder ein netten Tag zusammen verbringen, Spaß haben und ein wenig Volleyball spielen. Gesagt, getan: Frank, Daniel, Tobi, Basti, Tim, David, Marlis, Jule, Knutschi und Bettina traten an, Kati, Sebi und Thali unterstützten – zumindest zeitweise – das Spielgeschehen. Insgesamt waren elf Mannschaften angetreten, es spielte jeder gegen jeden in Zeitspielen. Diese waren auf 2x5 Minuten pro Satz beschränkt, was wir als ungünstige Lösung empfanden, zumal noch eine halbe Stunde Mittagspause eingeplant wurde und das Turnierende auf 16 Uhr festgelegt wurde. So wurde man nie richtig warm innerhalb eines Spiels und die einzelnen Sätze waren so schnell vorbei, dass man einen Rückstand nur sehr schwer noch umdrehen konnte. Letzteres passierte uns zum Glück nur sehr selten, denn trotz unserer eher spaßigen Einstellung, waren wir die Favoriten und waren nur in ein oder zwei Spielen etwas mehr gefordert. Dennoch verdarb uns das nicht den Tag, denn wir hatten mit uns selbst viel Spaß. Die Mittagspause nutzen wir sogar, um aus unseren zehn Bulls zwei Mannschaften zu machen und gegeneinander zu spielen. Das machte echt Spaß. Am Tagesende gingen wir dann mit dem Turniersieg aus der Halle. Jede Mannschaft bekam zudem einen Nikolausstiefel mit diversen Süßigkeiten – eine nette Idee. Wir waren uns alle einig, dass wir viel öfter solche Turniere spielen sollten. Damit meine ich gar nicht das geringe Spielniveau, welches in der Tat etwas höher sein dürfte, aber ein Turnier ohne jeglichen Gewinnstress und unter vielen netten Leuten. Danke an die Truppe!
30.10.2010: "Mixed-Turnier des SV Klütz" in Grevesmühlen (Bericht von Kai)
Mit Freude haben wir die Einladung zum Volleyballturnier in Grevesmühlen vom Klützer Volleyballverein entgegengenommen. Nach kurzer Absprache beim Training stellten wir fest, daß genug männliche Vertreter spielbereit wären. Bei der weiblichen Garde unserer Mitspieler haperte es ein wenig. Schleißlich bekamen wir doch eine stattliche Mannschaft zusammen. An den Start gingen von unseren weiblichen Vereinsmitgliedern Marie, Julia, Marlis, Madeleine und unser Kücken Gesa. Von den Männern Klaus, David, Phillipp, Robert, Michi, Lukas und Kai.
Wir stellten uns das Ziel, Spaß zu haben. Weiterhinn wollten wir nicht Letzter werden. Immerhin hatten wir im letzten Jahr einen Ervolg zu verzeichnen, denn wir schlugen die Zweite Klützer Mannschaft.
Wie uns berichtet wurde, waren ursprünglich 21 Mannschaften angeschrieben worden, von denen aber leider nur sieben zum Turnier antraten. Darunter waren zwei Dresdener, zwei vom Klützer SC, eine aus Neukloster, ne Gägelower Manschaft und wir. Die Spielansetzungen wurden auf zwei Feldern ausgetragen. Es spielte jeder gegen jeden. Gespielt werden sollte in jedem Satz, bis die vornliegende Mannschaft 20 Punkte hatte, und das sollte noch unser Glück sein. Denn im ersten Spiel trafen wir auf die Mannschaft aus Gägelow. Unsere Mannschaft kämpfte und hatte als erste 20: 19 Punkte. Doch die Schiedsrichter, gestellt von der Dresdener Mannschaft liesen weiterspielen. Sie hatten einen zweipunkte Unterschied im Blick. Bei einem Spielstand von 20:22 legten wir aber Widerspuch ein, dem statt gegeben wurde und so gewannen wir diesen ersten Satz. Leider verloren wir den zweiten. Damit ging das erste Spiel mit einem 1:1 zu Ende.
Mit großem Ensatz aller Spielerinnen und Spieler unseres Teams gelang es uns denn noch nicht, weitere Punkte einzufahren. Gegen die beiden Dresdener Mannschaften kämpften wir wie auch gegen die Erste von Klütz. Es war kein Satz zu gewinnen. Die Hoffnung lag für uns noch auf die Spiele gegen die Zweite von Klütz und die Mannschaft aus Neukloster. Doch es kam wieder einmal anders. Konzentration und Übereifer, zwei uns nicht so gut gewogene Faktoren verhinderten einen Punktgewinn. Aber trotz alle dem war es eine Runde Sache. Für einen Teil unser Spieler ein großer Gewinn an Turniererfahrung. Für den anderen Teil der Mannschaft auch wieder noch ein bißchen enger zusammen zu rücken und zu merken, Volleyball ist eine Mannschaftssportart und nichts für Einzelgänger. Auch haben wir die Erfahrung gemacht, daß ein bißchen Taktiktraining in den nächsten Trainingseinheiten mit einfließen sollte.
02.10.2010: "BullsCup 2011 - Halbzeit!" in Grevesmühlen (Bericht von Manschi)
Im letzten Jahr standen wir bei unserem Halbzeit-Turnier noch ganz oben auf dem Treppchen – in diesem Jahr ging es also um das Unternehmen „Titelverteidigung“. In unseren Reihen spielten Frank, Basti, Tim, Thali, Daniel, Sebi, Knutschi, Marlis, Jule und Andrea. Als Fans waren Kati, Alex, Tilo und ich dabei. Die Organisation verlief reibungslos, schnell waren wieder alle Plätze vergeben, alle Startgelder eingegangen, Pokale und Urkunden gekauft. Erstmalig konnten wir auch unsere Freunde von „Wird noch bekannt gegeben“ dazu überreden, an einem unserer Turniere teilzunehmen. Sie reisten bereits am Freitag an und nahmen an unserer Trainingseinheit teil. Zwar platzte die Halle aus allen Nähten, aber irgendwie ging es schon- schließlich überwiegte die Freude, dass sie überhaupt die Anfahrt auf sich genommen hatten. Aber zurück zum Turnier... Wie üblich spielten wir in drei Gruppen je fünf Mannschaften. Die ersten Beiden jeder Gruppe spielten in einem Überkreuzvergleich, wodurch die drei Besten wiederum in einer Gruppe um den Turniersieg spielten. Wir kamen leider nur sehr langsam in Fahrt, spielten die beiden ersten Spiele nur 1:1, erst dann stellte sich der erste Sieg ein, bevor es beim letzten Gruppenspiel – gegen den Rehnaer SV – wieder nur zu einem 1:1 reichte. Glücklicherweise hatten wir im gesamten bisherigen Turnierverlauf zwei kleine Punkte mehr als die Vertretung aus Rehna erzielen können – so dass wir uns an ihnen vorbei auf den zweiten Gruppenplatz schieben konnten, was zumindest fürs Weiterkommen reichen sollte. In der Zwischenrunde trafen wir dann auf WNBG, die in ihrer Gruppe den ersten Platz erzielen konnten. Auf dieses Spiel waren wir dann besonders heiß: und so wurde viel gekämpft und nochmal zehn Prozent aus jedem herausgequetscht. Die Fans beider Mannschaften feuerten mal die eine, mal die andere Seite an, es war schon eine witzige Situation. Das Spiel ging letzten Endes 2:0 an die Bulls, wodurch sie in die Gruppe der besten Drei einzogen; WNBG hingegen spielte um Platz vier bis sechs. Unsere beiden Gegner waren Schönberger Volleys und Turbine Rostock, welche wir mit 2:0 bzw. 1:1 schlugen, wodurch es letztlich doch zur Titelverteidigung kam. Wir alle hatten einen schönen Tag, es machte viel Spaß zu spielen, wir haben viele befreundete Mannschaften wiedergesehen und letztlich hat es noch zum Pokal gereicht.
Der Turnierbericht endet eigentlich schon mit dem letzten Satz, aber für uns und unsere Gäste von WNBG ging der Tag noch weiter. Geplant war ein gemütliches Ausklingen im Vorraum der Sporthalle und irgendwann der Wechsel zu einer Discothek. Wir hatten vom Hallenwart netterweise eine Musikanlage bekommen, bei der wir kurzerhand einen iPod anschlossen. Getränke hatten wir uns mitgebracht und das Essen wurde bestellt. Nachdem wir uns gestärkt hatten und die ersten Klopfer/Feiglinge geleert hatten, wurde dann auch das Tanzbein geschwungen. Zu Beginn war die Tanzfläche nur sporadisch gefüllt, irgendwann war sie dann komplett gefüllt: ein bunter Haufen hüpfte, sprang oder glitt zu den Klängen über den Boden. Ab und an setzen wir uns einfach auf den Boden, tranken und sagen zusammen. Es war eine ausgelassene Party, die wieder einmal bewies, wie ähnlich die Chaoten von WNBG und die Spinner der Bulls zusammen passten. Bis weit nach Mitternacht blieben wir dort, wodurch wir letztlich gar nicht mehr in eine andere Location wechseln mussten. Irgendwann wurde einfach nur noch ein Taxi gerufen... Am nächsten Morgen wurde dann noch gemeinschaftlich mit leckerem Rührei und Brötchen gefrühstückt. Letzteren wurden beim späteren Strandbesuch dann noch an die Möwen verfüttert. Am frühen Nachmittag war dann das ganze schöne Wochenende leider schon wieder vorbei. Alle traten ihre Heimreise an, alle hatten ein Grinsen auf den Gesichtern, alle waren glücklich. Nicht zu vergessen: alle freuen sich jetzt schon auf ein baldiges Wiedersehen – Pläne wurden immerhin schon geschmiedet.
18.09.2010: "2. Damen-Turnier des SV Klütz" in Grevesmühlen (Bericht von Marlis)
Vergangenen Samstag fand das 2. Frauenturnier des SV Klütz statt. Also nahmen unsere Mädels (Knutschi, Anja, Jule, Steffi, Kati Gast: Uta und meine Wenigkeit) mal wieder an einem langersehnten Frauenturnier teil.
Wir wollten uns um halb zehn an der Sporthalle des Gymnasiums „Am Tannenberg“ treffen. ABER, wir wären nicht die Bulls, wenn wir mal alle pünktlich dagewesen wären. Nachdem Steffi unsere Jule durch halb Grevesmühlen navigiert hatte und Anja durch viele Umleitungsschilder auch endlich an der Halle eingetroffen ist, konnten wir mit unserer Mission „Halle rocken“ loslegen!
Spielmodus: zwei Staffeln, je vier Mannschaften, die Gruppenersten und- zweiten sollten dann über Kreuz um die ersten vier Plätze spielen.
Um halb elf wurde dann unser erstes Spiel gegen den Ausrichter SV Klütz angepfiffen. Wie immer ist bei den Klützer-VolleyBulls im ersten Match der Wurm drin. Viele Aufschläge wurden ins Netz gesemmelt und Angriffe ins Aus gehauen. Überraschender Weise konnten wir trotz fünf Punke Rückstand im zweiten Satz das Ruder rum reißen und somit beide Sätze für uns entscheiden.
Gleich im zweiten Spiel trafen wir auf den MSV. In diesem Spiel wollten wir es mal mit Läufer probieren, was uns erstaunlicher weise echt gut gelungen ist. Jule hat grandiose Pässe gestellt und Knutschi, Uta, Steffi, Anja und ich haben diese erfolgreich ins generische Feld geschmettert. So soll es sein!!! Die generische Mannschaft sah keinen Stich.
Das dritte Spiel gewannen wir auch noch und so wurden wir Gruppenerster. Wir sollten also das Halbfinale gegen den Rehnaer SV bestreiten. Wir haben uns schon sehr auf dieses Spiel gefreut, da Rehna schon immer ein starker Gegner war und es ein spannendes Spiel werden sollte. Aber Pustekuchen!! Im ersten Satz gingen wir gleich mit gefühlten 20 Punkten in Führung. Wir spielten guten Volleyball, machten kaum Fehler und gewannen das Spiel so 2:0.
Im Finale sollten wir dann auf die „Gummibärenbande“ treffen. Diese Mannschaft hatte es in sich. Obwohl wir harte Aufschläge übers Netz brachten und Knutschi immer wieder kräftig in das generisches Feld schmetterte kamen die Bälle ständig zurück. Uta fragte sich wo bei der Mannschaft das Loch ist und uns ging langsam die Puste aus. Aber wir konnten uns dann doch durchsetzten und gewannen das Spiel auch 2:0 und waren somit Turniersieger. Juhu..
Ich glaube im Großen und Ganzen hatten alle Mädels viel Spaß, was glaube ich auch daran lag, dass keine Männer da waren die rumgezickt haben. Hehe..
26./27.06.2010: "17. BJK-Turnier" in Ganzlin (Bericht von Manschi)
Tag eins nach Ganzlin. Tag eins nach Volleyball, Grillen, Party, Freunde, Sonne, Spaß. Kurz: Tag eins nach unserem Volleyballhighlight des Jahres. Und nun sitze ich hier und soll meine Gedanken ordnen und ein paar Sätze zu dem (verlängertem) Wochenende schreiben. Doch wie macht man das, wenn alles noch so frisch ist und wenn die Muskeln noch schmerzen – vom Springen im Partyzelt?
Wie im letzten Jahr besprochen, wollten wir in diesem Jahr mit unserem Freunden von „Wird noch bekannt gegeben“ und der „Bärenbande“ zusammen zelten. Da wir eh zusammen feierten seit wir uns vor drei Jahren bei diesem Turnier kennen gelernt haben, wollten wir auch unsere Zelte in unmittelbarer Nähe wissen. Mit dieser Absprache im Hinterkopf nahm die Vorfreude in den letzten Wochen immer mehr zu: Emails wurden gewechselt und die Gästebücher auf den jeweiligen Homepages wurden gefüllt.
Am Donnerstag vor dem Turnier-Wochenende war es dann soweit: ein Vortrupp aus einigen Spielern von WNBG und den Bulls reiste nach Ganzlin, errichtete unser Partyzelt und justierte die Satellitenschüssel für die WM-Spiele. Der Donnerstagabend wurde dann eher gemütlich verbracht, aber man spürte schon die sich aufladende Spannung. Im Laufe des Freitags reisten dann auch die letzten Bulls an und komplettierten unser Team: Jule, Steffi, Antje, Marlis, Andrea, Kati, Basti, Frank, Tilo, Daniel, Alex, Thali, Sebi, Tobi, Birk und Manschi. Auch WNBG (Chrissi, Katja, Martin, Olli, Sven und André) komplettierte sich. Es konnte also losgehen, die erste Party wartete. Gestärkt von erstem Grillgut und bewaffnet mit diversen Mischungen aus Cola plus X schwangen wir das Tanzbein. Spaß, Spaß, Spaß! Einige guckten schon an diesem Abend zum ersten Mal zu tief ins Glas, andere wurden angemalt (gell, Olli?) und wieder andere holten den Partysieg für die Bulls... So konnte es weitergehen! Am Samstag standen dann die ersten Spiele auf dem Plan. Wir spielten in der Niveauklasse B – der höchsten Rasen-Klasse. Auch WNBG spielte hier, nachdem sie im letzten Jahr in Klasse C Platz eins belegten. (Anmerkung: Was eigentlich auch kein Wunder ist, denn schließlich spielten die Bulls auch schon im letzten Jahr in Klasse B, so dass WNBG keinen richtigen Gegner hatte… Hehe!) Die Bulls spielten eher durchwachsen, verloren und gewannen Spiele, es reichte jedenfalls letztlich nicht, um am Folgetag noch um die ersten Plätze mitspielen zu können. Egal. Jetzt hieß es aber erstmal, den Grill anzuschmeißen und den Beamer zu starten. Unser „privates“ Public Viewing hatte sich schon rumgesprochen, so dass sich viele andere Vereine anfanden. Die Samstagabendparty wurde wie in den letzten Jahren auch von der Band „Eiscreme“ eingeheizt, wir sprangen und hüpften, tanzten und tranken. Birk, Chrissi und Andrea führten ihren Sonnentanz auf, Thali, Frank und Manschi trainierten ihr Tanzbein, Marlis hielt alles auf der Kamera fest. Viele Stunden hatten wir Riesenspaß, was wir durch die unzähligen Feiglingrunden immer wieder bestätigten. Völlig durchgeschwitzt und fertig gingen wir gegen halb fünf Richtung Zelte. Hier bekam Chrissi erstmal eine Cola-Dusche (Sorry! Oder war das schon Freitagabend?), Manschi und Birk mussten ihre Zelte suchen, die „unerklärlicherweise“ plötzlich auf dem Beachfeld standen, Andrea kroch kurzerhand bei André und Olli mit ins Zelt und der Partysieg wurde geteilt. Schnell schlafen, die Sonne ging schon wieder auf. Wie am Sonntag gespielt wurde, weiß ich schon gar nicht mehr. Positiv festzuhalten ist, dass zum Spielbeginn immer sechs Leute auf dem Feld standen, Birk half ab und an bei WNBG aus, André wiederum sprang bei uns ein, Frank unterstützte die Bärenbande. Alle spielten irgendwo, doch das war letztlich auch egal. WNBG machte letztlich den sechsten Platz und wir – so glaube ich – den neunten. Mit müden Knochen packten wir so langsam unsere Zelte ein und beseitigten die Spuren des Wochenendes. Nach und nach löste sich die Truppe auf, man lag sich zum Abschied noch einmal in den Armen und war sich sicher, dass man es im Folgejahr wiederholen (steigern?) wollte. Dass die DFB-Elf an diesem Nachmittag England mit 4:1 vom Platz fegte, was von einigen Übriggebliebenen von uns noch zusammen verfolgt wurde, sei nur am Rande erwähnt.
Zum Fazit. Das Experiment, was wir im letzten Jahr erdacht hatten, sollte vollends aufgehen. Irgendwann waren alle Manieren gefallen und man feierte gemeinsam als ein großer, bunter Haufen. Toll! Ich persönlich freue mich schon auf das nächste Jahr und hoffe auch, die Freunde von WNBG auch unterjährig mal auf einem Turnier zu sehen…
Zwei Dinge doch, die nicht so schön waren: Thalis Satellitenschüssel würden von den Dorfhooligans zerstört, was wir aber hoffentlich durch unsere Sammelaktion zumindest ansatzweise wieder ausgleichen konnten. Zum Zweiten: Schade, dass wir nicht direkt gegen WNBG spielen konnten. Auf der einen Seite ist dieses Spiel einfach nur ein Partyspiel und auf der anderen Seite konnten wir die Aktion, die Tilo und ich uns ausdachten, gar nicht umsetzen… Umso mehr freuen wir uns auf 2011.
05.05.2010: "BeachCup 2010" in Boltenhagen (Bericht von Manschi)
Viele Jahre richten wir nun schon den „BeachCup“ am Strand von Boltenhagen/Tarnewitz aus, doch selten war es ein so gelungenes Turnier wie am vergangenen Wochenende. Und das in jeglicher Hinsicht: tolle Teams, spannende Spiele, viel Sonne, noch mehr Spaß und ausschließlich glückliche Gesichter.
Pünktlich um zehn Uhr konnten wir starten. Angemeldet waren 14 Mannschaften, weitere vier Mannschaften fanden sich zudem spontan unmittelbar vor dem Turnier zusammen, so dass es insgesamt 18 teilnehmende Teams waren. Während der Eröffnung bekam erstmal jede Mannschaft die Begrüßungstüte, die unter anderem mit den gratis Turnier-Shirts gefüllt waren. Diese waren wie gewohnt mit dem Turnierlogo versehen und mit den Sponsoren, die uns bei dem Turnier unterstützen. Schon bald war der Strand von vielen „grünen Menschen“ gefüllt, denn in diesem Jahr waren die Turnier-Shirts in grün. Gespielt wurde in vier Gruppen, zwei mit vier, zwei mit fünf Mannschaften. Die Gruppen-Ersten qualifizierten sich für die Finalgruppe, die Vorgruppen-Zweiten wurden in einer weiteren Gruppe zusammengefasst usw. Neben dem Ehrgeiz sonnten sich die Spieler und Fans, versuchten beim Losen ihr Glück oder spielten zwischen den Volleyballfeldern einfach weiter.
Nach einigen Sonnenstunden und spannenden Spielen standen dann die Finalgruppe fest: Klützer VolleyBulls e.V. I, Brietz, „Irgendwas mit VolleyBulls“ und VSC Boltenhagen. Diese war ziemlich ausgeglichen, denn am Ende des Tages konnte in dieser Gruppe kein Team ohne Satzverlust abschneiden. Letzten Endes hatte das erste Team des Klützer VolleyBulls e.V. die Nase vorne und konnte damit erstmalig dieses Turnier gewinnen, gefolgt von Brietz und dem VSC Boltenhagen.
Gegen 17 Uhr hatte der „Spuk“ dann ein Ende und die Siegereherung fand statt. Hier wurde neben Urkunden und den von der Ostsee-Zeitung gestellten Pokalen auch zehn Präsentkörbe vergeben, die von den Sponsoren reichlich gefüllt wurden.
An dieser Stelle mal ein großes Danke an alle teilnehmenden Teams, die fair und lustig den Tag gestalteten. Ein Dank auch an alle Bulls, die so tatkräftig beim Auf- und Abbau halfen und die Organisation zu einem Kinderspiel machten. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
29.05.2010: "1. Damenturnier des TSV Travemünde" in Travemünde
30.05.2010: "3.Trave-Bulls-Cup" in Travemünde (Bericht von Manschi)
So langsam kommt unsere Turnierseele wieder in Fahrt, denn in letzter Zeit spielten wir vermehrt auf Turnieren. Und Ende Mai hatten wir dann gleich zwei Turniere an einem Wochenende. Am Samstag nahmen wir zum ersten Mal an dem Damenturnier des TSV Travemünde teil. Unsere Mädels freuten sich wahnsinnig, denn Frauenturniere kommen bei den Girls immer gut an. Gut gelaunt kamen an dem Samstag also unsere sechs Bulls-Girls (Anja, Jule, Kati, Knutschi, Bettina und Steffi), drei Fans (Marlis – da verletzt -, Tim und Manschi) sowie gefühlt 40 Flaschen Asti-Sekt in der Halle an. Gemeldet hatten 15 Mannschaften, so dass in 5er Gruppen gespielt wurde. Es gab noch eine Überkreuz-Zwischenrunde und letztlich dann ein Finale. Unsere Mädels spielten locker auf und knackten eine Mannschaft nach der anderen. Steffi und Knutschi liefen zur Angriffshöchstform auf, Kati und Jule vergoldeten die Pässe und Bettina ist eh ein Garant im Team. Tim und Manschi freuten sich über die Scharen an Volleyballerinnen, die an ihnen vorbei liefen; aber natürlich hatten sie nur Augen für die eigenen Mädels. ;-) Der Einzug in die Zwischenrunde gelang mehr oder minder mühelos, hier sollten dann die etwas stärkeren Mannschaften waren. Ohne die verletzte Marlis war der Kader mit nur sechs Spielerinnen natürlich recht dünn, was man auch immer mehr merkte: Konzentrationsschwächen führte zu vergebenen Angriffen und Annahmen. Aber wer will es ihnen verdenken. Sicherlich tat das ein oder andere Becherchen Sekt sein Übriges für die schweren Beine. Um es kurz zu machen: den Einzug ins Finale verpasste man und konnte sich „nur“ den vierten Platz sichern. Dennoch, für eine sonst nicht zusammen spielende Damenmannschaft ist das ein sehr gutes Ergebnis. Wäre der Kader größer gewesen, sich somit Wechselmöglichkeiten aufgetan hätten, wäre sicherlich noch ein besseres Ergebnis machbar gewesen.
Da wir am Folgetag gleich das nächste Turnier hatten, was auch in Travemünde stattfinden sollte, schliefen wir fast alle bei Tim und Bettina. Kurzfristig gesellten sich auch noch Basti, Sebi, Daniel und Heiko dazu, so dass es eine große und sehr gemütliche Runde wurde. Wir grillten und tranken, feierten Lenas Sieg in Oslo beim Eurovision Song Contest und waren sehr ausgelassen. Einige waren gar nicht tot zu kriegen und spielten noch bis in die Morgenstunde Pokern – bevor dann das Frühstück uns wieder in den Tag starten ließ.
Unseren Mädels steckte natürlich noch das Vortagesturnier in den Knochen, aber dennoch waren sie motiviert für das anstehende Mixed-Turnier. Der männliche Teil bestand aus Manschi, Tim, Daniel, Basti, Sebi und Alex. Für dieses Turnier waren 15 Mannschaften gemeldet und analog zum Turnier am Vortag gab es drei 5er-Gruppen, eine Zwischenrunde und letztlich ein Finale. Wir waren gut besetzt, wollten aber eigentlich nur Spaß haben. Vielleicht war es diese lockere Einstellung, die uns erfolgreich spielen ließ. Ehe wir uns versahen standen wir in der Zwischenrunde und trafen hier auf einen alten Bekannten: Rehnaer SV. Vermeintlich schwächere Gegner nehmen wir immer zu leicht, so haben wir in jüngster Vergangenheit öfter gegen „leichte“ Gegner schlecht ausgesehen und teilweise verloren. So nun auch gegen diesen Gegner. Dann kam noch dazu, dass offensichtliche Fehler des Gegners weder zugegeben noch vom Schiedsgericht geahndet wurden; was uns letztlich noch unsicherer werden ließ. Mit Mühe konnten wir dieses Spiel gewinnen, was uns ins Finale einziehen ließ. Hier trafen wir auf den Oldenburger SV, die als Favorit galten. Im ersten Satz spielten wir frech uns bestimmend, griffen gut an und unsere Feldverteidigung kratzte die Bälle. Mit einigen Punkten unterschied gewannen wir den Satz. Wie so oft in den letzten Monaten verließ uns dann die Konzentration: wir lagen im zweiten Satz schnell ein paar Punkte hinterher, die dann irgendwann zu einem nicht einholbaren Vorsprung wurden. Der zweite Satz ging an den OSV, der nun durch das bessere Punkteverhältnis auch das Turnier gewann. Aber nicht schlimm, wir haben uns gut verkauft und der OSV war ein toller, routinierter Gegner. Alles in allem ein sehr schönes Turnier. Auch ein Kompliment an „meine“ Jungs und Mädels – das hat echt Spaß gemacht! Gerne mehr davon!
02.05.2010: "Ran-ans-Netz-Cup 2010" Herren/ Damen (Bericht von Manschi)
Die Landesmeisterschaft im Mixedvolleyball war gerade am Vortag ausgetragen worden, schon stand die nächste Meisterschaft auf dem Plan, der sogenannte Ran-ans-Netz-Cup. Hier wird die beste Unisex-BFS-Mannschaft gesucht. Angetreten waren lediglich drei Vereine (Rehnaer SV, VSV 06 Schwerin und wir), welche jeweils eine Damen- und eine Herrenmannschaft stellten. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurde kurzerhand beschlossen, dass drei Gewinnsätze gespielt werden sollten. Die erste Begegnung war, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren, Rehnaer SV gegen Klützer VolleyBulls. Während die Damen die Sache sicher über die Runde brachten, schlich sich bei unseren Herren der Schlendrian ein; die Mädels gewannen, die Jungs verloren. Das zweite Spiel fand zwischen dem VSV 06 und uns statt – hier dann endlich mit gleich gutem Ergebnis für uns: zwei Siege. Während unsere Mädels damit schon Landesmeister waren, mussten die Jungs noch auf Schützenhilfe vom VSV 06 hoffen, die im letzten Spiel auf den Rehnaer SV trafen. Gesagt, getan. Die Schweriner gewannen und somit konnten auch die Herren des Klützer VolleyBulls e.V. Landesmeister werden. Mitte Juni geht es dann für uns zur Deutschen Meisterschaft nach Sachsen-Anhalt. Wir sind gespannt...
01.05.2010: Landesmeisterschaft im Mixedvolleyball Mecklenburg Vorpommern 2010 (Bericht von Manschi)
In den letzten Jahren nahmen an der Landesmeisterschaft im Mixedvolleyball immer weniger Mannschaften teil, auch in diesem Jahr setzte sich der Negativtrend fort: nur noch sechs Teams. Und genauso wie es an teilnehmenden Mannschaften mangelt, finden sich auch keine Ausrichter mehr. Damit die Meisterschaft nicht ins Wasser fallen musste, kamen wir der Bitte des Volleyballverbandes Mecklenburg Vorpommerns nach und erklärten uns bereit, das Turnier auszurichten. Bei – wie geschrieben – nur wenigen Mannschaften hielt sich die Vorbereitung glücklicherweise in Grenzen, zudem wurde der Spielmodus etc. von Verband vorgegeben. Wir konnten uns also voll und ganz auf das Turnier konzentrieren.
Für die VolleyBulls waren angetreten: Birk, Tim, Alex, Frank, Daniel, Tilo, Jule, Knutschi, Steffi, Kati, Bettina und Marlis. Unmittelbar vor dem ersten Spiel schwor Birk uns noch auf den bevorstehenden Tag ein, was uns alle noch mehr motivierte. Auf zum ersten Spiel – wo gleich der amtierende Deutsche Meister auf uns wartete. Dieser war sichtlich etwas überrascht von unserem Schwung und unserer Frechheit, so dass wir dieses Aufeinandertreffen mit 2:0 gewinnen konnten. Der zweite Gegner sollte VfL Aufsteiger SN sein, gegen den wir noch niemals gewinnen konnten – so dann auch nicht an diesem Tag, wenn auch nur knapp. So wurde also ein Spiel nach dem anderen ausgetragen und letztlich waren alle unsere Spiele mehr als knapp. Aber dennoch verloren wir alle Spiele, außer dem eben beschriebenen. Schön reden kann man leider nicht viel, denn von den angetretenen Mannschaften belegten wir nur den letzten Platz. Natürlich könnte man sagen, dass alle Mannschaften so ebenbürtig waren, so dass wir einfach Pech hatten, oder, dass das Ergebnis nicht unserem wirklichen Spielniveau entspricht… Fakt ist, dass wir Letzter wurden, was natürlich alles andere als zufriedenstellend ist. Weil wir aber eben niemals wirklich unterlegen waren, sah man bei uns im gesamten Tagesverlauf keine langen Gesichter. Alle waren ununterbrochen gut gelaunt und erlebten einen schönen Spieltag. Landesmeister wurde letztlich der VSV 06 Schwerin, gefolgt von SVB Icebreaker, Dritter wurde Plattball SN.
Nach der Siegerehrung, bei der auch National-Herren-Spieler Robert Kromm teilnahm, lichteten sich die Reihen und die Bulls reinigten die Halle. Da wir am Folgetag noch den Ran-ans-Netz-Cup in derselben Halle ausrichteten, schliefen einige von uns in der Halle, zudem hatte der Verein für alle das Abendessen spendiert. Wir saßen also noch bis tief in die Nacht, tranken, diskutierten, lachten und hatten Spaß. Ein gelungener Tag ging zu Ende.
18.04.2010: MiniBulls-Turnier (Bericht von Hannes)
"Also erstmal vorneweg, es war ein wunderschönes Tunier und ich bin stolz auf unsere Minis." (Hannes)
Alles ging los mit ziemlich verworrener Organisation so dass niemand wirklich wusste wieviele Teams nun eigentlich da sind und in welchem Modus gespielt werden soll. Als es dann mit fast einstündiger Verspätung losging waren wir zunächst zum Schiedsrichtern eingeteilt. Aufgrund der schlechten Organisation startete fast zeitgleich unser erstes Spiel gegen den späteren Tuniersieger...Nachdem wir also mit Schiedrichtern fertig waren und ich den ersten halben Satz der Minis verpasst habe waren wir nun also vollständig und haben Plattball Schwerin ein Unentschieden abgerungen. Dem folgten zwei Siege gegen Boltenhagen II (25:10;25:5) und Schlagsdorf II so dass wir in unserer Staffel Zweiter wurden und somit um den 3. und 4. Platz spielten. Dieses Spiel haben wir knapp gegen Schlagsdorf I verloren, können aber mit unserer Gesamtleistung mehr als zufrieden sein.
Das Beste erfolgete jedoch bei der Siegerehrung. Dieses Tunier in GVM war ja das letzte einer Tunierserie, bestehend aus 6 Tunieren, so dass es ja auch eine Gesamtbewertung dieser sechs Tuniere gab. Der Clou ist, dass Wir, nach Teilnahme an einem(!) von sechs Tunieren in der Gesamtwertung mit 5:1 Punkten 7. von 12 wurden. Das ist doch in Ordnung würd ich sagen. ;-)
17./18.04.2010: 14. Aufsteiger-Turnier (Bericht von Manschi)
In letzter Zeit nehmen die BestBulls leider nur noch an wenigen Turnieren teil, umso willkommender war da die Einladung von VfL Aufsteiger Schwerin, was ein hochkarätiges Turnier versprach – so viel vorab: wir sollten nicht enttäuscht werden. Daniel, Basti, Kati, Sebi, Jule, Thali, Tilo, Marlis und ich folgten dem Ruf und standen am Samstag pünktlich halb zehn in der Halle, neben uns waren neun weitere Mannschaften angetreten; darunter bekannte, starke Gegner wie Killerbienen Potsdam, Plattball SN, SV Demen oder auch der Gastgeber selbst. Das Turnier war für zwei Tage angesetzt, was natürlich bei zehn Mannschaften einen ausgedehnten Spielmodus bedingte. So war der Samstag bspw. nur dafür vorgesehen, von den zehn Mannschaften die besten sechs zu ermitteln, die dann am Folgetag weiter um das Siegertreppchen kämpften. Am ersten Tag wurden die Teams in zwei 5er-Gruppen eingeteilt, in der man mindestens Dritter werden musste, um noch weiterzukommen. Das war dann natürlich auch unser Ziel, was wir letztlich – auf Platz drei – dann auch schafften, satzgleich mit dem Zweiten und Ersten. Wir hatten viel Spaß, zeigten gute Spielzüge, fielen nur ab und an mal über unsere eigenen Fehler, welche sich immer wieder in der schlechten Annahme und fehlender Block- oder Angriffssicherung zeigten. Dennoch: Platz drei ließ noch alle Möglichkeiten für den Sonntag offen.
Samstagabend hatten Tilo und Jule zum Grillabend eingeladen, dem Ruf folgten wir natürlich gerne. Sogar Frank und Yvonne stoßen noch zu uns. Wir grillen und quatschten und genossen dabei diverse gute Tropfen. Spät und etwas angeschwippst schlüpften wir irgendwann in die Schlafsäcke. Ein Danke an dieser Stelle an die beiden Gastgeber.
Der Sonntag lief für uns weniger gut. Die nun noch verbliebenen sechs Mannschaften (2x drei Teams aus der Vorrunde) wurden in zwei 3er-Gruppen aufgeteilt, in denen man unter die ersten zwei Teams kommen musste. Das Niveau war natürlich höher als am Vortag und leider konnten wir unsere Leistung aus dem Vortag nicht mehr abrufen. Zudem litt merklich das Mannschaftsgefühl und der Individualismus steuerte seinen Teil zum schlechten Spiel bei. Wir verloren letztlich beide Zwischengruppenspiele und trafen als Gruppen-Dritter auf den anderen Gruppen-Dritten. Hier konnten wir dann auch wieder etwas lockerer spielen, wodurch wir – so glaube ich – auch wieder etwas mehr Biss in unser Spiel bekamen. Dieses Spiel gewannen wir, was uns alle noch etwas gütlich stimmte, das Turnier beendeten wir auf dem fünften Platz.
Fazit. Das Turnier hatte ein schönes, hohes Niveau und die Orga war vorbildlich. Es gab weder Zeitverzögerungen, noch offene Fragezeichen – so macht das Spielen Spaß. Komisch fanden wir den angesetzten Modus, bei zehn Mannschaften über zwei Tage spielen zu müssen, aber das war letztlich auch nicht so schlimm. Wir selbst müssen uns leider vorwerfen lassen, dass leichte Anflüge von Selbstüberschätzung und der damit verbundene Schuld-haben-immer-die-anderen-im-Team-Faktor uns immer öfter im Weg stehen, ich vermisste das Einstehen für den anderen. Ich hoffe, dass wir schnell wieder zu einer gewissen Leichtigkeit zurück finden; Ehrgeiz und Siegeswille sollen dabei natürlich nicht verloren gehen.
06.03.2010: Jugend-Mixed-Turnier in Gadebusch (Bericht von Klaus)
Seit langem reden wir davon, dass die MiniBulls endlich mal im Wettstreit zeigen müssen, was sie können. Anne Drochner ließ uns dann die Einladung des Kirchenkreises Wismar zu einem Volleyballturnier in Gadebusch zukommen. Also besorgten wir den Transporter von der Stadt und machten uns mit 9 Kiddis ( Anik, Anne, Katja, Susanne, Clara, Ann-Kathrin, Hannes, Jonas und Lukas) auf den Weg.
An diesem Turnier nahmen letztes Jahr 16 Mannschaften in drei Kategorien teil, Mixed, Altersgruppe bis 21 Jahre. Dieses Jahr trafen sich 6 Mannschaften und wir waren mit Abstand die Jüngsten. Am Anfang sollten wir erst mal singen, das erste Lied kannte keiner. „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „West Virginia“ waren da mehr nach unserem Geschmack.
Das wir die Kleinsten waren, tat dem Kampfeswillen keinen Abbruch und trotz deftiger Niederlagen wie gegen Einheit Schwerin hatten alle ihren Spaß. Denn durch die internen Turnierregeln konnten wir den 3.Platz belegen und das erfüllte Spieler, Trainer und Präsident mit Stolz. Es zeigte sich, dass ein echtes Team auf dem Platz stand, keiner meckerte, alle gaben sich Mühe. Aber auch Reserven wurden aufgedeckt: Ballannahme, der letzte Schritt zum Ball, Konzentration...
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher in die Ploggensee-Sporthalle zum BullsCup 2010. Unsere BestBulls spielten gegen Tatonka Schwerin und gewannen. Es war eine interessante Lehrvorführung, besonders der Supereinsatz der Frauen.
Hoffen wir, dass sich bald wieder eine Gelegenheit ergibt, auf andere Mannschaften zu treffen.
06.03.2010: "BullsCup 2010" in Grevesmühlen (Bericht von Manschi)
Man möchte meinen, dass man nach sechs Jahren BullsCup und diversen anderen ausgerichteten Turnieren nahezu alles routiniert über die sprichwörtliche Bühne bringen kann, aber auch der diesjährige Cup sollte wieder Neuerungen bringen. Angefangen damit, dass niemals zuvor alle Plätze so schnell vergeben waren; nach zehn Tagen war das Annahmefeld voll. Es gab sogar den Vorwurf der Manipulation, obwohl wie immer der Eingang des Startgeldes ausschlaggebend für die Teilnahme war. Unser Ziel für dieses Turnier war auch im Vorfeld geklärt worden: wir wollten ganz viel testen, mit drei Frauen im Sechser spielen (obwohl es „nur“ hätten zwei sein müssen), Läufer-System spielen usw. Alles war darauf ausgerichtet, dass wir für die nahende Landesmeisterschaft üben könnten – was uns letztlich mehr oder minder gut gelang.
Pünktlich um acht Uhr waren die Bulls in der Halle, um alles vorzubereiten. Schnell waren alle Netze aufgebaut, Trennwände heruntergelassen und alle anderen Details an ihre Plätze gebracht. Nach und nach kamen alle Mannschaften, so dass wir pünktlich um neun Uhr mit allen 15 Mannschaften das Turnier eröffnen konnten. Gesetzt wurden wie immer drei Mannschaften: Pädagogik Wismar (Titelverteidiger), Klützer VolleyBulls e.V. und Die Gelben (aus Greifswald), alle anderen Mannschaften wurden zugelost. Kurz nach neun Uhr starteten dann bereits die ersten Spiele, die eine Gesamtspiellänge von 20 Minuten nicht überschreiten durften. Es gab viele spannende Spiele, besonders in unserer Gruppe war das Niveau sehr hoch und ausgeglichen. Es gab fast nur 1:1-Spiele und bis zum letzten Spiel war nicht offen, ob wir überhaupt in die Zwischenrunde kommen sollten. Ein wenig Hilfe einer anderen Mannschaft brauchten wir schon, denn diese mussten unseren direkten Gegner um den 2. Gruppenplatz schlagen – und genau das geschah dann auch im letzten Gruppenspiel. Mit etwas Unterstützung und trotz unserem Herumexperimentierens zogen wir also unerwartet in die Zwischenrunde ein, welche besagte, dass wir als Gruppen-Zweiter gegen einen Gruppen-Ersten einer anderen Gruppe spielen sollten: Blau-Weiß Grevesmühlen. Auch hier probierten wir eine neue Variante: Alex sollte zuspielen und Knutschi griff u.a. an. Was im ersten Satz noch gut funktionierte, brach uns im zweiten Satz das Genick. Das Spiel endete 1:1 mit dem besseren Punkteverhältnis für Grevesmühlen, die dann in die Finalrunde einzogen. Wir hatten in diesem Fall zu hoch gepokert und zogen nur in die Runde um die Plätze 4-6 ein, in der wir auf den Ersten unserer Vorgruppe trafen, die wiederum ihr Zwischenspiel gegen Pädagogik Wismar verloren. Im dritten Zwischenrundenspiel setzte sich der Lübower SV gegen Tatonka aus Schwerin durch. Um es kurz zu machen, wir verloren ein Spiel in der letzten Dreiergruppe und gewannen eins, letztlich reichte es damit für Platz fünf. Ganz oben setzte sich Pädagogik gegen Grevesmühlen und Lübow durch und konnte erneut den Wanderpokal wieder mit nach Wismar nehmen.
Ein weiteres – unerfreuliches – Novum gab es noch: wir mussten einen Krankenwagen rufen. Weiterhin gab es einige umgeknickte Füße. An dieser Stelle daher an alle Verletzten gute Besserung.
Ich denke, dass wir wieder ein gelungenes Turnier abgeliefert haben, alle Mannschaften ihren Spaß hatten, es viele gute Spiele gab und der endlich herbeigesehnte Frühling die ersten Sonnenstrahlen durch die Sporthallenfenster schickte. Ich persönlich habe mich gefreut, dass „meine“ Jungs und Mädels mich tatkräftig bei der Orga unterstützt haben. Weiterhin nutzten wir die Chance auf der einen Seite Spielvarianten für die Landesmeisterschaft zu üben und auf der anderen Seite die Orga dafür zu proben, da wir ja auch die Ausrichter der Meisterschaft in derselben Sporthalle sind.
06./07.02.2010: "08. Mixed-Cup der Volks- und Raiffeisenbank" in Wittenberge (Bericht von Manschi)
Wie schon seit mehreren Jahren gehört das erste große Wochenend-Turnier in Wittenberge zu einem Pflichtprogramm, so haben wir auch 2010 wieder teilgenommen. Mit dabei waren Basti, Sebi, Thali, Tim, Birk, Manschi, Andrea, Bettina und Marlis. Ein Teil der Mannschaft zog aus vor, in diesem Jahr in der Halle zu schlafen, der andere nächtigte wie üblich in den warmen Federbetten bei der Oma von Birk und Andrea. Der letztere Teil traf sich auch schon gegen acht Uhr am Samstag im „Hotel Oma“ und wurde mit frischen Brötchen, Eiern, Kaffee, Tee und diversen Leckereien bewirtet, so dass es frisch gestärkt zur Turniereröffnung gehen konnte, wo auch der erste Teil der Mannschaft auf uns wartete.
15 Mannschaften waren gestartet, die Verteilung in die Staffeln wurde seitens des Orgateams vorgenommen. Wir waren einigermaßen froh, dass wir eine vermeintlich leichte Gruppe erwischten, denn die „großen Namen“ spielten in den anderen Gruppen. Leider irrten wir uns aber gewaltig, denn unsere Staffel war die Schwerste, da die anderen Teams teilweise komplett neu zusammengestellt wurden. Ich will unsere Schmach gar nicht groß verheimlichen, denn bei uns klappte rein gar nichts. Wieder mal zeigte sich, dass unsere Annahme deutlich zu wünschen übrig ließ, dass Konzentrationsschwächen oftmals leichte Fehler zuließen, dass der Teamgeist wohl zu Hause geblieben war. Natürlich kam so auch kein Spaß auf, so dass man schnell in lange Gesichter sah. Von den vier Spielen in unserer Gruppe konnten wir nur zwei Sätze gewinnen, was dazu führte, dass wir Gruppenletzter wurden. Ein für uns glücklicher Turniermodus besagte jedoch, dass wir über Kreuz gegen einen Gruppendritten einer anderen Staffel spielen sollten, hier kam uns dann das leicht schwächere Niveau der anderen Gruppe zugute und wir könnten dieses Spiel für uns entscheiden. Am Sonntag sollte es also für uns trotzdem noch um die Plätze 7-10 gehen, für den Samstag hieß es aber erstmal Schluss und ab zur Party.
Wie auch schon in den letzten Jahren gingen wir als Team chinesisch essen, leckeres Buffet stillte unseren Hunger, mitgebrachten Havana mixten wir heimlich in die bestellten Colas. Der Abend startete also ganz ansehnlich. Zu vorgerückter Stunde suchten wir die Party auf, wo leider nur sehr wenige Sportler anzutreffen waren. Wir machten das Beste daraus, tranken Havana, Wodka, Bier, Feiglinge, sauren „Appel“ und diverse andere Kostbarkeiten. Die Stimmung stieg, die Reihen lichteten sich weiter, wir tanzen viel, fachsimpelten – soweit noch möglich –, lachten viel. Relativ früh, ich glaube es war so gegen drei, wurde die Party dann auch beendet, obwohl noch einige Gäste anwesend waren, die sogar der zwischenzeitliche Feueralarm nicht abschrecken konnte. Das dritte Mal in Folge sicherten wir uns zudem den Partysieg, welchen wir dieses Mal mit einem vom Putzpersonal unterschriebenen Besen belegen konnten.
Der Sonntag begann wie immer etwas stressig, ich kann aber nur für die „Hotel“-Fraktion sprechen. Die drei Stunden Schlaf waren mehr als ausreichend, dennoch trödelten wir etwas, so dass wir schnell unser Frühstück zu uns nahmen, einige mehr und einige andere aufgrund leichter Alkoholnachwehen etwas weniger. Zwei Spiele standen letztlich noch auf dem Plan. Ich mach es kurz: das eine gewannen wir nach kleinen Punkten, das zweite verloren wir nach kleinen Punkten – was aber im Prinzip auch keine große Rolle mehr spielte. Letztlich sicherten wir uns damit den achten Platz.
Wie sich wieder mal zeigte, ist der 3/3-Modus einfach nicht unser Spielsystem, wozu sich dann noch unsere o.g. Defizite gesellen. Partymacher sind wir dafür umso größere. Alles in allem ein schönes Wochenende, mit einem ausbaufähigen Ergebnis. Wir kommen wieder.
05.12.09: Mixed-Turnier in Grevesmühlen: "Weihnachtsturnier" des SV Bad Kleinen (Bericht von Totti)
Die Volleyballer aus Bad Kleinen luden auch in diesem Jahr zum „Weihnachtsturnier“ in die Ploggenseehalle Grevesmühlen. Schon oft waren wir mit von der Partie, so auch in diesem Jahr.
Die 2009er Spaß-Mannschaft aus den Sparten YongBulls und StammBulls fand sich sehr kurzfristig doch noch zusammen. So waren wir am Samstag um 9.00 Uhr doch fünf „Männer“ und sogar fünf Frauen. Marion (Jüptner) und Bettina (Kollegin von Kai) haben wir dann erst mal an FREIZEIT Bad Kleinen – es waren vier Männer – kostenlos „verkauft“. Was sich später als schwerwiegender Fehler herausstellen sollte.
Also standen der Rest – Maike, Marie, Tini, Kai, Fietz, Philipp, Michi Mitchl und Totti – als „todesmutiges“ Team einer schier unüberwindlichen Phalanx bestehend aus sieben Teams aus dem rauen Nordwestkreis gegenüber. Ziel des Tages war, ein gegnerisches Team in zwei Sätzen zu schlagen , der Rest sollte einfach Spaß sein. Mehr darf´s gern sein.
Etwas schleppend unsere ersten Kämpfe, Kontinuität war nicht zu sehen ... , mutig waren wir, unsere Schlachtrufe hallten durch die Halle, als wenn es schon um den ersten Platz ging...... - aber wir haben es allen bis zum Schluß schwer gemacht. Der scheinbare Sieg der ersten zwei gegnerischen Teams „Antje Team Bad Kleinen“ und „Junges Team SV Dragun“ musste unter Aufbietung sämtlicher Kräfte und Reserven unseren tapferen „Kriegern“ abgerungen werden. Leider hatten uns unsere „Götter“ wohl etwas strafen wollen, vielleicht weil wir so unregelmäßig trainieren?!
Vor uns standen nun wilde freizeitliche Recken aus Ventschow. Wir nahmen uns gegenseitig das Versprechen ab: SIEG! Zur Motivation im letzten Gefecht unserer ersten Staffel versprach Totti bei einem Sieg eine Runde „GOLD“ (Bier) für das Team. Ich weiß nicht, ob´s daran lag, aber dann wurde das Spiel flüssiger und wir gewannen unsere zwei Sätze. Endlich. Stolz tranken wir unsere „Goldrunde“ und freuten uns über den dritten Platz in unserer Staffel.
Ein mir unbekanntes taktisches Manöver von Seiten der Spielorganisation führte dazu, dass wir gegen das „FREIZEITteam Bad Kleinen“, welches bisher jedes Spiel in der ersten Staffel (gegen Trödeltruppe Bad Kleinen, SV Schönberg, Peet´s SV Ventschow) verloren hatte, antraten. Nun sollte sich unser 9.30 Uhr- Fehler offenbaren. Wir erinnern uns, Marion und Bettina wurden an FREIZEIT „verkauft“. Obwohl die beiden uns versprachen, sich neutral zu verhalten, kämpften sie plötzlich gegen uns, als ob ´s um ihr Leben ging. Sie stellten den vier männlichen Gegnern die Bälle, wie wir sie nie schöner im Training der Bulls gesehen haben. Trotz „kommunikativer“ Drohungen von Totti, dass sie wohl doch nicht an der „weltbesten“ Weihnachtsfeier des Klützer VolleyBulls Vereins am 19.12.2009 teilnehmen dürfen, kämpften die beiden wie die Berserker gegen uns. Zeigten uns, was sie bei uns im Training gelernt haben. Es kam was kommen musste, wir verloren, haarscharf zwar, aber wir verloren.
Und weil wir gegen diese Mannschaft verloren haben, sollten wir nun wieder gegen den Viertplatzierten unserer alten Staffel, die „Freizeitlichen Recken Ventschow“ , um die rote Laterne fechten. Hier vielleicht ein Hinweis an den Organisator Bad Kleinen: Softwareprogramme können auch von (Grippe-)Viren befallen sein. Manchmal sollte man nur wirklich über Kreuz spielen.
Unser Abschlussgefecht war super. Nach kurzer Überheblichkeitsphase, die mit Punkten für die Gegner honoriert wurde, sah man kontinuierlichen Spielaufbau, super Spielzüge, strahlende Einzelkämpfe... Nachdem unser kampferfahrener Recke Kai verletzungsbedingt in die Reservetruppe gerufen werden musste, haben wir drei Mädels und drei Jungs auf dem „Battlefield“ gesehen, die selbstbewusst das Spiel übernahmen. Sie spielten super (wie die „Götter“) zusammen, die Ventschower schafften nicht mal mehr zehn Punkte. Ein würdevoller Abschluß finde ich. Vielleicht hätte ich diese Konstellation zu Beginn öfter einsetzen sollen. Na ja, hat trotzdem Spaß gemacht. Unsere Trophäen „Sekt und Christen-Stollen“ werden unser Weihnachtfest schmücken.
21.11.09: Mixed-Turnier in Grevesmühlen: "Herbstturnier" des SV Klütz (Bericht von Klaus)
Der SV Klütz hatte zu seinem traditionellen Herbstturnier geladen und natürlich wollten wir Klützer Bulls nicht fehlen. Aber wie so oft war es schwierig eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Zwei noch aktive StammBulls (Kai und Klaus) wurden von den YoungBulls Marie, Viez und Michael und Marlis von den BestBulls begleitet. Einige Absagen bzw. Nichtmeldungen ließen uns nur zwei Frauen, obwohl die Ausschreibung 3/3 lautete. Pünktlich standen wir vor der Ploggensee-Halle – allein. Also ab zum Gymnasium und mit Dieter Fischer von den Gastgebern abklären, dass wir 4/2 spielen müssen oder wieder fahren. Ein Dankeschön an die Verantwortlichen, die uns die Ausnahmeregelung zugestanden.
Neun Mannschaften in Dreiergruppen und gleich gegen Klütz II. Die unterschätzten uns offensichtlich und wollten ihre Spieler ein wenig schonen. Wir gewannen den 1.Satz und lagen im 2. Satz 20:24 zurück, bei 25 war definitiv Schluss. Wir kämpften wie die Löwen und gewannen, danach war alles nur noch Zugabe. Maries Freund Philipp löste mich zeitweilig ab, trotzdem verloren wir gegen Ribnitz-Damgarten. Aber wir waren als Gruppenzweiter in der Zwischenrunde, gewannen gegen Boltenhagen und verloren erwartungsgemäß gegen Klütz I. Wir hatten Spaß an der Sache, keiner meckerte und selbst Niederlagen warfen uns nicht aus der Bahn. Immerhin spielten wir gegen Dresden um Platz 3, verloren zwar deutlich, waren aber mit dem Gesamtergebnis hochzufrieden.
Und 'ne Extra- Auszeichnung für die wertvollste Spielerin des Turniers gabs auch noch: Extra Sekt für Marlis. Ich hoffe, dass zum nächsten Turnier auch wieder ein, zwei Frauen mehr Zeit haben.
14.11.09: Damen-Turnier in Rehna (Bericht von Manschi)
Ab und an ein Damen-Turnier, dafür sind unsere Mädels immer zu haben. Schade nur, dass so selten welche in der Nähe sind – umso mehr freuten sich die Girls, dass wir zu diesem Traditionsturnier nach Rehna eingeladen wurden. Mit dabei waren Andrea, Jule, Marlis, Bettina und Antje sowie als Gäste Anja, Anja II und Franka. Unterstützt wurde der Kader durch die männlichen Bulls Frank, Tilo und David, die als Fans mit angereist waren. Angemeldet waren acht Mannschaften, von denen aber leider drei kurzfristig absagten, so dass das Turnier lediglich aus fünf Mannschaften bestand. Da auf zwei Spielfeldern immer vier Teams eingebunden waren, musste die verbleibende fünfte Mannschaft dann das Schiedsgericht stellen – und das auf beiden Feldern. Das bedeutete dann auch, dass man den ganzen Tag keine Pause haben sollte. Der Spielmodus besagte, dass jeder gegen jeden spielen sollte, zwei Gewinnsätze. Zeit hatte man genug, so dass auch eine Mittagspause eingeplant war, in der man sich an am leckeren Buffet stärken und den mitgebrachten Sekt (typisch Frauen?!) trinken konnte. Ich glaube, dass wir schon etwas mit dem Sieg liebäugelten; unsere Mädels waren heiß, und spielten oftmals locker auf. Man kämpfte, blockte, griff an und behielt die ganze Zeit eine gute Stimmung. Natürlich schlich sich auch ab und an mal ein Fehler ein, aber letztlich spielte man die Gegner – manchmal sogar einstellig – an die Wand. Der einzige ernst zu nehmende Gegner war der Gastgeber, der Rehnaer SV. Die routinierte Mannschaft spielte guten Volleyball und unsere Mädels mussten oftmals um die Punkte kämpfen. Ich würde sagen, dass es das beste Spiel des Tages war, und so wie es sich gehört, wurde die Partie auch erst im Tie-Break entschieden. Waren die ersten beiden Sätze noch sehr knapp, konnten die Bulls sich im dritten Satz nochmal etwas steigern und die sprichwörtliche Schippe drauf legen. Schnell konnte man sich drei, vier Punkte absetzen, was in einem Tie-Break schon die halbe Miete ist. Verdient konnten wir daher auch dieses Spiel gewinnen, wie übrigens alle anderen drei Spiele auch. Gegen 15 Uhr hielten wir dann den Pokal, den Wanderpokal und die Urkunde in den Händen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr…
07.11.09: "Martiniturnier 2009" in Parchim (Bericht von Manschi)
Zum „Martiniturnier“ nach Parchim sind wir bisher noch nie gefahren. Wir wussten nicht, was uns erwartet, ob wir gnadenlos untergehen würden oder haushoch überlegen sind. Angetreten waren wir daher mit dem Vorsatz, möglichst viel Spaß zu haben; ganz gleich was uns bevorstand. Mit dabei waren: Kati, Marlis, Steffi, Tim, Sebi, Daniel, Tim, David und natürlich der Basti. Angetreten waren neun Mannschaften, von denen jeder gegen jeden spielen sollte – also acht Spiele. Es sollten jeweils zwei Sätze bis 20 Punkte gespielt werden. Schnell war uns bewusst, dass wir Titelfavorit waren. Es gab zwar ein oder zwei Mannschaften, die uns gefährlich werden konnten, aber das Gros war eher auf Hobbyniveau. Leider nahm man uns das auch schnell übel, dass wir angetreten waren, aber aus keinem einzigen Satz der Einladung ging hervor, dass das Niveau eher schwach ist. Wir versuchten also das Beste daraus zu machen. Die Angreifer spielten viele Varianten durch, wir spielten mal das Läufersystem, mal auch mit drei Mädels auf dem Feld. Oftmals bekam es eine gewisse Komik, wenn alle drei Hinterfeldspieler sich mit einem „Ja“ anboten, um den Angriff zu schlagen. Im gesamten Turnier haben wir daher auch nur zwei Sätze abgegeben. Diese aber eigentlich auch nur, weil wir unsere Feigling-Runden bei jedem Satzball permanent erhöhen wollten und daher den Sieg immer noch mal etwas gefährdeten. Aber eben auch das gehört dazu. Ich glaube, alle hatten an dem Tag viel Spaß, auch wenn niemand von uns richtig gefordert wurde.
Leider gab es für den ersten Platz nur eine Urkunde und sechs Bier, so dass wir unsere Pokalgalerie nichtmal etwas ausbauen konnten. Das Turnier war zudem nicht sonderlich gut organisiert, so wussten die Mannschaften oftmals nicht, ob und wann sie spielen sollten. Die Felder standen oft leer. Positiv hervorheben möchte ich die Kantine, die selbst gemachten Nudelsalat, Würstchen etc. zu günstigen Preisen und mit viel Charme an den Mann brachte.
Fazit: Wir hatten viel Spaß, haben viel probieren können, ich denke aber dennoch, dass wir im nächsten Jahr nicht noch einmal teilnehmen werden.
04.10.09: "BullsCup 2010 - Halbzeit!" in Grevesmühlen (Bericht von Manschi)
Ist nicht gerade erst der „BeachCup“ 2009 vorbei? Wie die Zeit vergeht. Unmittelbar danach ging es an die Planung für den „BullsCup 2010 – Halbzeit!“, es wurde die Halle gemietet, Einladungen versendet, Helfer für das Turnier rekrutiert. Und nun ist alles schon wieder vorbei. Aber der Reihe nach.
Sechs Wochen vorher schickten wir wie üblich die Einladung für dieses Turnier an befreundete Vereine in ganz Norddeutschland. Die Resonanz war wie jeher groß und somit war das Teilnehmerfeld relativ schnell ausgebucht. Was für uns dann natürlich Planungssicherheit bedeutet, heißt leider für viele Mannschaften auch, dass sie bei nicht schneller Anmeldung, leider nicht teilnehmen können – diese Teams landen dann auf der Nachrückerliste. In diesem Jahr können wir aber von Glück reden, dass es diese gab! So hat am Mittwochabend vor dem Turnier eine Mannschaft abgesagt und „Royal Flush“ aus Schönberg bekam die Chance aufzurücken – diese wurde dann auch wahrgenommen.
Pünktlich um neun Uhr standen dann 15 Mannschaften in der Ploggenseehalle und ich konnte das Turnier eröffnen und den Spielmodus erklären: Gespielt wurde in drei Gruppen je fünf Teams. Die besten beiden Mannschaften pro Gruppe spielten ein Überkreuzspiel gegen eine Mannschaft einer anderen Gruppe. So wurde sichergestellt, dass aus den sechs besten Teams des Turnieres auch die drei Besten in der Finalrunde spielten. Alle Gruppendritten spielten ohne Zwischenrunde gegeneinander, ebenso alle Gruppenvierten und –fünften. Gespielt wurde auf Zeit, so standen für die zwei Sätze pro Begegnung nur 20 Minuten zur Verfügung.
Das ganze Turnier über waren sehr niveauvolle und spannende Spiele zu sehen. Die Vereine aus Kiel, Greifswald oder Rostock wollten natürlich auch nicht ohne möglichst gute Platzierung den weiten Weg angetreten haben. Aber auch die Mannschaften aus Nordwestmecklenburg kämpften um jeden einzelnen Punkt. Die Gruppen waren gut gemischt, so dass die Chancen ausgeglichen waren. In unserer Fünferstaffel waren der „Rehnaer SV“ (Neuling bei unserem Turnier), der „Möllner SV“ (gewann bereits mal unser Turnier), „Fortschritt Rostock“ und „Grün-Weiß Satow“ und natürlich wir (Kati, Marlis, Andrea, Sven, Sebi, Basti, Birk, Frank, Daniel und als moralische Unterstützung Thali und Manschi). Irgendwas war anders bei diesem Turnier, denn wir starteten ziemlich gut in den Tag. Unser selbst gesetztes Ziel, guten Volleyball zu spielen, viel zu probieren und vor allem Spaß zu haben, trug Früchte und wir spielten locker, variantenreich und vor allem frech. Von Anfang an lief es gut und wir gingen oftmals verdient schnell in Führung, könnten aber auch unter Druck wieder ins Spiel finden und gewannen jedes Spiel in der Vorrunde. Lediglich gegen das Team Fortschritt aus Rostock gaben wir einen Satz ab, jedoch konnte uns den Gruppensieg niemand mehr nehmen. Die drei Erstplatzierten der Gruppe waren: „Dynamo Tresen“ aus Wismar (aka Pädagogik Wismar), „Die Außenseiter“ aus Wismar (Titelverteidiger) und wie berichtet die „VolleyBulls“; die Zweitplatzierten waren „Die Gelben“ aus Greifswald, „Meerbauer Kiel“ und „Fortschritt Rostock“ – jeder Erstplatzierte musste nun in einem Überkreuzspiel gegen einen Zweiten aus der Nachbargruppe spielen, unser Gegner war die Kieler Vertretung. Wie hochwertig und ausgeglichen die Spielstärke war, zeigte sich daran, dass alle Überkreuzvergleiche mit einem Remis endeten und somit immer die kleinen Punkte den Sieger kürten. In unserer Paarung könnten wir uns gegen den Gegner durchsetzen, in den anderen Spielen gewann jeweils der als Gruppenzweite in die Begegnung gestartete. Es zeigt sich, wie wichtig so ein Überkreuzvergleich ist. Die Finalteilnehmer waren somit „Die Gelben“ aus Greifswald, „Fortschritt Rostock“ (die bereits in unserer Vorrunden-Gruppe waren) und wir. Als erstes mussten wir gegen die Greifswalder ran, das Ergebnis war 1:1. Dieses Resultat spiegelt auch das Niveau wider: Angriffe auf beiden Seiten, gute Blockarbeit und – was bei uns nicht immer selbstverständlich ist – gutes Stellungsspiel. Das zweite Finalspiel fand zwischen „Die Gelben“ und den Rostockern statt, auch dieses endete 1:1. Die letzte Begegnung zwischen „Fortschritt Rostock“ und uns war demnach ein richtiges Finale. Trennten wir uns in der Vorrunde noch 1:1, sollte es jetzt ein klareres Ergebnis geben. Der erste Satz war heiß umkämpft. Zwar konnten wir uns schnell mit zwei, drei Punkten absetzen, aber dennoch musste man stets wachsam sein, denn der Gegner war durchaus in der Lage das Ergebnis noch zu drehen. Als der erste Satz dann gewonnen war, konnten wir erstmal aufatmen: Wollten die Rostocker das Turnier noch gewinnen, mussten sie nicht nur den zweiten Satz, sondern diesen auch sehr deutlich gewinnen. Das wussten natürlich auch wir. Von Anfang an hielten wir dagegen, machten Stimmung und platzierten unsere Angriffe sicher. Lange umkämpfte Ballwechsel machten das Spiel anfangs noch sehr spannend. Gegen Mitte des Satzes brachen die Rostocker jedoch ein, so dass wir mit sechs Punkten in Führung gehen konnten. Die Chance, diesen Vorsprung aufzuholen und zusätzlich selbst noch deutlich in Führung zu gehen, war gering. So fand das Team dann auch nicht mehr zur früheren Stärke und wir gewannen den zweien Satz sehr deutlich, das letzte Finalrundenspiel demnach 2:0, was den Turniersieg bedeutete.
Ich weiß, man gewinnt sein eigenes Turnier nicht. :-) Im Vorfeld war dieses auch nicht abzusehen, denn viele gute Mannschaften hatten sich angemeldet und zusätzlich zeigt die Vergangenheit, dass wir noch nie ein eigenes Halbzeit-Turnier gewonnen haben. Insgesamt hatten wir an diesem Tag aber das beste Gesamtpaket zusammen: unsere Zuspieler stellten gute Pässe, Angreifer schlugen präzise und starke Bälle, Feldabwehr und Blocksicherung stand; es machte Spaß den Spielen zuzusehen. Ich bedanke mich bei allen Gästen und Bulls für diesen schönen Volleyball-Tag.
Die Platzierungen: 1. Klützer VolleyBulls e.V., 2. Fortschritt HRO, 3. Die Gelben, 4. Meerbauer Kiel, 5. Dynamo Tresen, 6. Die Außenseiter, 7. Rehnaer SV, 8. Lübower SV, 9. Royal Flush, 10. TraveBulls, 11. Grün-Weiß Satow, 12. SV Blau-Weiß Grevesmühlen, 13. Möllner SV, 14. Schönberger Volley’s, 15. Damshagen 1951 e.V.
18.07.09: Mixed-Turnier in Kalkhorst (Bericht von Klaus)
Seit einem Jahr spiele ich am Mittwochabend auch in Kalkhorst Volleyball. So war es selbstverständlich, die Einladung zum Dorffest – Turnier am Samstagnachmittag anzunehmen. Alle StammBulls hatten diesen Termin schriftlich, aber keiner hatte Zeit und Lust.
Also die YoungBulls gefragt und natürlich Hannes. Meike, Viez, Lukas und Michael und ich als Oldie, das war ok. Um so größer die Überraschung – Hannes brachte Basti mit. Und der war der überragende Mann auf dem Feld. Und dabei hat er nur ganz selten zugehauen, nur gegen starke Blocker. Diese Rücksichtnahme wurde ihm von allen gedankt. Spontanerweise half er sogar noch bei den Schönbergern aus. Zum Glück wurde in der Halle gespielt und zwar jeder gegen jeden. Dank Basti und einer soliden Mannschaftsleistung konnten wir alle fünf Spiele gewinnen und wurden Sieger. Ein schönes Gefühl für mich in Kalkhorst aktiv gespielt zu haben und den Wanderpokal mitzunehmen. Stolz hat unser Jüngster ihn mit nach Hause nehmen dürfen. Es hat allen Spaß gemacht und das war das Wichtigste.
11.07.09: Mixed-Turnier in Damshagen (Bericht von Klaus)
Trainingslager der MiniBulls, Vereinsfest und Turnier in Damshagen, ziemlich viel auf einmal – und der Verantwortliche namens Michi musste kurzfristig arbeiten. Also Notplan.
Kai und ich trafen wie auf der Einladung festgelegt pünktlich halb Zehn auf dem Sportplatz in Damshagen ein und schon die erste Überraschung – es waren zwei Leutchen der Gastgeber da – mehr nicht. Dazu stellte sich raus, dass nur vier Mannschaften gemeldet haben, sonst waren es in den Vorjahren 9 – 10. Auch waren sonst viele Zelte zu sehen, ein großes Festzelt aufgebaut und auch die Fußballer in Aktion, so war es diesmal ungewohnt ruhig. Der Imbisswagenbetreiber freute sich über unseren Durst, um ein wenig Umsatz zu machen.
Nachdem Kuno den Aufbau und das Abkreiden übernommen hatte, konnte es endlich losgehen. Aber was war das bei uns? Kai, Kuno, Lucas, Viez und ich, das sind alles Männer (oder solche, die es werden wollen), dazu Meike als einzige Frau. Das war zu wenig, denn drei Frauen sollten es laut Ausschreibung sein.
Marie fiel uns ein und dank Totties Überredungskünsten (Liebe oder Drohung) waren es schon zwei Frauen. Marlis und David kamen ganz unverbindlich vorbei und nachdem Marlis ein paar Ballkontakte hatte, war sie „heiß“ und wollte spielen. Damit war unser erster Sechser voll: Meike, Marlis und Marie, Kai, Viez und Kuno. Letzterer wuchs über sich hinaus und so sahen wir gegen die Thüringer Gäste aus Lehesten gar nicht schlecht aus. 1:1 und dann in den Tie Break. Da zeigte sich unsere Schwäche-die Annahme. So mussten wir uns knapp geschlagen geben und Marlis und Meike mussten sich verabschieden.
Gegen die Damshagener Frauenmannschaft kam Marion und als Gastspielerin Ute mit ins Team, dazu durfte ich für Kai spielen. Klar gewonnen und Viez hat sich mit seinen Schmetterbällen keine Freunde gemacht. Gegen die Gastgeber mussten wir auf Einkaufstour gehen. Nachdem wir geklärt hatten, dass Lehesten nicht in Sachsen liegt (obwohl südlich von Mühleneichsen…), waren Tina (Mutter) und Dana (Tochter) bereeit zu helfen – und dass auf hohem Niveau. Dazu durfte Lucas auch spielen und mit einigen Krämpfen gelang auch hier der Sieg. Stefie konnte sich vom Rollstuhl aus mitfreuen, dass die Bulls trotz Not den 2.Platz erkämpften. Den Wanderpokal mussten wir also abgeben, aber vielleicht im nächsten Jahr…
04.07.09: Mixed-Turnier in Ventschow (Bericht von Michi)
Es war der 4. Juli 2009, als sich 7 wackere und sich in Höchstform befindliche YoungBulls getroffen haben, um in Ventschow mal richtig so die Sau raus zulassen und ihren Independence Day zu feiern. Treffpunkt und Zeit waren beides ziemlich dicht beisammen und so konnten wir pünktlich losfahren. Schnell noch das Trikot vom Oberspaten geholt, da er dieses in der Eile hat zu hause liegen lassen, und dann konnte es auch schon losgehen. Unter der reibungslosen Orientierungsfähigkeit von Maike haben wir unseren Zielort auch ohne Probleme gefunden, an dieser Stelle ein besonderes Lob an Maike und konnten auch gleich nach dem ein oder anderem Morgendrink endlich das Turnier starten.
Gespielt wurde in 2 Staffeln, einmal 3 und einmal 4 Mannschaften. Wir waren in der 3er Gruppe zusammen mit der Ventschower Jugend und Bad Kleinen. Gespielt wurden 2 Sätze bis 21 Punkte.
Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die YoungBulls etwas an Startproblemen zu knabbern haben und so gaben wir den ersten Satz mit 21:7 und den zweiten mit 21:10 ab. Direkt im Anschluss haben wir es der Ventschower Jugend alles andere als leicht gemacht, trotzdem gaben wir auch diese beiden Sätze mit 21:17 und 21:10 ab.
Ab da folgte eine längere Pause da wir alle Gruppenspiele hatten und nun auf die anderen warten mussten. Aber langweilig wurde es trotzdem nicht denn wir hatten die ehrenvolle Aufgabe das Schiedsgericht zu stellen, was mir und Fietz bzw. Lukas einigermaßen gelungen ist. Es hat zwar gedauert bis wir eine geeignete Methode gefunden haben, die Punkteschildchen richtig hinzulegen aber auch das gelang uns letztendlich.
Als es dann gegen 13 Uhr kurz aber heftig zu regnen begann, hatten wir dann alle unsere mehr als verdiente Mittagspause und schon nach einer knappen Stunde ging das Turnier weiter und wir bestritten unser letztes Spiel an diesem Tage. Unser Gegner war Ventschow II und in diesem Spiel konnten wir so ziemlich alles zeigen was uns vorher nicht gelungen ist, saubere Spielzüge und deftige Angriffe die unseren Gegner in die Knie zwangen. Das Team bestand zwar zum großen Teil aus Leuten, die Lukas' Großeltern hätten sein können aber man hat oft genug gesehen, dass das Alter rein gar nichts zu sagen hat. Naja, so gewannen wir beide Sätze (Es wurde nur noch bis 15 gespielt und den ersten Satz gewannen wir mit 15:6 und den zweiten mit 15:12) und erreichten somit den 5. Platz von insgesamt 7.
Loben möchte ich Marie, die trotz mangelnder Trainingsteilnahme mit gutem Zuspiel aufwarten konnte. Aber auch Lukas hat alles aus sich rausgeholt und sehr gute Angriffe gezeigt. Naja ansonsten hatten wir die üblichen Leiden, keine Bewegung im Spiel und keine richtige Kommunikation und so kam es dann auch öfters vor das der Ball einfach hinten reingelegt wurde ohne das einer hinging, aber das lässt neuen Mut zu, denn es kann nur besser werden.
Trotz alldem fehlte uns doch etwas was uns erst komplettiert hätte und das war die Unterstützung unseres Coachs. Aber bis Steffi wieder gesund, werden wir unser bestes geben um ihr zu zeigen das sie was aus uns gemacht hat.
27./28.06.09: "16. BJK-Turnier" in Ganzlin (Bericht von Manschi)
In jedem Jahr überlege ich, wie ich den Bericht zu dem Turnier in Ganzlin beginne. Kann ich erneut schreiben, dass es unser wichtigstes (Party-)Turnier im Jahr ist? Kann ich erwähnen, dass bereits im Dezember letzten Jahres alle Teilnehmer für dieses Turnier feststanden? Es klingt wie in jedem Jahr – und doch ist es so!
Nachdem wir 2008 den Turniersieg in der Gruppe C holten, mussten wir in diesem Jahr in der Gruppe B spielen, der höchsten Spielklasse bei dem Turnier. (Die Gruppe A wurde auf dem Beachvolleyballfeld ausgetragen.) Da wir aber im Laufe des letzten Jahres aber so enorm gewachsen sind, wollten 18 Bulls mit zu diesem Turnier – ziemlich viele für eine Mannschaft. Wir entschieden uns daher, zwei Mannschaften zu stellen: eine, die den Startplatz in der Gruppe B antrat, eine andere (Spaß-)Gruppe, die in C verblieb, aber eigentlich nur etwas Volleyball spielen wollten – sozusagen als Alibi zum späteren Feiern auf diesem Turnier.
Am Freitagvormittag fuhr ein Vorabkommando, bestehend aus Andrea, Basti und Sven, bereits gen Ganzlin, um uns einen guten Platz für unsere Zelte zu sichern. Da wir in diesem Jahr mit so vielen Teilnehmern anreisten und zudem noch unser eigenes großes Partyzelt mitbrachten (natürlich nebst Notstromaggregat; Danke an Frank!), brauchten wir dementsprechend Platz. Vielleicht müssen wir im nächsten Jahr wirklich schon am Donnerstag anreisen, denn trotz der Entsendung unseres Spähtrupps sicherten wir unseren Platz nur knapp. Im Laufe des Tages/Abends trudelten dann so langsam alle VolleyBulls ein und unser Partyzelt füllte sich. Alle hatten an ihre Feiglingrunden gedacht, die sie aufgrund der verschlagenen Satzbälle im Laufe des vergangen Jahres angesammelt hatten, somit konnte die Party beginnen. Eine Feiglingrunde jagte die nächste, Havana, Baileys, Bier, Wodka und Steaks landeten in unseren Mägen – typisch Sportler eben. :-) Im eigentlichen Festzelt zeigten Thali, Frank und Manschi später dann, dass sie irgendwann mal die größten Tänzer der Welt werden wollten. Auch Sven versuchte es; wahrscheinlich lag es am Alkohol, dass er eher so aussah wie Stevie Wonder auf Speed. Birk und Andrea holten stellvertretend für uns alle noch den Freitag-Abend-Partysieg, denn sie wurden mit dem Besen aus dem Zelt gefegt. Mehr geht nicht.
Nach einer kurzen Nacht folgte der erste Spieltag. Hier möchte ich gar nicht so viel schreiben, denn unsere C-Mannschaft war eh nur zum Feiern hier, die B-Mannschaft musste sich in der höheren Klasse erstmal zurechtfinden. Beide Teams verloren und gewannen Spiele. Die Leistung war durchwachsen, mit Höhen und Tiefen. Durch unsere Aufteilung in zwei Mannschaften überschnitten sich die Spiele teilweise, so dass die Fans oftmals am Spielfeldrand fehlte, was mich persönlich wieder von der 2-Mannschaften-Anmeldung für nächstes Jahr abrücken lässt. Naja, weiter im Text. Glücklicherweise spielte unsere C-Mannschaft in derselben Gruppe wie „Wird noch bekannt gegeben“, kurz WNBG. Diese Truppe haben wir vor zwei Jahren in Ganzlin kennen und lieben gelernt! Wenn zwei partyliebende Mannschaften sich potenzieren kann eben nur eins herauskommen: Kontrollverlust. Auf jeden Fall trafen wir auf sie und hatten uns – aufgrund unseres großen Kaders – extra etwas Neues einfallen lassen: „Teamwechsel“. Nachdem Chrissi von WNBG aufschlug, rief ich kurz: „Teamwechsel“, alle Bulls der bestehenden Mannschaft lief aus dem Feld, sechs andere Bulls nahmen ihre vorher festgelegten Plätze ein – alles während der Ballflugphase. Das neue Team konnte den Ball sogar noch annehmen und den Punkt machen, der wurde natürlich nicht gezählt, was aber nicht wichtig war. Wir sangen danach noch unseren Partysportverein-Song. Das Video davon sollte (demnächst) in der Galerie stehen. Dann ging das Spiel weiter. Herrlich! Insgesamt wurde unsere C-Gruppe an diesem Tag nur fünfter, und die B-Gruppe dritter. Aber alles halb so schlimm.
Dann ging es zur Party. Glücklicherweise konnte sich das Ganzliner Orga-Team wieder die Band „Eiscreme“ (www.eiscreme-live.de) sichern, die eigentlich schon zum Inventar gehört und das Partyzelt jedesmal zum Kochen bringt. Nachdem wir in unserem Festzelt reichlich vorglühten, ging es dann ins große Zelt: wir sprangen, tanzen, feierten, schwitzen und tranken. Irgendwann war es dann um drei und die Band musste aufhören zu spielen – wie in jedem Jahr aus unserer Sicht natürlich viel zu früh. WNBG und wir feierten im Zelt noch etwas weiter, tranken noch ein paar Feiglingrunden, machten Bekanntschaft mit den schlecht gelaunten Ordnern, fanden uns aber selbst ganz toll. WNBG zeigten uns noch ihre Unterkunft, was eher einem Hochsicherheitstrakt glich, denn leises Anschleichen war durch gefühlte eine Milliarde Zeltbänder schier unmöglich. Natürlich zeigten wir dann auch noch unsere Unterkunft. Dieses war damit verbunden, dass wir grölend auf „unseren“ Zeltplatz kamen und wahrscheinlich auch alle weckten. Frank wurde aus dem Zelt gerufen, damit er das Notstromaggregat nochmals anschloss – wir wollten doch schließlich mit unseren Gästen noch etwas Havanna trinken... Irgendwann ging es dann ins eigene Zelt. Wenigstens noch etwas schlafen. Den Titel als Samstag-Partysieger teilten wir gerne mit WNBG.
Am Sonntag fragt man sich jedes Mal, warum man eigentlich noch spielt. Sebi, der sich nach der nächtlichen Gröl-Aktion Rache schwörte, zog Birk und Sven schlafend in ihren Schlafsäcken aus ihrem Zelt, ein herrlicher Anblick! Spielerisch gab der Tag nicht mehr viel her, die C-Mannschaft gewann – so glaubt sich mein vom Alkohol geschwächtes Gehirn zu erinnern – alle Spiele, während das B-Team auch noch Spiele abgeben musste. Die Platzierungen lass ich mit Absicht unerwähnt, es kann nur besser werden.
Ich persönlich möchte mich bei ganz vielen Leuten bedanken: Frank, für das Party-Zelt und das Notstromaggregat. Andrea, Sven und Basti für den Voraustrupp. Kati, für das Mitbringen ihres ganzen Hausstandes. Anni, für die nächtliche gemeinsame Dusche. Und auch ein Dank an alle anderen, die das Wochenende wieder zu einem Highlight gemacht haben.
Im nächsten Jahr kommen wir wieder, erste Planungsansätze gibt es bereits. So wollen wir bspw. einen Beamer du eine Leinwand mitbringen, so dass wir uns die Fussball-WM angucken können. Außerdem zelten wir vielleicht zusammen mit WNBG – denn eigentlich sind wir alle schon WNBG-Bulls.
Ein Gedenksatz zum Schluss: Die Oma, auf deren Wiese wir seit Jahren zelten und die uns ihre Auffahrt zur Verfügung stellte, ist im letzten Winter leider verstorben.
06.06.09: "BeachCup 2009" am Strand von Boltenhagen (Bericht von Manschi)
Am Samstag pilgerten in diesem Jahr 20 Mannschaften zum Strand von Boltenhagen, zudem stellten die Bulls drei Mannschaften, so dass das Teilnehmerfeld auf insgesamt 23 Teams anwuchs. Wie in jedem Jahr sind die Gäste aus vielen Bundesländern angereist, den weitesten Anfahrtsweg hatten sicherlich die Volleyballer und Volleyballerinnen aus Samswegen (Nähe Magdeburg), aber auch Teams aus Schleswig Holstein oder Hamburg waren angetreten. Fehlen durften natürlich auch die Mannschaften aus der Region nicht, so traten neben Sportvereinen aus beispielsweise Grevesmühlen, Boltenhagen oder Schönberg auch Spaßteams aus der näheren Umgebung an.
Die Vorbereitungen für das Turnier liefen nahezu reibungslos. Die Kurverwaltung aus Boltenhagen stellte uns wieder Netze zur Verfügung, unsere Sponsoren hielten uns den finanziellen Rücken frei und die viele Bulls halfen und übernahmen einen kleinen Orga-Teil.
Pünktlich trafen alle Mannschaften gegen halb zehn am Strand ein und breiteten Sonnenschirme und Decken zwischen den fünf Spielfeldern aus. Über 200 Volleyballfreunde füllten den Strandabschnitt, was in jedem Jahr ein nettes Bild darstellt. Alle Teams bekamen unser Willkommenspaket, welches aus einigen Give-Aways unser diversen Sponsoren und natürlich unseren bereits zur Tradition gewordenen Turnier-T-Shirts bestand – in diesem Jahr waren es für jede Mannschaft sechs dunkelblaue Shirts. Um zehn Uhr könnte es dann in den Wettkampf gehen. Gespielt wurde in fünf Staffeln, drei mit jeweils fünf Mannschaften, zwei mit jeweils vier Mannschaften. Die Gruppen-Ersten jeder Staffel, also wiederum fünf Mannschaften, spielten später in einer eigenen Gruppe, den Turnier-Sieger aus; die Vorgruppen-Zweiten spielten auch untereinander usw. Die Vorrunde zeigte viele spannende Spiele, gute Ballwechsel und insgesamt viel Spaß. Die spielfreien Teams versuchten zudem ihr Glück an der Tombola. Leider wurde das Wetter jedoch zunehmen schlechter: startete der Tag mit viel Sonnenschein und windstille, verzog sich die Sonne immer häufiger hinter Wolken und der Wind frischte ordentlich auf. Immer öfter sah man anstatt der Badehose oder des Bikinis nun dicke Pullover auf den Feldern. Dennoch spielten die Mannschaften weiter und stellten sich auf die neue Situation ein, die Ballwechsel wurden kürzer, oftmals entschied schon eine über das Netz gebrachte Aufgabe über den Punktgewinn, weil der Wind helfend unter die Arme griff. Da aber alle Mannschaften gleichermaßen mit dem Handikap zu kämpfen hatten, blieb es durchgehend spannend, denn auch hier konnte sich nur die beste Mannschaft durchsetzen. Letztlich nahmen es alle mit Humor, und genauso sollte es auch sein! Die Teams, die bei mir im Orga-Zelt oftmals Unterschlupf suchten, witzelten über das Wetter und verschwanden dann wieder irgendwo in den Weiten des Sandsturms.
Gegen 17 Uhr war das ganze Spektakel dann vorbei und wir schritten zur Siegerehrung. Einige Mannschaften befanden sich zu dieser Zeit bereits auf dem Heimweg, da die Kälte inzwischen schon tief in den Gliedern saß. Dennoch waren noch weit mehr als zehn Mannschaften vor Ort, was wieder für den Spaßfaktor aber auch für die sympathischen Teams spricht. Die ersten zehn Plätze bekamen Präsentkörbe von uns, die aus Handtüchern, Sekt, Bier, Duschgel, Kerzen und vielen anderen nützlichen und weniger nützlichen Dinge bestand. Zusätzlich bekamen die drei Erstplatzierten die von der Ostsee-Zeitung gestellten Urkunden und Pokale.
Unsere drei Bulls-Mannschaften kamen alle unter den ersten Zehn, was aber eigentlich keine große Rolle spielte, da in diesen Teams permanent ausgewechselt wurde, da alle spielenden Bulls irgendwo gebraucht wurden um das Turnier am Laufen zu halten. Daher an dieser Stelle ein dickes Kompliment und Dankeschön an alle Helferlein! Das gute Gelingen wurde nach dem Turnier dann auch von allen bei einem vom Verein gesponserten Bierchen (oder Cola, Tee, Kakao, …) begossen, bevor wir alle den Heimweg antraten. Wir hoffen, dass auch alle anderen Mannschaften einen schönen Tag hatten und auch im nächsten Jahr wieder an den Strand kommen werden.
23./24.05.09: "Plattballpokal" in Schwerin (Bericht von David)
Es ist immer etwas kniffelig, bei diesem Turnier einen Startplatz zu bekommen. Der Gastgeber Plattball Schwerin legt großen Wert darauf, möglichst viele Mannschaften aus ganz Deutschland dabei zu haben und nicht „nur“ Mannschaften aus Nordwest-Mecklenburg, die ohnehin in der Liga aufeinandertreffen. Glücklicherweise ergatterten wir einen dieser Plätze. Mit dabei waren Teams aus neun Bundesländern und sogar aus Polen. Zwei Tage voller hochwertigem Volleyball standen uns also bevor. Von den angemeldeten 15 Mannschaften sagten zwei kurzerhand ab, so dass es für die Gastgeber unmöglich war, die frei gewordenen Plätze zu besetzen. Der Spielmodus: drei Gruppen, die beiden Erstplatzierten pro Gruppe spielten in einem Überkreuzvergleich, woraus wiederum eine 3er-Finalrunde hervorging. Also, ab ans Werk...:
Samstag. In unserer Gruppe spielten fünf Mannschaften, in den anderen beiden nur vier – aufgrund der beiden Absager. Das empfanden wir nicht als Nachteil, waren wir doch mit einem großen Kader angereist: Daniel, Sebi, Basti, Birk, Tim, Michi, Bettina, Kati und Marlis. David und Alex (zeitweise) waren als Fans am Spielfeldrand dabei. Der Spieltag war für uns eher durchwachsen. Zwar starteten wir mit zwei Siegen in das Turnier, jedoch war uns auch bewusst, dass das eher die schwächeren Mannschaften unserer Gruppe waren. Das dritte Spiel war das Beste unseres Spieltages, jedenfalls aus unserer Sicht. Der Gegner war der Gastgeber und Mixed-Liga-Sieger Plattball Schwerin. Während der erste Satz noch hart umkämpft war, und letztlich knapp an unsere Gegner ging, war der zweite Satz ein Volleyballparty: nur 12 (!) Punkte ließen wir dem Gegner und spielten herrlichstem Volleyball. Der Gruppen-Sieg schien nach diesem Spiel schien greifbar nah. Tja, beim nächsten Spiel hatten die Gegner (SV Dessau 96) ihre Volleyballparty. Sie konnten mit uns machen was sie wollten, die Angriffe wurden links und rechts an unserem Block vorbei geschlagen, unsere Feldabwehr war scheinbar bereits in der Sommerpause und unsere generelle Motivation sank auf einen Tiefstand. Das Spiel ging deutlich an die Sachsen-Anhalter. Dennoch, Fazit des Tages: Durchwachsenes Spiel und Teamgeist, aber immerhin Gruppen-Zweiter und somit noch alle Chancen auf den Turniersieg. Minimalziel erreicht.
Sonntag. Bereits um 9.15 Uhr ging es weiter. Unser Zwischenrundenspiel bestritten wir gegen die Killerbienen aus Potsdam. Es war ein komisches Spiel, mal lagen wir vorne, mal der Gegner. Wenn wir glaubten, wir hatten sie im Griff, kam aus heiterem Himmel ein gut platzierter gegnerischer Angriff daher oder unsere Annahme stimmte mal wieder nicht. Letztlich verloren wir beide Sätze. Das war wirklich schade, denn – und das nehme ich schonmal vorweg – waren die Killerbienen der spätere Turniersieger und wir absolut auf Augenhöhe. Da wir dieses Spiel verloren, kamen wir in die Gruppe, in der es um Platz vier bis sechs ging. Die Hobbystudenten aus Berlin und Spitzkunnersdorf aus Sachsen wollten natürlich auch den möglichen vierten Platz. Wir ließen aber nichts mehr anbrennen. Endlich kam auch bei uns die nötige Gelassenheit, wir packten unser Sprüche-Repertoire aus und sicherten uns nach zwei deutlichen Siegen den vierten Platz – und waren somit die beste Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern bei diesem Turnier.
Im Großen und Ganzen sind wir mit unserem Abschneiden mehr als zufrieden. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten wir unsere Platzierung verbessern, konnten Mit-Ligist Plattball im direkten Vergleich deutlich schlagen und schnitten von allen McPommer-Mannschaften am besten ab. Glückwunsch auch an Basti, der nach mehr als einem Jahr verletzungsbedingter Zwangs-Pause bei diesem Turnier ein gelungenes Comeback in unser Team feierte.
Einen Wehrmutstropfen gab es leider auch. Die 17. Neuauflage des Plattballturniers war auch gleichzeitig die letzte. Mit Tränen in den Augen verkündeten Anne und Kay von den Plattballern, die den mangelnden Rückhalt und ausbleibende Unterstützung in den eigenen Reihen kritisierten, ihre Entscheidung. Auch wenn es nachvollziehbar ist, bedauern wir doch sehr, dass eine Ära zu Ende geht – bei der wir fünfmal dabei sein durften. Wir bedanken uns für schöne Volleyballstunden und drücken Anne und Kay für ihre Zukunft alles Gute.
02.05.09: "Ran-ans-Netz-Cup 2009" in Rehna (Bericht von David)
Am BFS-Cup dürfen Mannschaften teilnehmen, die nicht in einer aktiven Herren- oder Damen-Liga spielen. Nun, das ist für uns ein Leichtes, spielen wir doch „nur“ in einer Mixed-Liga. Die besten Teams, die diese Bedingung erfüllten, trafen sich in der Zweifelderhalle in Rehna. Während bei den Herren nur 3 Teams angereist waren, kämpften bei den Damen sieben Mannschaften. Die Bulls-Herren waren in guter Stimmung, wollte man doch unbedingt den Turniersieg mitnehmen – natürlich hatten die beiden Gegner VSV06 Schwerin und Neustrelitzer SV etwas dagegen. Aber wir ließen uns nicht entmutigen. Unser Vorteil war, dass alle Mitspieler aus den eigenen Reihen kamen, während die anderen Teams zusammengewürfelte Herren waren. Letztlich konnten wir ohne große Gefahr den Turniersieg einfahren. Natürlich wollten das die Mädels nachahmen. Gespielt wurde hier in zwei Gruppen, dann ein Überkreuzvergleich und letztlich ein Finale. In der Vorrunde trafen wir auf die Mädels aus Damshagen und den ESV, welcher der amtierende Deutsche BFS-Meister ist. Davon ließen sich unsere Frauen aber nicht beirren. Wir hatten die Gegner stets gut im Griff, vor allem die Blockarbeit machte jegliche Fremd-Angriffe oft bedeutungslos. Gruppensieg. Im Überkreuzvergleich mussten wir dann gegen ein Frauenteam aus Wismar ran, auch hier waren wir immer etwas besser und konnten somit ins Finale einziehen. Der Gegner hier hieß Rehnaer SV. Inzwischen waren wir leider personell etwas geschwächt, so dass wir leichte Sorgenfalten auf der Stirn bekamen. Leider konnten wir der eingespielten Rehnaer Mannschaft nicht wirklich etwas entgegen setzen. Zwar nahmen wir ihnen einen Satz ab, so dass es in den Tiebreak kam, diese Kraftanstrengung konnten wir aber nicht durchhalten und verloren dann dort leider deutlich. Dennoch sind wir mit dem Tag zufrieden, denn sowohl das Herren- als auch das Damen-Team hat sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Daumen drücken!
01.05.09: Mixedvolleyball-Turnier in Lübow (Bericht von Steffi)
Am 1. Mai zog es uns nach Lübow. Der SV hatte geladen und wir folgten dem Ruf. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde dort der Familientag veranstaltet. Es war zwar nicht unser Hauptanliegen jedoch erfreute sich ein Großteil unserer Mannschaft an den verschiedensten Stationen und so gelang es den Klützern sogar einen 3. Platz mit nach Hause zu nehmen. Leider nur beim Luftgewehrschießen hier jedoch überzeugte Michael. Auch die anderen Attraktionen wurden ausgiebig getestet. So duellierten sich Michael und Fietz mit einem Wasserschlauch und verloren dabei vielleicht zu viel Energie die uns bei dem Turnier fehlte.
Das Turnier fand wie üblich draußen statt; zum Glück war uns die Sonne hold. Es traten 9 Mannschaften an und jeder musste gegen jeden ran. 2 Sätze á 7 Minuten wurden gespielt. Unser erstes Spiel bestritten wir direkt gegen den Gastgeber. Um diesen auf ihrem eigenen Turnier nicht zu demütigen besaßen wir die Güte knapp zu verlieren. Das entmutigte uns jedoch garnicht und wir hatten ein Super 2. Spiel, als Schiedsrichter. Auch unser 2. Spiel lief bedeutend besser und wir gewannen gegen die Lübower Senioren. Einen weiteren Sieg konnten wir gegen „Schimm City“ einfahren. Dies sollten jedoch volleyballerisch unsere Höhepunkte bleiben. Wie immer wurden wir um unseren Sieg betrogen, so Pfiff das Schiedsgericht das Spiel an trotzdem wir noch bei unserem Schlachtruf waren oder aber der Gegner war gedopt mit besserem Spiel und vielleicht etwas Bier. Im Endeffekt reichte es leider nur für einen 7. Platz. Das Turnier zeigte wieder deutlich das wir noch vieles lernen müssen, vor allem das Teamspiel. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht endlich mal wieder an der frischen Luft zu spielen und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Dann hoffentlich auch mit einem erfahreneren Lukas der hier sein erstes Turnier für die Youngbulls bestritt und sich wacker hielt. Ausserdem dabei waren Piet, Michi (der sich leider verletzte), Kuno, Fietz, Herta, Maike und Steffi.
Danke euch für einen schönen Tag. ;)
25.04.09: Mixedvolleyball-Landesmeisterschaft 2009 in Schwerin (Bericht von David)
Nachdem wir in der kürzlich abgeschlossenen Mixed-Liga den vierten Platz ergattern konnten, damit weit weg von den Abstiegsplätzen waren, waren das Ziel für 2009 eigentlich schon erreicht. Die Mixedvolleyball Landesmeisterschaft sollte nur ein Bonus darstellen um zu gucken, wie wir uns in einem Turnier gegen die besten Mixed-Mannschaften des Bundeslandes behaupten konnten. Leider waren insgesamt nur sieben Teams angetreten, so dass wir nahezu alle Gesichter kannten – spielten sie doch in unserer eigenen Liga. Schade. Aber zu verlieren hatten wir ja nichts. Daran hätten wir auch während des Turnieres öfter mal denken sollen. Das wir das erste Spiel ausgerechnet gegen den bis dahin amtierenden Landesmeister ESV Schwerin spielten und auch verloren, kann man natürlich verschmerzen. Dass wir aber oft Sätze abgaben, obwohl wir in Führung lagen und einfach nicht kaltschnäuzig genug waren, ist leider etwas ärgerlich. Denn wie wir schnell feststellten, war bei diesem Turnier alles möglich: Es spielte jeder gegen jeden und somit „klaute“ man sich gegenseitig wichtige Punkte. Am Ende des Tages sicherten wir uns einen vierten Platz, was von unseren Erwartungen mehr als zufriedenstellend ist – im nächsten Jahr sollte aber durchaus noch mehr drin sein.
07.03.09: "Aldino-Cup" in Gadebusch (Bericht von Steffi)
Sieben Schläfer auf dem Markt und einer im Bett! Am Samstag den 7.03.09 wollten sich 8 Youngbulls in Gadebusch beim Aldiono-Cup unter Beweis stellen. Nachdem auch das letzte Murmeltier aus dem Bett geklingelt werden konnte, ging es endlich los. 9 Mannschaften aus der Region traten an. Es gab schöne Spiele, in denen sich die Youngbulls turnierbereit darstellten. Lediglich nach der Mittagspause, hatte keiner Lust sich so wirklich zu bewegen. Ein lieben dank für alle die dabei waren: Herta, Maike, Kuno, Fietz, Michael, Willi und Piet. Ein Lob an Fietz der es schaffte Bälle platziert zu versenken und an Willi, der nach langer Pause eine gute Leistung erbrachte. Beim Turnier hatten wir die Gelegenheit erlernte Spielzüge gekonnt anzuwenden und selbst mit dem Zuspiel über 2 und der 6 hinten zu glänzten. Alle waren bei dem Turnier gut drauf und wir nehmen viel Erfahrung und den 7. Platz zurück mit nach Klütz.
07.03.09: "BullsCup 2009" in Grevesmühlen (Bericht von David)
Eigentlich war alles beim Alten: im Januar wurden die Einladungen verschickt worauf innerhalb von neun Tagen alle Startplätze weg wahren. Zwar gab es dann noch ein paar Abspringer, aber die Nachrückerliste war immer gut besetzt, so dass man nie nach Mannschaften suchen musste. Ein wenig ärgerlich war es, dass am Turniertag morgens noch eine Mannschaft krankheits- und berufs-bedingt absagte. Hier muss man die Frage stellen dürfen, ob die Absage nicht schon zwei Tage vorher zu erahnen gewesen wäre. Naja.
Gespielt wurde in drei Gruppen je fünf Mannschaften, es sollten zwei Sätze gespielt werden oder aber bis zur maximalen Spielzeit von 20 Minuten. Nach der Vorrunde gab es eine Zwischenrunde, in der die beiden ersten einer jeden Staffel über Kreuz spielten, woraus sich eine Finalrunde mit drei Mannschaften ergab. Unter dem Credo „Das eigene Turnier gewinnt man nicht!“ sind wir locker und zwanglos ins Turnier gestartet, unser Ziel war das obere Platzierungsdrittel. Um dieses zu erreichen, müsste man also mindestens Gruppen-Zweiter werden. Wie bei den letzten Turnieren auch schon, hatten wir auch beim BullsCup das Losglück auf unserer Seite und eine vermeintlich leichte Gruppe: relativ problemlos wurden wir daher sogar Gruppen-Erster. Das bedeutete, dass wir in der Zwischenrunde gegen SG Pädagogik Wismar spielen mussten, die in ihrer Staffel Zweiter geworden sind. Was folgte war ein Krimi. Den ersten Satz konnten wir mit einem Abstand von sieben Punkten deutlich gewinnen, brachen dann aber im zweiten Satz völlig ein. Als wir diesen dann mit auch sieben Punkten verloren, musste noch ein Entscheidungspunkt gespielt werden. Ein Punkt entschied daher um den Einzug ins Finale. Wir schafften es nicht. Die Wismarer freuten sich über den Einzug in die Finalrunde und wir gaben uns mit der Runde um Platz vier bis sechs zufrieden. Die Pädagogen konnten letztlich auch das Turnier gewinnen und nahmen den Wanderpokal zum zweiten Mal mit nach Hause. Sollten sie diesen auch im nächsten Jahr gewinnen, wird er dauerhaft in der Hansestadt bleiben können. Wir gewannen in unserer Platzierungsrunde beide Spiele und sicherten somit den vierten Platz. Letzter des Turnieres wurde SV „Blau-Weiß“ Grevesmühlen, die nicht mal bis zur Siegerehrung blieben, obwohl sie ortsansässig waren. Den Wanderpokal für den letzten Platz habe ich stellvertretend mit nach Hause genommen und finde diese Charakterschwäche seitens Grevesmühlen traurig.
Ich denke, man kann wieder von einem gelungenen Turnier sprechen. Ich habe nur positives Feedback erhalten und selbst der leicht geänderte Modus, hin zu den Zeitspielen, wurde von allen begrüßt. Erwähnen möchte ich noch, dass Birk, der ja im April heiraten wird, von uns die Sportkleidung gestellt bekam, dh. er musste in einem roten Kleid, roter Perücke und gebastelten Brüsten spielen. Wer die Hosen und wer das Kleid in der späteren Ehe anhat, sollte damit geklärt sein. Ein Dank noch an Mama Menyes, die im Laufe des Tages noch einen Kuchen für uns buk. Die Organisation vor Ort verlief erneut reibungslos, daher auch ein Dank an alle helfenden Bulls.
28.02.09: Mixedvolleyball-Turnier in Schwerin (Bericht von David)
Das VSV 06 Beachteam hatte auch in diesem Jahr wieder zu einem Turnier geladen und obwohl wir zeitgleich auch noch zu unseren Sportfreunden nach Schönberg zu einem Turnier kommen sollten, entschieden wir uns letztlich, doch nach Schwerin zum VSV zu fahren. Dieses war hauptsächlich dadurch begründet, dass Schwerin zentraler gelegen und für alle besser zu erreichen war. Angetreten waren insgesamt zehn Mannschaften, die in zwei Gruppen mindestens Gruppen-Zweiter werden wollten, um dann im Überkreuzvergleich noch die Chance auf den ersten Platz zu behalten. Unser Ziel war bescheidener: wir wollten lediglich dabei sein und etwas gemütlichen Volleyball spielen. Wie es dann aber so ist, ergriff uns alle nach und nach der Ehrgeiz, als wir merkten, dass wir zum einen ganz gut drauf waren und wir auch noch das Losglück auf unserer Seite und somit die vermeintlich leichtere Gruppe hatten. Nach vier, vom Niveau her unterschiedlichen Spielen standen wir plötzlich auf Platz eins unserer Gruppe. Es ging also nun gegen den Zweiten der Nachbargruppe, was der Gastgeber und Bezirksliga-Wettbewerber Beachteam sein sollte. Wir machten uns nicht viele Hoffnungen, waren wir doch nicht mit der Top-Besetzung angereist. Aber auch hier lief es umso besser, wahrscheinlich weil wir ohne Druck und vor allem frech spielten. Ergebnis: Sieg und daher Finale. Hier erwartete uns dann der ESV Schwerin. Fast ein wenig erschrocken von den eigenen Möglichkeiten kam nun der Siegeswille und leider auch die Verbissenheit hinzu: ungewöhnliche Spielzüge sollten probiert werden, sogar andere Bulls sollten angerufen werden, um sie zum Kommen zu überreden. Mit dieser Nervosität lässt sich natürlich kein Volleyball spielen. So blieben wir immer unter unseren Möglichkeiten zurück – selbst mit diesem B-Team. Der ESV hatte nie große Probleme, in Vorsprung zu geraten, diesen zu halten und letztlich problemlos zu gewinnen.
Mit der Platzierung können wir mehr als zufrieden sein, so waren wir doch mit einem anderen Ziel gestartet. Schade, dass wir dieses Ziel aber nicht ständig im Auge behielten, sondern erlaubten, dass die Verbissenheit sich auf die Stimmung niederschlug. Es war ein schönes Turnier, gut organisiert, angenehme Gegner. Wir freuen uns über den gewonnen Mikasa-Ball und kommen sicher im nächsten Jahr wieder.
07./08.02.09: 7. V&R-Mixed-Cup in Wittenberge (Bericht von David)
Das Winterturnier in Wittenberge gehört für uns schon zur volleyballerischen Jahresplanung wie unsere Punktspiele oder wie Turniere in Ganzlin oder unser eigener BullsCup. Natürlich wollten wir daher auch in diesem Jahr wieder eine Mannschaft stellen.
Bevor ich aber berichte, möchte ich das Orga-Team des Turnieres grüßen. Sie meinten, dass sie den Bericht des letzten Jahres durchaus anregend für die diesjährige Planung fanden. Tolles Kompliment. Das erhöht natürlich den Druck auf mich mit diesem Bericht...
Erstmalig in unsere Bulls-Geschichte haben wir uns sogar um einen Transporter gekümmert. In unsere Vorstellung sah alles so gut aus: Wir werden alle sturzbetrunken und glücklich von unserem Mr. 0,0-Promille-Frank von A nach B kutschiert. Aber Pustekuchen. Ausgerechnet am Freitag vor dem Turnier wurde uns die Hiobsbotschaft überbracht, dass der Transporter nicht ansprang. Also alles nochmal umwerfen und doch mit PKWs anreisen. Shit! Wie üblich trafen wir (Frank, Basti, Alex, Birk, Thali, David, Marlis, Andrea und Jule) uns dann am Samstagfrüh – und ich meine FRÜH! – um nach Wittenberge zu fahren. Wie in jedem Jahr fuhren wir erst zu Birks und Andreas Oma und frühstückten ausgiebig. Bei frischen Brötchen, Eiern, Kaffee, Tee und dem oma-typischen Verwöhnprogramm fühlen wir uns pudelwohl! Kurz nach halb neun ging es dann Richtung Sporthalle. Leider waren in diesem Jahr nicht so viele Mannschaften der Einladung gefolgt, so dass man keine zwei Hallen benötigte – die angetretenen 14 Mannschaften hatten Platz in einer. Die Teams wurden in zwei 7er-Gruppen aufgeteilt und bis zum Gruppen-Dritten wahrte man die Chance auf den Turniersieg. Das Ziel schien also klar: mindestens Dritter werden. Leider hatten wir die stärkere Gruppe erwischt, der spätere Turniersieger und der Turnier-Dritte waren in unserer Gruppe. Dennoch: wer zu blöd ist, mindestens Dritter in der Gruppe zu werden, sollte auch nicht mehr um den Turniersieg mitspielen dürfen. Wir haben’s einfach verpasst. Und das ganze Grauen hat einen Namen: Annahme. Wie schon bei den letzten Punktspielen zeigte sich, dass wir hier große Defizite haben. Wir ließen uns aber nicht demotivieren und spielten auch noch gerne das letzte Spiel des Tages – an unserer Gruppenplatzierung änderte ein Sieg oder eine Niederlage jedoch nichts mehr. Kurz nach sieben war dann auch dieses Spiel vorbei. Dass der Tag so lange ging, empfanden wir als überhaupt nicht schlimm, denn schließlich waren wir für zwei Tage im Volleyballrausch. Ausruhen konnten wir uns später.
Um dennoch nicht zu spät zur Party zu kommen, mussten wir uns beeilen. Schnell bei der Oma frisch gemacht, die Mädels wurden aufgehübscht, die Kerle (besonders Alex!) verbrauchten Tonnen von Schaumfestiger, Gel und Haarspray. Wie üblich fuhren wir zu einem Chinesen, der uns vom Wittenberger Orga-Team empfohlen wurde. Dort angelangt, es war kurz nach halb zehn, sagte man uns, dass der Koch schon Zuhause wäre, er aber auf dem Rückweg sei. Die bereits geputzte Küche wurde wieder in Betrieb genommen und unser Essen wurde zubereitet. Außer Basti, der mit seinen Morcheln nicht zufrieden war, schmeckte es uns sehr gut. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmte und wir wurden alle satt. Basti verdruckte dann noch die reste von gefühlten 20 Tellern… Vielfraß! Weiterhin tranken wir den ersten Havanna des Tages: wir bestellten lediglich Cola oder Sprite und mischten unseren eigenen Havanna unter. Kurz vor elf ging es dann weiter zur Party. Diese fand dieses Mal nicht in diesem riesigen Saal statt, sondern in einem kleineren Raum. Die genauen Namen weiß ich leider nicht mehr. Das erwies sich aber später als eine gute Idee, denn so wurde es wesentlich gemütlicher. Wir betraten also den Partyraum, es dudelte ein 80er und Frank und ich schnappten uns unsere Mädels und betraten die Tanzfläche – noch bevor wir unsere Jacken, Taschen oder ähnliches ausgezogen bzw. abgelegt hatten. Ganz nebenbei eröffneten wir also auch die Tanzfläche… In diesem Jahr gab es keinen Türsteher, so dass wir unsere Flaschen Havanna ohne Probleme hinein bekamen. Was folgte war ein netter Abend, gute abwechslungsreiche Musik, nette Gespräche mit anderen Vereinen, einige Flirts und vor allem Spaß. Etliche Feiglinge wurden geklopft, einer zersprang und zerschnitt mir noch meine Hand. Aber Franka (oder Frauke?) von einem anderen Team und natürlich Thali versorgten mich liebevoll. Mit etwas mehr Anstrengung als im letzten Jahr wurden wir dann wieder Partysieger. Kurz nach fünf Uhr lagen wir dann in unseren Betten, die üblicherweise von Heizdecken mollig warm waren.
Im Prinzip ging es am Sonntag um nichts mehr. Wir „kämpften“ um Platz sieben bis neun. Jedes Spiel war sehr knapp und wir gewannen jeweils beide Spiele nur mit einem Punkt. Besonders der letzte Punkt im zweiten Spiel war umstritten. Wir müssen uns daher bei unserem Gegner entschuldigen: ja, es war eine Berührung durch unseren Block, ja ihr hättet des Spiel gewonnen, ja euch gebührt der 7. Platz. Nunja, der Schiri hatte es nicht gesehen und wir erreichten somit dem 7. Platz, schlechtes Gewissen inbegriffen.
Wie vom Orga-Team angekündigt, war die Siegerehrung gegen 14 Uhr. Turniersieger wurden die Grenzgänger aus Hamburg. Neben zwei Verletzungen (Andreas knickte am Samstag um, David trug Feigling-Schnittwunden davon) wurden wir als Partysieger ausgezeichnet und man kürte Tilo, der extra am Sonntag noch vorbeikam, zum Spieler des Turniers. Alles in allem ein guter Schnitt! Wenn wir im nächsten Jahr auch Partysieger werden, also das dritte Mal in Folge, müsste eigentlich ein kleiner Pokal drin sein... :-)
Fazit: Wir sind glücklich. Auszeichnungen trotz keiner wirklich guten Platzierung, heisere Stimmen, kein Kater trotz viel Alkohol, eine gute Organisation und viele bekannte und nette Mannschaften machten das Turnier wieder mal zu einem Highlight. Wir wurden wieder bestätigt, warum wir so gerne kommen – und das auch wieder 2010.
16.01.09: Mitternachts-Mixed-Turnier in Wittenburg (Bericht von David)
Es ist schon etwas her, seit wir unser letztes Mitternachtsturnier bestritten – es wurde also mal wieder Zeit. Eingeladen wurden wir von den Naschkatzen Dodow, die dieses Turnier nun schon einige Jahre ausrichten. Nach anfänglichem Zögern bekamen wir dann doch einen relativ großen Kader zusammen: Jule, Kati, Marlis, Tilo, Sebi, Birk, Frank (nur Fan!), Basti, Alex und David.
Turnierbeginn war gegen acht Uhr, angetreten waren zwölf Mannschaften, es wurde in vier Gruppen gespielt. Es gab einen Überkreuzvergleich der Gruppen-Ersten gegen die Gruppen-Zweiten, ein kleines Finale und ein richtiges Finale. Unser ursprüngliches Ziel war es, einfach nur ein schönes Turnier zu spielen und Spaß zu haben: Alex hatte einen Kasten Bier mit, Marlis und Jule versorgten die Mädels mit Sekt und David brachte (leider viel zu wenig) Havanna mit. Nachdem wir dann den tollen Wanderpokal sahen wurde unser Ziel kurzerhand geändert: Spaß haben UND den Pokal mit nach Hause nehmen. Irgendwie klappte das alles auch ganz gut, auf dem Spielfeld hatten wir viel Spaß, sangen unsere Lieder, spielten ansehnlichen Volleyball und hatten unsere Gegner stets im Griff. Ein Sieg nach dem anderen folgte. In den Pausen tranken wir unsere Getränke, philosophierten über den Volleyballgott oder überlegten, wie wir mit möglichst wenig nüchternen Fahrern möglichst viele Bulls befördern konnten. Irgendwann war der Alkohol alle und wir standen im Finale. Der Finalgegner hieß „Anders wie Barth“. Ich habe keine Ahnung, was das für ein Name ist. Er ist mir jedoch im Gedächtnis geblieben, weil sie uns den angestrebten Turniersieg ordentlich erschweren sollten. Kein Spieler oder keine Spielerin war unter 40 Jahre alt, es wurde disziplinierter Volleyball gespielt. So kam es dann auch, dass sie den ersten Satz gewannen. Im zweiten Satz versuchten wir dann, noch eine Schippe draufzulegen, aber vergebens. Wir konnten uns nie richtig absetzen und sogar bei fünf Satzbällen brauchten wir drei Anläufe um den Satz dann für uns zu entscheiden. Wir gewannen letztlich doch das Turnier mit einem kleinen Punkt vorsprung. Kompliment an unsere Gegner, gegen die es richtig Spaß gemacht hat zu spielen. Wir sind uns durchaus bewusst, dass es hätte jederzeit auch andersherum laufen können.
Insgesamt war es ein sehr schönes Turnier. Die gefühlt langen Pausen sind der Uhrzeit zuzuschreiben und nicht dem Turniermodus. Das „Ungetüm“ von Wanderpokal steht nun bei mir zu Hause und wird im nächsten Jahr verteidigt. Gewonnen haben wir zusätzlich noch ein Fass Bier. Komischerweise ist es irgendwie verschwunden. Hast du ne Ahnung, wo es ist, Sebi? :-)
06.12.08: Ü35-Nikolaus-Mixed-Turnier in Wismar (Bericht von David)
Was beim Mixed-Turnier des SV Bad Kleinen schon gut funktionierte, sollte am vergangenen Wochenende beim Ü35-Turnier von Medizin Wismar wiederholt werden: ein Zusammenschluss aus allen VolleyBulls-Sparten. Angetreten waren 13 Mannschaften, jeder sollte gegen jeden spielen, Zeitspiele waren angedacht. Insgesamt ein harter Volleyball-Tag, denn für jede Mannschaft hieß es, sich 12x auf zu erwärmen und zu spielen.
Leider kamen wir den ganzen Tag über nicht richtig ins Spiel. Obwohl wir fleißig durchwechselten und die Aufstellung permanent änderten schöpften wir nie unsere Möglichkeiten aus – vielleicht lag es aber auch gerade an diesen ständigen Änderungen. Fakt ist, der Erfolg blieb aus. Lediglich gegen reine Hobbymannschaften konnten wir gewinnen. Auch der Spielspaß blieb zunehmend auf der Strecke. Ehrlicherweise muss man daher sagen, dass wir uns das Antreten hätten sparen können. Das Ergebnis ist dementsprechend: wir belegten den neunten Platz. Was wir daraus lernen können: Spielspaß in allen Ehren, aber wenn nicht auch ein wenig Basis-Volleyball gespielt wird bringt die Teilnahme an einem Turnier nichts.
29.11.08: Mixed-Turnier in Güstrow (Bericht von David)
Schon seit längerer Zeit nahmen die BestBulls an keinem Turnier mehr teil, nach Güstrow wollte dann doch mal wieder eine Mannschaft fahren, schließlich kannten wir das hohe Niveau von den Mixed-Turnieren dort von vor einigen Jahren. Sebi, Kati, Frank, Birk, Alex, Basti, Marlis und David führen also am Samstagmorgen gen Güstrow. Die 5-Felder-Uralthalle hatte sich in den letzten Jahren nicht verändert, lediglich das Innenleben war komplett renoviert worden. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Mitgebracht hatte David zudem die neuen Trikots und Anzüge, die eifrig von allen entgegen genommen und auch gleich angezogen wurden. Sah gut aus. Insgesamt waren leider nur zwölf Mannschaften von der Partie, die auf vier Felder aufgeteilt wurden. Das fünfte Feld diente einem Herren-Punktspiel, was natürlich nichts mit dem eigentlichen Turnier zu tun hatte. Der Modus war einfach, es gab vier Dreiergruppen, von dem der jeweils Gruppenerste weiter kam. Leider war das Niveau doch nicht do hoch wie erhofft. Relativ schnell erklärten wir es als unser Ziel, mindestens auf dem Treppchen zu stehen. Die älteste Weisheit besagt, dass man sich immer dem Gegner – sollte er leistungsschwächer sein – anpasst. Warum sollte es also bei uns anders sein? Obwohl kräftemäßig deutlich überlegen, führen wir fast nie einen deutlichen Sieg ein. Wir wechselten ständig die Aufstellung, versuchten Dies und Jenes, aber richtig hochkarätiger Volleyball kam nicht zustande. Bei diesem eher tristen Volleyballtag muss man die Getränkeversorgung schon fast als Highlight bezeichnen. Selten konnte man in der Sporthalle Havanna/ Cola kaufen – hier war es der Fall. Frank machte davon Gebrauch und spendierte die erste Runde, David wollte niemandem auf einem Bein stehen lassen uns ließ eine Zweite folgen; die Mädels tranken zudem mitgebrachten Sekt. Irgendwie waren wir dann schon ziemlich angeschwippst, was unserem Spielspaß (nicht –niveau!) nochmal befeuerte. Ums kurz zu machen: auch die Finalrunde brachten wir sicher nach Hause und wurden Turniersieger. Wir nahmen den großen Pokal mit nach Hause, von dem uns niemand sagen konnte, ob es ein Wanderpokal sei. Letztlich ist es auch egal, weil wir sicher im nächsten Jahr nicht wieder antreten werden. Das Turnier muss noch etwas reifen, um an das Niveau von früher anknüpfen zu können.
23.11.08: Weihnachts-Mixed-Turnier des SV Bad Kleinen in Grevesmühlen (Bericht von David)
Das Weihnachtsturnier der Volleyballer aus Bad Kleinen feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen. Oft waren wir schon Gast gewesen, auch in diesem Jahr wollten wir mal wieder von der Partie sein. Die Idee unsererseits war, eine Spaß-Mannschaft aus allen Sparten des Vereines zusammen zu trommeln und einen schönen Volleyballtag zu verbringen. So erklärten sich dann Hannes, Sven, Michael, Herta, Basti, Maris, Andrea und David bereit, an dem Treiben teilzunehmen. Angetreten waren leider nur sieben Mannschaften, so dass die Sportler in der 3-Felder-Halle in Grevesmühlen überschaubar blieben. Der Modus schrieb vor, dass jede Mannschaft gegen jede andere spielen musste, dafür wurden zwei Felder genutzt, das dritte blieb frei. Leider waren die Mannschaften nicht sonderlich ausgeglichen: spielten in einem Team reine Nachwuchsspieler so waren in einer anderen Mannschaften Herr-Verbandsligisten vertreten. Gewinnziele wurden für uns also gar nicht erst gesteckt. Unser Maximalziel bestand darin, sich im Mittelfeld zu tummeln und – vor allem – möglichst viel Spaß zu haben. Über unser Spiel kann man eigentlich gar nicht viel schreiben, wir spielten mal gut, mal schlecht. Wir zeigten alle Facetten: von unterirdischer Annahme bis brillantem Angriff. Naja, wir waren eben eine durchgemischte Truppe; Basti machte seine ersten Volleyball-Gehversuche nach seiner OP, Marlis griff seit langer Zeit mal wieder an, David und Sven durften sich als Mittelblocker versuchen usw. Letztlich belegten wir den fünften Platz. Hochzufrieden mit dem schönen Tag fuhren wir nach Hause. Hoffentlich werden wir auch im nächsten Jahr eine ähnlich lustige Truppe stellen können.
11.10.08: Mixed-Turnier des SV "Blaus-Weiß" Grevesmühlen in Grevesmühlen (Bericht von David)
Unsere Sportfreunde vom SV „Blau-Weiß“ Grevesmühlen luden zu ihrem alljährlichen Mixed-Turnier ein und natürlich folgten wir der Einladung. Angetreten sind sogar zwei Mannschaften, die YoungBulls konnten aus dem Vollen schöpfen und – mit Unterstützung von den BestBulls – zwei Mannschaften stellen. Los ging es um zehn Uhr. Es waren viele bekannte Teams aus der Region angetreten, so dass es ein nettes Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern wurde – insgesamt waren neun Mannschaften dort. Gespielt wurde in drei Gruppen, jeweils zwei Sätze. Der Spaß stand im Vordergrund und so probierten wir viele mögliche Aufstellungen aus, was natürlich nicht immer zu dem gewünschten Erfolg führte. Die einzelnen Ergebnisse spielen gar keine so große Rolle, da alle Spiele ausgeglichen waren und ein Sieg oder Niederlage jederzeit möglich war. Beide VolleyBulls-Mannschaften, die glücklicherweise nicht in einer Gruppe spielten, erreichten in ihren 3er-Paarungen jeweils den zweiten Platz. Nach dieser Vorrunde gab es dann wieder drei 3er-Gruppen, wo die Plätze 1-3, 4-6 und 7-9 ausgespielt werden sollten. Um es kurz zu machen: die YoungBulls 1 erzielten den vierten und die YoungBulls 2 den sechsten Platz. Insgesamt war es ein sehr nettes Hobby-Turnier, bei dem unsere beiden Teams gut mithalten konnten. Einziger Kritikpunkt an dem Turnier ist vielleicht die Spiellänge, da der ganze „Spuk“ um 15 Uhr schon wieder vorbei war. Dennoch kommen wir sehr gerne wieder.
28.09.08: "BullsCup 2009 - Halbzeit!" in Grevesmühlen (Bericht von David)
Mal wieder stand ein eigenes Turnier ins Haus, dieses Mal luden wir befreundete Mannschaften zum „BullsCup 2009 – Halbzeit!“ ein. Und wieder folgten diese Teams unserem Aufruf, über dreißig Mannschaften sicherten ihr Kommen zu. Rekord. Man hätte also durchaus zwei Turniere veranstalten können. Diese große Resonanz zeigt natürlich auch, dass wir scheinbar nicht alles verkehrt machen.
Angetreten waren also 15 Mannschaften aus Nah und Fern. Zwei Mannschaften hatten leider kurzfristig abgesagt, aber glücklicherweise war die Nachrückerliste lang, so dass ich für diese freien Plätze noch Mannschaften fanden. Gespielt wurden drei Gruppen mit je fünf Teams, wobei jeweils die beiden Erstplatzierten sich für die Zwischenrunde qualifizierten. Aus diesen drei Zwischenrundenspielen gingen dann drei Mannschaften hervor, die um die ersten drei Plätze spielen sollten. Insgesamt war das Spielfeld ziemlich ausgeglichen, waren doch starke Mannschaften aus unterschiedlichsten Ecken (bspw. Köln, Kiel, Rostock, Schwerin,…) angetreten. Leider schaften die BestBulls in Ihrer Gruppe „nur“ den zweiten Platz, so dass es in der Zwischenrunde gegen den Ersten einer anderen Gruppe ging – und auch hier verloren wir. Während des gesamten Turnieres waren wir irgendwie nicht wirklich wach, wir spielten zwar unseren Stiefel runter, aber eben nicht gewitzt, bissig, oder mit dem nötigen Willen genug. So kann man zwar im Mittelmaß mitspielen, aber eben nicht um die Pokale kämpfen. Insgesamt erreichten wir den undankbaren vierten Platz, den dritten Platz sicherten sich Meerbauer Kiel, auf Platz zwei kam Vorjahressieger Pädagogik Wismar und den Thron erstiegen Die Außenseiter, ein Zusammenschluss von Spielern aus der Wismarer Region.
Ich denke, man kann sagen, dass es wieder ein hochwertiges, niveauvolles Turnier gewesen ist; es gab schöne Spiele, hart umkämpfte Sätze und ein paar überraschende Wendungen. Eine Sache nehmen auch wir für die Zukunft mit: nämlich, dass der Spielmodus ziemlich lang und somit kräfteaufreibend ist. Wir werden versuchen, uns für die Zukunft etwas Neues einfallen zu lassen. Versprochen.
16.08.08: 2er-Beach-Turnier (Mixed, Herren, Frauen) in Gadebusch (Bericht von Der Moll)
Samstag früh zogen 2 Unerschrockene VolleyBulls los auf ihrem Kreuzzug nach Gadebusch. Im Auto noch schnell die Zeichen geklärt und dann waren wir auch schon da. Wie immer pünktlich, wie immer voller Erwartungen, wie immer total müde. 24 Teams waren gesetzt, 26 gemeldet und 23 kamen. Schnell noch einen 6er vom Penny dann konnte es losgehen.
Runde 1: 4 Felder, 5 Staffeln, 1 Satz bis 21. Unsere ersten Gegner waren Thomas und Schatzi. Aufgrund unserer Unerfahrenheit im Beach mussten wir diesen Satz jedoch leider knapp abgeben. Das 2. und das 3. Spiel liefen dagegen schon besser. Hier konnten wir uns klar gegen unsere Gegner durchsetzen. Das letzte Spiel in Runde 1 bestritten wir gegen Alex und einen Bekannten von ihm. Nachdem wir bereits 15:10 führten verlies uns jedoch die Kraft und wir verloren noch mit 16:21. Leider war dies ausschlaggebend für...
Runde 2: Nach einem 3. Platz in unserer Gruppe ging es für uns nur noch um Platz 11. Ein verwirrendes System aus Pfeilen sollte uns dahin begleiten. Runde 2 bedeutete für uns 2 Spiele bis 25 gegen 2 Gruppenvierte. Auch in diesen beiden Spielen konnten wir uns klar durchsetzen und somit erhielten wir uns die Chance auf Platz 11.
Runde 3:Nun wurden 2 Sätze bis 15 gespielt auch diese Runde stellte für uns kein Problem dar und so standen wir auch schon im Finale um Platz 11. Hier mussten 2 Gewinnsätze bis 15 ausgefochten werden. Meine Ansage dazu: „bitte lass es uns schnell machen, 3 Sätze halte ich nicht durch“. Gesagt getan. 2:0 und wir waren 11. Leider verbaute uns der Unglückliche Start eine bessere Platzierung. Nichts desto trotz haben wir sehr ansehnlichen Volleyball gespielt und hatten eine Menge Spaß. Das Wetter war perfekt und wir kommen sicherlich gerne wieder. Eventuell überzeugt unsere Leistung die letzten Kritiker zur Eröffnung einer Beachsparte der VolleyBulls.
Schade: Marlis wollte an diesem Turnier eigentlich auch Teilnehmen war jedoch leider verhindert. Ihre Partnerin schaffte jedoch mit tatkräftiger Unterstützung der anderen Teams den 4. Platz (glaube ich). Alles in allem ein Niveauvolles und doch sehr ausgeglichenes Turnier.
05.07.08: Jugend trainiert für Olympia: Beach-Turnier (Mixed, Herren, Frauen) in Boltengagen (Bericht von Klaus)
Na ja, ob wir einen zukünftigen Nationalkader Beachvolleyball gesehen haben, glaube ich nicht. Aber es waren bei den 14. Kreisjugendspielen am Strand von Tarnewitz am Samstag eine Reihe schöner Spiele zu sehen. Das Wetter war ideal, Sonne und kaum Wind. Drei Netze waren aufgebaut, Helfer reichlich da. Was fehlte waren die Spieler. Nur 18 junge Leute aus den Kreisen Nordwest-Mecklenburg und Wismar fanden den Weg zum Strand. Und das trotz Werbung an den Schulen und bei den Vereinen. Hier ist Ursachenforschung angebracht.
Die männliche Jugend hatte nach nur einem Spiel das Turnier als Erste beendet. Sieger wurden die YoungBulls Christian Pagel und Michael Stade unter den Namen “Gut und besser“ vor den „Etnies“ aus Grevesmühlen. Als Schiedsrichter stellte sich übrigens Eckard Thun, langjähriger Volleyballtrainer in Rehna und Vorsitzender der Sportjugend zur Verfügung – Danke. Maria Jeschke und Virginia Vater vom Rehnaer SV gewannen ohne Satzverlust bei den Mädchen vor Blau-Weiß Grevesmühlen und dem VSC Boltenhagen. Zum Glück gab es in der Mix-Staffel ein paar Spiele mehr, da vier Mannschaften antraten. SV Germania Alt Meteln mit Josefine und Tim überzeugten haushoch. „Weißt du doch nicht“ mit Meike von den YoungBulls konnte mit ihrem Partner Platz 2 erspielen. Die jüngsten Spieler Marie und Phillip, vor kurzem noch MiniBulls, schafften Bronze vor den „Helden 2008“.
David und Marlis sowie Michael waren als Schiries im Einsatz, Toddy musste kassieren und uns mit seinem Aufziehradio unterhalten, Klaus die „Riesenlogistik“ bewältigen und alle konnten Sonne, Strand und Meer genießen – bis zum Sonnenbrand.
28./29.06.08: Mixed-Turnier in Ganzlin (Bericht von Birk)
Wir haben den „Sch.. Pokal“
Ja wir haben ihn. Wir haben den „Sch… Pokal“ . Nach gefühlten 100 Teilnahmen an der Finalrunde, fast immer mit dem Endergebnis 3. Platz, haben wir dieses Jahr endlich den Sieg in der „Freizeitrunde C“ geschafft. Mit dabei waren diesmal: Jule, Kati und Andrea sowie Alex, Tilo, Birk und Michi. Rein von der Papierform eine sehr starke Aufstellung aber auch in den vergangenen Jahren waren wir häufig gut dabei und scheiterten nur an unserem Anspruch sowohl das Turnier als auch die Partys zu gewinnen. Dieses Jahr sollte alles anders werden, zumal wir ja noch den Junggesellenabschied von Jule und Tilo feiern wollten. Dazu aber später.
Freitag 27.06.08: Nachdem David uns dieses Jahr leider nicht wie gewohnt unseren Zeltplatz sichern konnte wurden Andrea und Sebi abkommandiert, Plätze frei zu halten, was den beiden auch gut gelungen ist. Andrea hat sich aufopfernder Weise sogar nass regnen lassen und Sebi musste ein paar Stunden ohne Kati auskommen. Naja, als dann alle nach und nach eintrafen waren Pavillon und Grill schon aufgebaut und die Vorparty konnte feucht fröhlich beginnen. Wie gewohnt sind wir dann auch erst etwas später ins Festzelt, wo wir von unseren Thüringer Zeltplatznachbarn und unseren guten Partyfreunden, Stimmungskanonen und Vorjahresgewinnern „Wird noch bekannt gegeben“ freudig empfangen wurden. Wie auch schon im letzten Jahr kämpften wir mit letzteren wieder hart um die Partykrone des Turniers. Um es vorweg zu nehmen Endstand 1 : 1 (wird im nächsten Jahr fortgesetzt). Die Party an sich war wie immer gut und ich habe sogar versucht die Tanzkünste von Frank, der leider dieses Jahr auch nicht mit dabei sein konnte, nachzuahmen. Zum Leidwesen von Schwesterherz Andrea (Ganzlindebütantin), der wahrscheinlich heute noch schwindlig ist vom ganzen herumgekreisel. (Walzer zu ACDC!!! [Anm.: A.M.])
Samstag 28.06.08: Das Wetter am Samstagvormittag war dann leider nicht so berauschend, da es regnete und die Rasenfelder dementsprechend rutschig waren, was sich zusammen mit unserem Restalkohol nicht so gut vertragen hat. Glücklicherweise wurde uns das Feld neben dem Partyzelt zugewiesen, sodass wir darunter Regenschutz hatten und relativ trocken aus der Sache kamen. Der zweite glückliche Umstand waren angenehme Anfangsgegner. Unsere Thüringer Zeltnachbarn waren gleich mit zwei Mannschaften in unsere Gruppe gelost worden und mussten feststellen, dass sie sich auf dem Zeltplatz nicht ganz so breit hätten machen sollen. Beide Spiele gingen deutlich mit 2 : 0 an uns. Es zeichnete sich ab, dass unser dritter Gegner, die Mannschaft sein würde, die mit uns um den Gruppensieg und damit um den Einzug ins Finale kämpfen würde. Eine sehr Junge Mannschaft mit viel Potential (Schweriner Schule eben). Umso konzentrierter gingen wir dann ans Werk und konnten dank einer soliden Annahme und starker Blockarbeit den ersten Satz mit 20 : 15 für uns entscheiden. Im zweiten Satz verloren wir diese Souveränität leider etwas und ließen die Jungspunde zu sehr ins Spiel kommen, was diese dann natürlich auch nutzten. Dennoch konnten wir beim Endstand 16 : 20 einen kleinen Punkt mehr auf unserer Habenseite verbuchen. Im laufe der Spiele gaben die Schweriner noch zwei weitere Sätze ab, was uns vielleicht etwas zu sicher werden ließ, denn wir gaben daraufhin im vierten Spiel gegen „Arthi-Party“ wiederum einen Satz ab. Auch diesmal eine sehr Junge Mannschaft mit verwandtschaftlichen Beziehungen zu einer ehemaligen Mitspielerin (Hallo Antje). Alles kam nun auf unser letztes Spiel an. Gewinnen wir beide Sätze sind wir durch, verlieren wir beide sind wir raus und bei einem 1 : 1 würden die kleinen Punkte zwischen gleich drei Mannschaften ausgezählt werden. Tja, den Druck haben wir wohl gebraucht und gewannen wieder klar mit 2 : 0. Mindestanforderung erreicht: Finale Ohho. Die Party am Abend war dieses Jahr mal wieder nicht zu toppen. Die Coverband „Icecream“ hatte ein sehr gutes Feeling für das Publikum und brachte mit einer sehr guten Songauswahl das eh schon Saunazelt erst richtig zum kochen. Nach mehren Zugaben machte die Band dann gegen 3 Uhr früh Feierabend. Wir aber noch nicht. Zusammen mit ein paar SV-Klütz Leuten und „Wird noch bekannt gegeben“ sangen und tanzten wir noch einige Zeit weiter: Partyyyysieger schallalalalahhhhh. Etwas getrübt wurde meine Stimmung dann erst, als ich bemerkte, dass mein Autoschlüssel noch in der Autotür steckte. Dank an den ehrlichen Finder, der ihn abzog und einen Zettel für mich hinterließ, sodass ich meinen Schlüssel am nächsten Morgen wieder bekam (Danke nochmal!!!).
Sonntag 29.06.08: Der Sonntag begann mit strahlendem Sonnenschein, die Spiele sozusagen auf dem Centrecourt und der Kater war nicht ganz so fett wie an den Sonntagen der vergangenen Jahre. Mit in der Finalrunde waren noch fünf weitere Mannschaften, darunter einige alte Bekannte, wie die „Ballholer“, unsere Schreihalskumpanen „Wird noch bekannt gegeben“ und unsere ebenfalls sehr feierlaunigen Stadtkonkurrenten „SV- Klütz“. Gespielt wurde die Finalrunde einen Satz bis 20 wie auch schon in den letzten Jahren. Unsere ersten Gegner waren „Wird noch bekannt gegeben“, die sich schon besonders auf uns freuten, da sie von unserem Plan erfahren hatte, Jule und Tilo zu ihrem Junggesellenabschied in besonderer Spielkleidung aufs Feld zu stellen. Jule durfte mit Brautschleier spielen und Tilo zog sich nach etwas mannschaftlichem Zuspruch einen schön hässlich grauen Anzug mit zu kurzen Ärmeln an. (Was für ein Hingucker). Das etwas spielunpraktische Outfit schien die beiden aber kaum zu stören. Besonders Tilo hämmerte die Bälle nur so in die Zone, auf das die Gegner sie mit Schaufeln wieder ausbuddeln mussten. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel in dem wir vor allem durch schon erwähnte Angriffstärke und vor allem super Blockarbeit glänzten. Kam doch mal ein Ball durch, stand unsere Feldverteidigung. Wir gewannen dann auch zu Recht mit 20 : 17. Die nächsten Spiele verliefen alle ähnlich gut für uns. Meist starteten wir recht gut. Und kam der jeweilige Gegner aufgrund kleinerer Ungenauigkeiten in unserem Spiel doch mal auf zwei Punkte Unterschied heran, verwandelten wir den psychologisch so wichtigen Folgepunkt und machten klar: „uns kann heute keiner was“. Natürlich verteidigten wir unseren Ruf als lauteste und singfreudigste Mannschaft auf dem Feld (Ich war nicht als einziger in der Mannschaft noch drei Tage später heiser). Auf das letzte Spiel freuten wir uns besonders. Zum einen hätten wir schon hoch verlieren müssen, damit uns der Sieg noch streitig gemacht wird und zum anderen traten wir gegen unsere Stadtrivalen, den SV-Klütz, an. Da uns Matze und der Lange Bernd Sommer schon im Frühjahr (allerdings mit Pädagogik Wismar) den schon fast sicher geglaubten Sieg im eigenen Turnier wegschnappten, nahmen wir sie als Gegner sehr ernst und spielten aggressiv auf. Es folgten schon in der Anfangsphase einige Annahmefehler auf Seiten der SV-Leute. Dazu ein paar gelungene Angriffe und Blöcke auf unserer Seite und wir gingen deutlich in Führung. So konnten wir es uns leisten beim ungefähren Stand von 15 : 10 noch ein Highlight aus unserm Repertoire auszupacken: „Granate Ohho, Granate Ohhohoho“. Insider und Zuschauer wissen Bescheid. Die SV-Klützer kamen dann zwar nochmal etwas näher ran aber zum Stand von 20 :17 verwandelten wir unseren Turnierball. Ich war von der gesamten Mannschaft, besonders am Sonntag, begeistert. Mit diesem Niveau brauchen wir uns in der Bezirksliga nächstes Jahr vor niemandem verstecken. Trotz etwas veränderter Mannschaft sind wir Volleybulls unseren Ansprüchen treu geblieben: Party-Sieger (wenn auch nicht so eindeutig dieses Jahr), die lauteste Mannschaft und Spassvolleyball auf hohem Niveau (David hat uns eben gut erzogen). Abschließend bleibt nur zu sagen: Wir kommen wieder, keine Frage.
Der Verfasser gibt widergegebenes ausschließlich aus seiner bestimmt sehr subjektiven Sicht wieder.
28.06.08: Mixed-Turnier in Damshagen (Bericht von Klaus)
"Endlich Regen" jubelten am Samstag, den 28. Juni alle Bauern und Kleingärtner. Wir nicht!!! Wir wollten Volleyball in Damshagen spielen und das auf Rasen. Die YoungBulls planten mit zwei Mannschaften anzutreten und auch die StammBulls hatten eine gemeldet.
Doch der nasse Rasen lud nicht unbedingt zum Spielen ein, so dass einige Spieler lieber absagten. Von den StammBulls waren auch nur Toddy, Ingolf, Rene (angeschlagen) und später Anna und Michi da. Die YoungBulls spielten mit Steffi, Moll, Kuno, Felix, Meike, Herta, Anna, Michael, Peet und Viez, verstärkt durch Marlis von den BestBulls. Es kam dann zu einem munteren Getausche der Spieler, was weder bei den eigenen Leuten noch beim Gegner immer für Erheiterung sorgte. Hier sollten wir uns in Zukunft entscheiden: Spielen wir auf Sieg mit den Stärksten (dann kommen schwache Spieler kaum zu Turnierpraxis und zeihen uns berechtigterweise den Unmut der anderen Mannschaften zu) oder nehmen wir es nicht ganz so ernst und lassen alle spielen und belegen vielleicht nur mittlere Plätze. Das ist immer eine schwierige Entscheidung.
Unter den Augen des Präsidenten Klaus und des Vizes David konnten die YoungBulls den ersten Platz belegen und ihren ersten Pokal + Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Hervorzuheben sind besonders Felix, Steffi, Marlis und die StammBulls-verstärkung Ingolf. Bei denen konnten nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Rene und Toddy einige Youngs Spielerfahrung sammeln. Mein Dank geht an alle, die da waren, gespielt und angefeuert haben.
22.06.08: Frauenturnier in Schlagsdorf (Bericht von Marlis)
Man sollte es nicht glauben, aber die gutaussehenden Frauen von den Klützer VolleyBulls nahmen seit langem Mal wieder an einem Frauenturnier teil. Es spielten für die BestBulls: Andrea, Jule, Steffi, Marlis sowie die eingekauften Spielerinnen: Melli, Maria und Marie.
Die Schweriner Mädels trafen sich um halb neun auf dem Hauptbahnhof. Andrea und Steffi + Fanclub (Molli) sind gemeinsam aus Boltenhagen angereist. So trafen wir uns voller Erwartungen auf ein tolles Turnier, halb zehn morgens in Deutschland, vor der Halle in Schlagsdorf. Im Laufe des Tages stießen dann auch noch Alex und David dazu, um uns tatkräftig zu unterstützen. Danke an beide, dass ihr gekommen seid. ;-) Wir waren alle ziemlich heiß aufs spielen. Endlich mal keine Mixed- oder fast sogar Männernetzhöhe mehr. Und kein Männerblock, wo man keine Sonne mehr sieht. Freu!!
Es sind einschließlich mit uns sechs Mannschaften angereist. Lüdersdorf, Titelverteidiger Damshagen, Mecklenburger SV, Lützower Balljäger und natürlich SG Schlagsdorf. Spielmodus: Jeder gegen Jeden und es wurden zwei Sätze bis 25 Punkte gespielt.
Gleich im ersten Spiel trafen wir auf den Titelverteidiger Damshagen. Im ersten Satz lagen wir bis zehn Punkte gleich auf. Danach haben wir unser Spiel gefunden und konnten uns immer mehr absetzen. Durch Jules und Mellis tollen Pässen konnten sich die Top-Angreiferinnen Steffi, Marie, Andrea, Maria und ich gut in Szene setzen und tolle Punke erzielen. Durch die guten Blöcke von Marie und meiner Wenigkeit, konnten wir die Angriffe vom Gegner immer wieder abwehren oder entschärfen und dadurch den Gegner verunsichern. Am Ende gewannen wir 2:0. Gleich im Anschluss mussten wir gegen den Mecklenburger SV ran. Nach dem tollen Auftakt waren wir voller Energie und gewannen auch dieses Spiel ohne große Probleme in zwei Sätzen. Dann mussten wir drei Spiele in Folge pfeifen. Nach diesen drei nervenaufreibenden“ Spielen durften wir dann endlich wieder ran. Dadurch, dass wir drei Spiele pfeifen mussten, sollten wir danach auch drei Spiele in Folge spielen. Das dritte Spiel bestritten wir gegen Lüdersdorf, dieses konnten wir auch ganz klar für uns entscheiden. Beim nächsten Match trafen wir dann auf den Turnierausrichter SG Schlagsdorf. Diese Begegnung sollte spannender werden. Im ersten Satz schenkten wir uns nichts. Es wurden gute Ballwechsel gespielt und wir hatten sichtlich Spaß am Spiel. Letzten Endes konnten wir auch dieses Spiel und auch das letzte gegen die Lüzower Balljäger ganz klar für uns entscheiden.
Somit stand fest, dass wir das Turnier mit 20:0 Sätzen gewonnen hatten. Wie sollte es auch anders sein. Hihi.. Also halten wir mal fest, dass WIR FRAUEN dieses Jahr die erste Mannschaft sind, die den „1 Platz“ mit nach Hause gebracht haben. Das wird unserer Turnierstatistik gut tun. Das musste mal gesagt werden, ihr Herren der Schöpfung. lolol..
Dann nahmen wir dankend den riesigen Pokal entgegen und ritten glücklich dem Sonnenuntergang entgegen. Na ja, so war es geplant, aber es hat in Strömen geregnet. (Gott sei Dank, dass wir nicht wirklich auf Pferden nach Hause reiten mussten, sondern im schönen trocken Auto von Jule saßen.) Der obligatorische Feigling durfte zum Schluss auch nicht fehlen. Hat sich aber leider keiner dazu bereit erklärt eine Lobhymne auf uns zu singen. Birk kann das immer noch am besten, was er in Ganz-lin auf der Party bestimmt wieder beweisen wird. Vielen Dank noch mal an die drei Mädels, die bei uns ausgeholfen und ein tolles Spiel hingelegt haben. Hoffe, dass es bald mal wieder ein Remake geben wird.
07.06.08: "BeachCup 2008" (Bericht von Molli)
Mehr, Meer und viel, viel besser
Wir sind dafür bekannt, dass wir Turniere einfach mal so aus dem Ärmel zaubern, doch das Beachturnier dieses Jahr war vermutlich die Krönung der Perfektion. Wie üblich trafen wir uns bereits lange im Voraus um alles zu planen aber etwas war anders. Die Rutine hielt Einzug. Jeder wusste was er zu tun hat und es waren nur kleinere Absprachen nötig. So trafen wir uns Freitag für das letzte kleine Feintuning. Die Tüten und Preise wurden gepackt und 20 fleißige Hände verdienten sich in knapp 45 Minuten den Titel „Held der Arbeit“. Somit blieb noch genug Zeit den vom Vorstand genehmigten Kasten Bier (fast) zu leeren. (Jaja ihr Arbeitsfaulen wir betrinken uns auf eure Kosten. Sonst wäre vermutlich nur Tini gekommen.) Bis dato waren 23 Mannschaften gemeldet. Das durfte natürlich nicht sein. Deshalb beschloss Steffi eine 2. Youngbulls Truppe zu stellen. Die 25. Mannschaft sollte sich am nächsten Tag bilden und sich „Mischmasch“ nennen.
Freitag früh trafen wir uns dann um 7 Uhr erneut in Hofzumfelde um alles in den Transporter zu laden. Der von mir gekochte Kaffee war das Highlight zu so früher Stunde. 10 vor 8 waren wir dann auch schon am Strand und fingen an alles hinunter zu tragen. Dies war fast vollständig erledigt noch bevor alle da waren. Zum Aufbau fanden sich ca. 20 Bulls ein denen hier noch einmal ganz herzlich gedankt sein soll. (Es waren auch mal „neue“ Gesichter darunter)
Der Aufbau verlief absolut Reibungslos bis wir auf jemand anderen angewiesen waren. Wie jedes Jahr gab es kleine Unstimmigkeiten mit dem Strom, der DLRG und uns. Toddi unser Schmiergeldkönig fand aber auch dafür recht schnell eine Lösung und so wurden wir fast pünktlich zum Start bereits mit mehr oder weniger schöner akustischer Untermalung versorgt. Andi, Toddi und Klaus infiltrierten das Orgazelt; na klar da gab es Stühle und Bier; und leiteten von dort aus das gesamte Geschehen wie die Wirtschaft Frau Merkel, ähhh nein wie Frau Merkel Deutschland natürlich.
Zum Turnier: Mit 25 Mannschaften ging es dann pünktlich um 10 (glaube ich) los. Gespielt wurde auf 5 Feldern (ergo 5 Staffeln ;) ) mit je…..na wer war gut in Mathe?.....richtig 5 Mannschaften. Ein Satz à 20 Punkte und bei 10 Seitenwechsel. Ausnahmensweise war uns an diesem Tag auch das Wetter hold (es regnete zu mindest nicht). Prämiere!!! Wie immer hatten wir auch Besuch von weit her. Ich glaube Magdeburg war das weiteste, aber auch Travemünde war wieder dabei. Die Volleybulls stellten 3 Mannschaften. Die Youngbulls II die zum Großteil ihr erstes Turnier absolvierten und einen guten 23. Platz ergatterten, die Youngbulls I die aufgrund meiner Unfähigkeit leider nur den 15. Platz errangen und die Stammbulls die mit mehr als einer Prise Glück den 4. Platz erlangten was gleichzeitig das wohl beste Ergebnis für uns bei der 17. Auflage dieses Turniers war. (Was für ein Monstersatz) Da ich wie gesagte selber „spielte“ kann ich leider keine detaillierten Auskünfte über Spielstände von Stamm- bzw. Youngbulls II geben. Die Stammbulls konnten sich auf Feld D gegen alle Mannschaften durchsetzen und holten somit den 1. Platz in der Vorrunde. Die Youngbulls I versuchten mit Zuspiel 2 zu glänzen was jedoch durch den Wind, zu wenig Stranderfahrung und mich ruiniert wurde. Somit stellten wir im 3. Spiel über 3 und konnten die letzten beiden Vorrundenpartien für uns verbuchen was uns den 3. Platz einbrachte. Die Youngbulls II hatten leider nicht so viel Glück und wurden in Ihrer Gruppe nur letzter (was meiner Meinung nach nur an Kuno lag der sowieso von mir die Generalschuld bekommt). Für unsere Stammis ging es nun also um Platz 1-5, für die Youngbulls I um 11-15 und für die Youngbulls II um 21-25. Die Stammbulls konnten in der Endrunde allerdings (glaube ich) nur gegen Sambuca Punkten die sich wie folgt raus redeten. Auch die Youngbulls I konnten in der Finalrunde lediglich gegen eine Mannschaft glänzen aber ohne Spaß fragt mich nicht gegen wen (und ich war dabei). Besser lief es da bei den Youngbulls II die sich, nach geschickten Auswechslungen unserer Trainerin, in 2 Spielen durchsetzen konnten. Die Platzierungen haben sich zu oben nicht verändert. Verdient erster wurden die Goldbären die fast als einzige Mannschaft sehr ansehnlichen Volleyball zeigten. Tatonka wurde, trotzdem sie sich Michael für einen Satz holten noch 2.. Das Mischmasch Team welches sich erst kurz vor Turnierbegin fand erlangte Platz 11 mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Waßmann und Andi.
Alles in allem war es ein schöner Sonniger Strandtag mit leider nur mittelprächtigen Volleyballpartien. Das man beim Volleyball 3-mal spielen darf wurde von vielen Mannschaften ignoriert wodurch teilweise verwunderliche Platzierungen zu Stande kamen. Es mangelte leider fast allen Mannschaften an Stranderfahrung. Zitat von I.W. „Wir versuchen den Ball einfach rüber zu bekommen und warten dann auf die Fehler der Gegner.“ Das beschreibt den Grundthenor der volleyballerischen Klasse in diesem Jahr…..schade. Schade auch das viele alte Bekannte fehlten wie zum Beispiel der SV Damshagen.
Ich hoffe euch hat es ein wenig besser gefallen und wir sehen euch im nächsten Jahr wieder. Ich melde mich übrigens schon jetzt freiwillig für die Orga im nächsten Jahr da ich kein 6er mehr am Strand spiele. Für die Klützer Volleybulls spielten: Stammbulls: Inge, Tini, K.I., Anna, Thomaschek (wird das so geschrieben?), Marion und ich glaube selbst Klaus und Toddi durften mal ein Satz spielen. Falls nicht: Eure Orga war toll. Youngbulls I: Unser aller liebster Lieblingstrainer Steffi, Felix (der ein spezielles Lob verdient da er eine sehr gute Leistung zeigte und dabei sein erstes Turnier mit uns absolvierte), Peter (naja das war nicht so dolle…..weißt selber ne ^^), Eike (Solide wie immer), Moll (pffff da ging garnyx) und Herta (da ist auch noch mehr drin). Youngbulls II: Kuno (Generalschuld à Ballklauer), Maike (sehr gut gespielt, war auch das erste Turnier mit uns glaube ich), Michael (k.A. der hat nur immer krach gemacht), Anna (steigerungsfähig), Fietz (komm mal wieder runter und auf einem Turnier betrunken zu sein ist nicht vorteilhaft, ganz besonders wenn es das erste ist) und ganz spezieller dank gilt Marie die im letzten Moment einsprang um unsere 2. Mannschaft überhaupt entstehen zu lassen. Sehr gut gemacht, ganz und gar nicht der Papa. Weiter so!!!
So das reicht dann auch erstmal. Falls nun jemand gerne wüsste wer hinter diesem Schreiben steckt, Pech gehabt. Manschi hat mich aus dem Archiv der Volleybulls gelöscht.
07.06.08: "BeachCup 2008" (Bericht von Klaus)
Endlich Glück gehabt
Am Samstag, dem 7. Juni war es wieder soweit – BeachCup 2008. Und wir zum Dritten mal Ausrichter. Die größte Sorge war das Wetter, aber das schon scherzhaft befürchtete lokale Sturmtief zwischen Strandaufgang 15 und 20 blieb aus. Es wehte zwar ein scharfer Wind, aber die Sonne verbreitete gute Laune.
Die Vorbereitung verlief reibungslos, Sponsoren fanden sich (Edeka Markt Boltenhagen, Rimex-Automobile Kalkhorst, BAIS GmbH Boltenhagen, Siebdruck Körner) und die Kurverwaltung Boltenhagen gab Unterstützung. Freitag nachmittag wurden die Tüten gefüllt und Samstagmorgen um Sieben die Autos beladen. 12 YoungBulls, 9 StammBulls und ein BestBulls waren mehr oder weniger pünktlich zum Aufbauen da. Dann kam noch mal Hektik auf: Die Musikanlage streikte, ein Stromkabel war defekt. Und die „Fischköppe“ machten einen Rückzug. Jetzt hieß es eine Ersatzmannschaft zu finden rund um Waßis Vater und Andrea. Alles gelang und die Mannschaften begannen pünktlich in ihren ausgelosten Gruppen mit dem Spielen.
In der Vorrunde konnten sich die „StammBulls“ überraschend deutlich gegen „Blau-Weiß Grevesmühlen I“, „MIVO Magdeburg“, „Samswegen II“ und „Ohne Worte“ durchsetzen. Die „YoungBulls I“ schlugen die Bördeknaller aus dem Magdeburger Land und die Jugend von „Blau-Weiß Grevesmühlen, verloren aber deutlich gegen „Royal Flush feat. Spätzünder“ und „Die Netzbetreiber“. Unsere Neulinge hatten gegen keine Mannschaft eine Chance und wurden Gruppenletzter.
Die „StammBulls“ waren glücklich, war doch das Ziel nicht Letzter zu werden weit übererfüllt. In der Gruppe der Erstplatzierten reichte es noch zu einem Sieg gegen „Sambuca“, damit war der 4. Platz und unsere beste Platzierung sicher. Die „YoungBulls I“ erspielten sich den 15.Platz und die „YoungBulls II“ den 23.
Das Feedback der Mannschaften war eindeutig positiv. Dank gab es für die gute Organisation (das reiche ich gern weiter, insbesondere an Andrea für die Schreiberei, Cornell für die Musik, Kuno für den Transport, Totti, Steffi, Tini, Moll, Waßi und alle anderen...), das Wetter (Danke nach oben), und den Spaß, den alle hatten.
24./25.05.08: "16. Plattballpokal" in Schwerin (Bericht von David)
Zum 16. Mal lud der Schweriner Volleyballverein VSC Plattball Schwerin e.V. 30 Mannschaften aus mehreren Bundesländern und Polen zum Plattballpokal in die Sport- und Kongresshalle Schwerin und die daneben gelegene VMV-Volleyballhalle ein. Insgesamt wurde auf sechs Feldern niveauvoller Volleyball gespielt. Die angereisten Mannschaften wurden in sechs Gruppen aufgeteilt, in der jeder gegen jeden spielen sollte. Der Gruppen-Erste und der Gruppen-Zweite spielten in einem Überkreuzvergleich gegen die benachbarte Gruppe, so dass es anschließend sechs Erst- und sechs Zweitplatzierte gab. Innerhalb dieser Gruppen wurde ein erneuter Überkreuzvergleich gespielt, so dass letztlich Dreiergruppen entstanden, die die Plätze eins bis drei, vier bis sechs usw. ausspielten.
Wir waren hochmotiviert und unser erklärtes Ziel war der samstägliche Gruppensieg. Natürlich hatten unsere Gegner etwas dagegen. Wir konnten jedoch mit unserem relativ guten Kader (Jule, Kati, Marlis, Alex, Tilo – und als Gäste: Birk, Sebi und Micha) nicht nur heiße Luft produzieren. Am Samstag zeichneten wir uns durch gelungene Ballannahme aus, was natürlich dann zu guten Pässen und durchschlagenden Angriffen führte. So konnten wir einen Sieg nach dem anderen einfahren. Lediglich gegen Plattball I wurde es etwas schwierig, hier erreichten wir dann auch nur ein 1:1. Gegen unsere anderen Gegner (ESV Schwerin, Frankfurter VV und SV Bad Kleinen) konnten wir klar gewinnen. Da Plattball mit uns letztlich satzgleich war, mussten die kleinen Punkte entscheiden, hier hatten wir dann das nötige Glück. Erstes Ziel erreicht: Gruppensieger. An diesem Tag fand dann auch noch das erste Überkreuzspiel satt: wir mussten gegen einen Gruppen-Zweiten (VSRM Hobbystudenten Berlin) unser weiterkommen sichern. Mit 2:0 gewannen wir beide Sätze und beendeten glücklich unseren ersten Turniertag.
War der Turniertag auch beendet, so ging es auf der Sportlerparty fröhlich weiter. Eigentlich wollte niemand abends zur Party, aber während des Tages rauften wir uns dann zusammen und fuhren abends nach Gallentin auf die vom Organisator veranstaltete Sportlerparty. Sie war anfangs etwas mau, was uns zwischenzeitlich auch nach Alternativen sinnen ließ, entwickelte ich jedoch mit der Zeit und mit dem Alkohol. Ich glaube, es war Tilo, der das Nur-Bier-trink-Gebot aufhob und uns grinsend mit Kräuterlikörchen anguckte. Nunja, was runter muss, muss runter. Wir hüpften, tanzen und sangen auf der Tanzfläche und ehe wir uns versahen, packte der DJ seine Sachen. Wir sangen dann noch ein wenig a capella weiter, überredeten die Kellnerin uns den Havanna flaschenweise zu verkaufen und … gewannen letztlich die Party. Ziemlich angeheitert fuhren wir zu Marlis, die uns alle beherbergte, und beglückten unseren Taxifahrer mit unseren sinnfreien Diskussionen.
Der Sonntag begann dann – wen wundert’s – eher schleppend. Michi, der eigentlich um 7 Uhr aufstehen wollte, krabbelte dann kurz vor acht aus dem Schlafsack, schnappte sich ein Bier und ging duschen. Somit verzögerte sich die ganze Bad-Kette. Irgendwie schafften wir es dann noch mehr oder wenig pünktlich in die Sporthalle. Nun stand also das zweite Überkreuzspiel auf dem Plan, hier hieß der Gegner HSG Uni Greifswald. Wir fanden überhaupt nicht ins Spiel und konnten nicht ansatzweise an die Leistung vom Vortag anschließen und verloren 0:2 gegen den vermeintlich schwächeren Gegner. Das war wirklich ärgerlich, denn die Greifswalder hatten uns bisher nie Schwierigkeiten bereitet. In der nun verbleibenden Dreiergruppe (Platz vier bis sechs) war uns die Enttäuschung über den Nichteinzug ins Finale anzumerken: wir trennte uns zweimal 1:1 von den Endgegnern (SV Moppele Hopp Fellbach und TSV 1861 Spitzkunnersdorf). Dieses Mal hatten wir das Punktglück nicht auf unserer Seite, so dass es ein fünfter Platz wurde.
Letztlich sind wir aber sehr zufrieden, denn bei diesem Turnier Fünfter zu werden ist eine gute Leistung. Vor allem der Samstag, in dem wir zu Hochform aufliefen, machte Spaß und zeigte, dass wir ein Team sind. Den Sonntag muss man einfach vor dem Hintergrund sehen, dass wir wahrscheinlich noch mit einer Durchschnittspromille von 7,8 spielten. Der Organisator lobte uns bei der Siegerehrung noch als Partysieger und wir zogen glücklich mit unserem Mini-Pokal von dannen.
29./30.03.08: "6. Mixed-Cup der V&R-Bank" in Wittenberge (Bericht von David)
Da wir nun schon seit mehreren Jahren zu diesem Turnier fahren, war es klar, dass wir – trotz Punktspiel am Sonntag – an diesem Turnier teilnehmen würden. Die Bulls (Kati, Andrea, Marlis, Knutschi, Frank und David sowie die Gastspieler Birk, Rico und Arvid) machten sich also am frühen Samstagmorgen auf den Weg Richtung Wittenberge. Traditionell traffen wir uns etwa 1 1/2 Stunden vor Turnierbeginn bei der Oma von Birk und Andrea, wo uns – auch schon traditionell – ein leckeres Frühstück erwartete. Aufgetischt wurde was das Volleyballerherz begehrt: Brötchen, Kaffee, Tee, Würstchen,… Es war toll. Gestärkt und gut gelaunt ging es dann kurz vor neun zur Sporthalle, in der Kati – die die Nacht schon in dieser Halle schlief und auch nicht am Frühstück teilnahm – schon auf uns wartete.
Es wurde in zwei Hallen gespielt, jeweils drei Gruppen, ein Satz bis 25, nur der Erstplatzierte qualifizierte sich für die Endrunde am Sonntag. Wir spielten guten Volleyball, gute Angriffe, Blockarbeit und Annahme. Leider waren wir nicht sonderlich variantenreich oder ausgefuchst, was aufgrund des zusammengewürfelten Teams nicht sonderlich verwunderlich war. Letztlich wurden wir Gruppenzweiter – besonders ärgerlich, da wir satzgleich mit dem Ersten waren und die Pluspunkte unser Weiterkommen verhinderten. Bereits an diesem ersten Spieltag machten wir uns neue Freunde: die Grenzgänger aus Hamburg waren ein lustiger Haufen, mit dem wir oft rumscherzten. Klar natürlich, dass Knutschi und Marlis bei der Mannschaft nahezu in jedem Spiel aushalfen, da das Team mit nur einer Frau angereist war.
Vor der Party wollten wir wie in jedem Jahr zu einem Chinesen nach Perleberg, leider reichte wohl unser jährliche Besuch nicht aus, denn die Gaststätte war geschlossen. So gingen wir zu einem gutbürgerlichen Lokal, in der zwar das Essen etwas länger auf sich warten lies, es letztlich aber ziemlich lecker war. Gegen halb elf fuhren wir dann zu Party. Nunja, ne richtige Party war es irgendwie nicht, da es schon bei unserem Eintreffen Auflösungserscheinungen gab. Wir machten das Beste daraus uns hatten unseren Spaß. Andrea und Marlis tanzen die ganze Zeit, Arvid hatte eine direkte Leitung zur Bierversorgung, Rico war in jede Frau verliebt, Franki war gefrustet über die Musik (nix tanzen!), Birk und David veralberten die Kellnerin, die unseren sorgfältig hereingeschmuggelten Alkohol konfiszieren wollte. Als dann die Musik ausgestellt wurde, das Licht angeschlaltet wurde, stellten wir fest, dass wir die letzten auf der Party waren. Der strenge Ordner, von uns liebevoll „Arni“ getauft, gab uns zwei Minuten unsere Getränke zu leeren und zu gehen. Nunja, wir nahmen ihn nicht für voll, ließen uns Zeit, gingen aber schließlich nach weiteren 15 Minuten. Endlich schlafen, die Zeitumstellung raubte uns dann noch eine Stunde.
Am Sonntag fanden dann die Platzierungsspiele statt. Der Chef-Organisator guckte wohl am Vorabend etwas zu tief ins Glas und war nicht aufzufinden oder zu erreichen, daher fanden die für um neun geplanten Spiele erst gegen halb elf statt. Ohne großen Druck spielten wir ganz ansehnlichen Volleyball, jedoch ohne großen Siegeswillen. Es ging ja auch um nichts mehr. Einmal mehr packten wir aber unser ganzes Repertoire an Sprüchen aus und feierten in der Halle: direkte Gegner, Mannschaften auf den anderen Platzen und Organisation lachten mit uns und freuten sich über unsere Partystimmung. Unsere Gegner attestierten uns daher die besten Spiele des Turniers…
Fazit. Leistungsmäßig nicht überragend, war es dennoch ein sehr schönes Turnier. Trotz Organisationsschwächen, geschlossener Chinese und etwas maue Party machten wir das Beste daraus. Als „Sieger der Herzen“ und „Partygewinner“ (wofür wir noch mit einer Flasche Sekt belohnt wurden) reiteten wir glücklich in den Sonnenuntergang.
08.03.08: "BullsCup 2008" in Grevesmühlen (Bericht von David)
Nun war es also wieder soweit: der “BullsCup" ging in die nächste Runde. Zur fünften Neuauflage dieses Turniers - und zum x-ten eigenen Turnier des Vereins überhaupt wenn man “BeachCup” & Co. dazuzählt - kamen am Samstag 14 Mannschaften. Der Möllner Ruderclub, nun auch schon fast Stammgäste, haben krankheitsbedingt leider zwei Tage vorher abgesagt. Das Problem wurde jedoch schnell behoben, ein neuer Spielplan erdacht und es konnte pünktlich um kurz nach neun Uhr losgehen. Gesetzt würden der Möllner SV, Pädagogik Wismar (angetreten als “WiMiTeam”) und wir. Von den Bulls waren am Start: Jule, Tilo, Birk, Frank, André, Alex und Andrea. Marlis und David schmissen die Orga.
Gespielt wurden in der Vor- und Zwischenrunde jeweils zwei Sätze, die insgesamt auf 20 Minuten beschränkt wurden. Die beiden Besten einer jeden Gruppe schafften es in die Zwischenrunde - aus diesen sechs Mannschaften ging dann wiederum die drei Finalisten hervor. Den ganzen Tag sah man schöne niveauvolle Spiele. In die Endrunde schafften es Pädagogik Wismar, HSG Uni Greifswald und der Klützer VolleyBulls e.V. Das erste Aufeinandertreffen fand zwischen den Gastgebern und den Greifswaldern, die sich “Die Gelben” nannten, statt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelang den Bulls ein eindeutiges 2:0. Auch das “WiMiTeam“ besiegte in dem zweiten Finalspiel die Greifswalder Mannschaft. Es kam trotz der Finalrunde dann zu einem richtigen Finale. Und hier wurde sich nichts geschenkt. Bereits der erste Satz war hart umkämpft, abwechselnd ging mal das WiMiTeam, mal die VolleyBulls in Führung. Harte präzise Angriffe, gute Blockarbeit und Feldabwehr machten die Partie sehr ansehnlich. Nachdem die Bulls 25:24 den ersten Satzball hatten, konnten die Wismaraner noch ausgleichen und gewannen den ersten Satz 27:25. Der zweite Satz war ähnlich umkämpft, jedoch führte eine strittige Schiedsrichterentscheidung zu Konzentrationsschwächen der Gastgeber, so dass auch diesen Satz das WiMiTeam gewann. Verdient ging der Turniersieg in die Hansestadt. Der Wanderpokal für den letzten Platz in Form einer Milchkanne ging an VFL „Blau-Weiß“ Neukloster.
Hochzufrieden und erschöpft ging um kurz nach 18 Uhr der “BullsCup 2008” zu Ende. 15 Urkunden, 24 Medaillen für die drei Erstplatzierten, drei Pokale, ein neuer Wanderpokal, die Milchkanne und anlässlich des Frauentags 50 Rosen wechselten den Besitzer. Die Mannschaften bedanken sich beim Orga-Team und sicherten ihr Wiederkommen in einem Jahr zu.
Ich (David) möchte mich ganz herzlich bei meinem Team bedanken, die durch ihre fleißigen Hände Auf- und Abbau sicherten, den ganzen Tag viel Spielfreude hatten und ein tolles Teamgefühl zeigten! Mir hat es trotz des Stresses viel Spaß gemacht. Bei so viel positiver interner wie auch externer Resonanz wird es garantiert auch eine sechste Auflage des „BullsCup“ geben.
24.11.07: Adventsturnier des SV Bad Kleinen in Grevesmühlen (Bericht von Klaus)
Seit Jahren sind wir beim Adventsturnier des SV Bad Kleinen dabei und so folgten wir auch dieses Jahr der Einladung nach Grevesmühlen. Wir Männer, d.h. Ingolf, Toddy, Kai, Michael und Klaus hatten richtig Bock mal wieder zu spielen, vor allem die „Senioren“ Klaus und Toddy. Aber bis zuletzt hatten wir wie immer ein „Frauenproblem“ - wer kann spielen? Anna und Madlen – zwei junge Mädchen, die Do mal aus Neugier beim Training waren - sagten kurzfristig ab, andere mussten arbeiten; so kam Marie (13 Jahre/MiniBull) zu ihrem ersten Turnier. Steffi von den YoungBulls half dankenswerter Weise vormittags aus bis Michi kam.
Unser Ziel im Vorfeld war Spaß zu haben und den 11. Platz zu machen. Insgesamt nahmen auch 11 Mannschaften teil, davon 4 aus Bad Kleinen. Wir starteten in der 6er Staffel gleich mit zwei Niederlagen gegen die Trödeltruppe (angeblich mit 2 Juniorennationalspielern) und Boltenhagen. Das tat der guten Stimmung im Team keinen Abbruch, genauso wenig wie die Moll-Sprüche von der Seite. Und dann kam unsere Stunde gegen die Donnerstagstruppe Bad Kleinen: 2 : 0 nach Sätzen und Supertimmung. Und danach gegen Shivas Blocker Schwerin, die uns wohl etwas unterschätzten im ersten Satz. Leider konnten wir die gute Leistung nicht halten: 1 : 1 nach Sätzen. Gespielt wurden übrigens 2 Sätze bis 20 Punkte. Gegen die Jugend Bad Kleinen lief es dann überhaupt nicht mehr, wir machten jede Menge Anfängerfehler von der schlechten Annahme, Netzberührungen, Bälle ins Netz schlagen bis Übertreten. Die Zuschauer glaubten kaum, dass das dieselbe Mannschaft wie gegen Schwerin war.
Aber was soll’s! Nachdem wir erfuhren, dass wir völlig überraschend Gruppenvierter geworden waren, hatte der Jubel kein Ende. Die Freizeittruppe Bad Kleinen war in der Zwischenrunde eine Nummer zu groß für uns, so blieb das Spiel um Platz 7. Wir lieferten uns mit unseren neuen Freunden aus Dragun ein wunderbar lockeres, aber spannendes Spiel und verloren.
Insgesamt war es ein Klassetag, wir hatten Spaß und trotz vieler Fehler einen für uns hervorragenden 8.Platz belegt. Und es war mehr drin. Leider gab es dieses Jahr keinen großen Präsentkorb sondern nur ne Flasche Sekt und ein Blumentöpfchen. – SCHADE. Mein Dank an alle Spielerinnen ( besonders Marie!) und Spieler, an unsere treuen Zuschauer Anna und Stefan sowie David für die Fotos.
17.11.07: Mixed-Turnier des VSV 06 Schwerin in Schwerin (Bericht von David)
Nach wie vor sind die BestBulls leider personell etwas geschwächt: David und Basti müssen noch immer krankheitsbedingt pausieren, Andrés Auto ist fahruntüchtig. So fuhren wir am letzten Samstag mit einer Minimalbesetzung nach Schwerin. Mit dabei waren Steffi, Marlis, Jule, Jens, Alex, Tilo und – als Gast – Scully. Letzteren hatten Steffi und Jens „ausgegraben“ und mitgebracht. Bei diesem Turnier traten wir vor zwei Jahren schon mal an und hatten es als überaus niveauvoll in Erinnerung. Der erste Blick auf die in diesem Jahr antretenden Mannschaften verhieß jedoch, dass dieses Niveau nicht wiederholt werden könnte. Acht Mannschaften sollten in zunächst zwei Gruppen, dann in einem Überkreuz-Vergleich der jeweils beiden Gruppen-Besten und schließlich in dem Finale um den Sieg kämpfen. In unsere Gruppe spielten wir gegen VSV 06 Schwerin (Gastgeber), Aufsteiger Schwerin und gegen eine Mannschaft aus Berlin. Im Prinzip vergeigten wir den Gruppensieg gleich im ersten Spiel gegen Aufsteiger, welches wir 0:2 verloren. Völlig unnötige Fehler, Unkonzentriertheit und – ich nenn es mal – Schlaftrunkenheit brachten den eigentlich schwächeren Gegner den Sieg. Gegen VSV 06 und die Berliner konnten wir jeweils ein klares 2:0 einfahren. Als Tabellen-Zweiter mussten wir dann gegen ESV Schwerin antreten. Dieses Spiel gegen den mehrmaligen Deutsche Vizemeister war unser bestes Spiel und objektiv betrachtet wahrscheinlich auch eins der besten Begegnungen des Tages. Der erste Satz ging deutlich an die Schweriner, den zweiten Satz konnten wir von Anfang an bestimmen und schafften den Ausgleich. Im Ti-Break verpennten wir jedoch leider die ersten fünf Punkte, die wir nicht wieder aufholen konnten. So verloren wir dieses Überkreuz-Spiel und sollten gegen den Verlierer des anderen Überkreuz-Spieles (Aufsteiger Schwerin gegen VSC Boltenhagen) treffen: die Boltenhagener. Was folgte war das für uns leichteste Spiel des Tages. Der VSC schafft es nie uns unter Druck zu setzen und wurde von den bei uns nun sogar angreifenden Frauen verblüfft. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die junge Mannschaft auch ohne Leistungsträger angereist war und man so die fehlende Spielpraxis anmerkte. Dieser Sieg brachte uns den dritten Platz bei diesem durchwachsenden Turnier ein.
Generell sind wir natürlich mit dem Ergebnis zufrieden, da wir mit der erwähnten Minimalbesetzung anreisten, die nie in dieser Konstellation zusammen spiele. Die Stimmung auf dem Platz war gut, die Leistung ebenfalls. Ein Turnier ohne große Höhen und Tiefen.
10.11.07: "Herbstturnier des SV Klütz" in Grevesmühlen (Bericht von Der Moll)
Mal wieder unter Wert verkauft!
Im schönen Monat November wars da reist ich nach Grevesmühlen hinüber. Das war aber auch schon fast alles Schöne. Der SV Klütz hatte geladen ein bisschen Volleyball zu spielen, wir kamen, sahen und blamierten. Ich werde diesen Bericht mal etwas kürzer fassen da ich nicht viel positives zu berichten weiß. Angereist waren Inge, Kai, Tomaschek, Michael, Eike, Michi, Steffi und ich hatte die ehrenvolle Aufgabe die Mannschaft zusammen zu stellen. Bei den Namen denkt ihr sicher hm…..da hätte doch was gehen können aber nein, weit gefehlt. 2 Staffel a 4 Mannschaften. Bei uns waren Damshagen, SV Klütz II und Gägelow. Das erste Spiel verloren wir ganz heroisch ebenso wie das zweite. Gegen Gägelow dann, den mit abstand härtesten Gegener in dieser Gruppe konnten unsere Mannen dann ihren erten Sieg verzeichnen. Leider verloren wir dann doch mit 2:1 nach Sätzen. Dabei wäre zu erwähnen das 2 Gewinnsätze bis 25 maximal gespielt wurden und der 3. Satz dann bis 15 ging. Somit wurden wir also letzter unserer Gruppe und hatten im letzten Spiel Boltenhagen als Gegner. Im letzten Spiel wurden 3 Sätze gespielt die wir alle 3 Gewannen und somit den 7. Platz errungen haben müssten. So kommen wir dazu uns wiede gegenseitig auf die Schulter zu klopfen. Im Spiel gegen Gägelow waren alle gut bis sehr gut, klar ich war ja auch draussen. Wir konnten sehr schönen Volleyball sehen und gewannen verdient den ersten Satz. Der 3er Block stand höher und dichter als die Chinesische Mauer.
Ganz besonders loben möchte ich einfach einmal Eike die wiederholt eine sehr gute Vorstellung abgab trotz geringer Turnier erfahrung und häufiger Arbeitsbedingter Abwesenheit beim Training. Im allgemeinen haben unsere Frauen eine gute bis sehr gute Vorstellung abgegeben. Steffi hatte einige sehr gute Angriffe und Blocks dabei auch wenn es leider mit den Angaben teilweise zu Anfang nicht so klappte. Auch ein großes Lob an Michi ohne die wir garnicht hääten Antreten können. Sie gab eine gute Vorstellung sowohl als Steller als auch als Angreifer ab. Die Herren der Schöpfung hielten sich jedoch leider etwas bedeckt. Der Ball dankt euch übrigens dafür das ihr ihn niemals zu fest geschlagen habt. (Das geht auch an mich) Nun noch einmal kurz mit dem hoch gelobten Michael abrechnen. Michael hatte einige gute Blocks dabei, zugegeben, jedoch können diese nur schwerlich die Netzberührungen, Übertritte und verhauenen Angaben aufwiegen. Deshalb bitte ich wiederholt darum ihn nicht zu hoch zu loben. Momentan kann er den Boden von seinem Ross aus schon nicht mehr sehen.
Im nachhinein und alles betrachtend muss ich sagen das es großteils einfach nur peinlich war was wir dort gezeigt haben (oben genannte ausgenommen). Ich möchte mich auch nochmal bei Toddy entschuldigen, schlimmer hätte es kaum werden können. Trotdem danke an alle beteiligten und auch an den regen Zuschauerkreis der sich eingefunden hatte. P.S. Es ist ziemlich blamabel einen Stellungsfehler ein zu bauen. P.P.S. Normaler weise schiesst man auf die andere Mannschaft. P.P.P.S. Die eigene Mannschaft zu verletzen ist im allgemeinen eher uncool.
30.09.07: BullsCup 2008 - Halbzeit! (Bericht von David)
Die Planung lief dieses Mal schon fast routiniert ab. Alles klappte gut: die Mannschaften melden sich an, überwiesen brav das Startgeld, die Bestellung der Pokale verlief reibungslos und auch die Halle war längst gemietet. Soweit also alles normal. Zum ersten Mal jedoch sagte eine Mannschaft am Abend vor dem Turnier ab, dieses gab es in der Vergangenheit noch nie. Was sollte also getan werden? Spielpläne waren ausgedruckt, der Spielmodus stand fest, alles war geplant. Am Sonntag reisten dann „nur“ 14 Mannschaften an, ich blickte in motivierte Gesichter. Gespielt wurde in drei Gruppen auf Zeit. Und hier gab es die einige ausfallbedingte Änderung. Zwei Gruppen (mit je 5 Mannschaften) spielten auf Zeit, eine Gruppe (mit 4 Mannschaften) spielte normale zwei Sätze aus. In der Zwischenrunde und während der Platzierungsspiele wurde nichts geändert. Es verlief alles glatt. Naja, nicht alles, unsere Platzierung lässt vielleicht etwas zu wünschen übrig: wir sind nur siebenter geworden. Wenn man jedoch bedenkt, dass wir vier neue Spieler im Team hatten (Jule, Tilo, Jens und Steffi – die zwar inzwischen Bulls sind – jedoch als Frischlinge natürlich erstmal etwas Unruhe in das Team bringen), ist das gar nicht so schlecht. Wir spielten souveränen Volleyball, jedoch ohne großartige Spielzüge, Angriffsfinten oder sonstige Schmankerl. Das kommt vielleicht alles noch, wenn wir zusammen gewachsen sind. Die „alten“ Hasen möchte ich natürlich auch nicht vergessen. Mit dabei waren auch: Kati, Marlis, Sven, Basti, Veit.
Insgesamt können wir sicher wieder von einem gelungenen Turnier sprechen. Der Ablauf lief reibungslos, es waren viele wirklich gute Spiele zu sehen und viele klopften mir anerkennend auf die Schulter. Übrigens: erster ist Dynamo Tresen geworden. Wir freuen uns auf das nächste Turnier am 01.03.08. Dann findet der „BullsCup 2008“ statt, hoffentlich wieder etwas routinierter , auf jeden Fall aber mit einem neuen Wanderpokal.
08.09.07: Till-Eulenspiegel-Cup in Mölln (Bericht von David)
Nachdem wir in der letzten Zeit verletzungsbedingt an nur wenig Turnieren teilnehmen konnten, war es am vergangenen Wochenende mal wieder so weit: wir stellten eine Mannschaft beim Möllner Till-Eulenspiegel-Cup. Okay, okay, da Basti und Knutschi kurzfristig absagten, waren nicht nur Bulls (Frank, André, Alex, Jens, Steffi, Marlis und Andrea) sondern auch zwei Gäste (Tilo und Jule) mit angereist. Ein Kader, der sich durchaus sehen lassen konnte. Ebenso ambitioniert gingen wir auch an die Sache heran, im Hinterkopf hatten wir auch, dass wir in 2007 bisher noch kein Turnier gewonnen hatten. Angetreten waren neun Mannschaften (u.a. Möllner SV, SV Schwarzenbek, SV Großensee), der Modus besagte, dass Jeder gegen Jeden zu spielen hatte – es wurden Zeitspiele gespielt. Das Niveau war leider nicht ganz so hoch, wie wir es aus der Vergangenheit kannten, dennoch tat das unserem Spiel keinen Abbruch. Wir hatten Spaß auf dem Feld und in den Pausen, jeder Einzelne zeigte, dass er guten Volleyball spielen kann und so konnten wir mit sicheren Annahmen und effektivem Angriff ein Spiel nach dem anderen gewinnen. Der größte Gegner war – wie es so oft in so einer Situation ist – die eigene Anpassungsfähigkeit. Gerade gegen schwächere Gegner verschenkten wir reihenweise Punkte und taten leider ab und an nicht mehr als nötig war. Erstmalig für uns spielten unsere neuen Vereinsmitglieder Jens und Steffi, die sich gut in das bestehende Team integrierten. Tilo und Jule, die auch noch nie bei uns aushalfen, hatten ebenfalls Spaß. Alles in allem also ein erfolgreiches Turnier, denn schließlich kommt es eben auf diesen Spaß an. Nicht ganz unerwartet holten wir dann auch den Turniersieg und somit den Wanderpokal. Auf die Vertretung des Möllner SV treffen wir in ein paar Wochen schon wieder, wenn es heißt „BullsCup 2008 – Halbzeit!“.
23./24.06.07: 14. internationales SV-Freiluft-Turnier 2007 um den "Bürgermeister-Jochen-Koch-Pokal" (Bericht von David)
Perfekt! Hier könnte der Bericht vom Turnier eigentlich schon beendet sein, aber ich werde mal etwas weiter ausholen. Nachdem wir im letzten Jahr kein Glück auf dem Spielfeld hatten und die Party zudem eher mau war, konnte es in diesem Jahr eigentlich nur noch besser werden.
Wie gewohnt fuhr ich bereits am Freitagmittag nach Ganzlin, um uns den gewohnten Platz zu sichern. Es zeigte sich, dass die frühe Anreise auch nötig war, denn wenig später füllte sich der provisorische Campingplatz. Zum Glück, war Sven („die Grätsche“) mit mir gefahren, so dass ich die Zeit nicht alleine verbringen musste bis zum Ankommen der anderen Bulls Kati, Marlis, Arvid, Leni, Alex (der „Flitzer-Blitzer“), Birk und Frank. Der Pavillon und unsere Zelte waren schnell aufgebaut, so dass wir uns dem ersten Bier und der ersten Grillrunde widmen konnten. Schnell freundeten wir uns auch mit unseren Zeltnachbarn an, die extra aus Thüringen angereist waren. Die erste Eintrudlerin war Kati, die zwar ein Zelt aufbaute, es aber in den nächsten zwei Nächten nicht nutzen sollte… :-) Wiederum etwas später stieß auch der Rest zu uns. Immer mehr Alkohol kam zu Tage und ließ mich mehrfach an dem sportlichen Erfolgen zweifeln – unter anderem ging es darum Wodka, Havanna Club, Saurer Apfel, Saure Pflaume, mehrere Kisten Bier und schließlich 160 Fläschchen Feiglinge zu vernichten. So viel sei vorweg genommen: Es blieb nix übrig. In gemütlicher Runde saßen wir bereits am Freitag zusammen und feierten, grillten und lachten. Birk – unser Sonnenschein – dekorierte unser Zelttisch zudem mit einer pinken Duftkerze und erhielt dafür von uns skeptische Blicke. Später wechselten wir dann zum Partyzelt, in dem wir bis spät in die Nacht feierten.
Es nahte der erste Spieltag. Das Ziel hieß wie in jedem Jahr: Am Samstag (Gruppenspiele) sollte der Gruppensieg eingefahren werden und am Sonntag (Platzierungsspiele) wollten wir einfach nur anwesend sein. Letzteres gelang leider nicht jedem, denn nachdem Sven zum Frühstück am Sonntag das letzte Drittel der Saurer-Apfel-Flasche leerte, zwang ihn die Schwerkraft dazu, den Tag im Zelt (bei mind. 45°C) zu verbringen. Aber zurück zum Spiel. Der Samstag lief für uns relativ gut. Das „harte“ Camping-Leben hatte uns noch nicht sehr ermüdet und so konnten wir einen Satz nach dem anderen gewinnen. Die daraus resultierenden vielen Satzbälle verhalfen uns dann zudem zu der ein oder anderen Feigling-Runde mehr: verschlagener Satzball = Feiglingrunde. Da ich dank meines Kreuzbandrisses nicht spielen konnte, sollte dieser Kelch an mir vorbei gehen. Dachte ich. Mein liebes Team wechselte mich nur für den Satzball ein, so dass ich auch die Chance zum Verhauen hatte – was ich dann „leider“ auch tat. Mit dem Gruppensieg in der Tasche war das Minimalziel erreicht, der Abend konnte kommen.
Die zweite Party war auch aus unserer Sicht ein Erfolg. Nach letztjähriger Pause war die Band „Icecream“ wieder dabei und heizte den Sportlern und Sportlerinnen ein. Das Zelt bebte, jedermann tanzte, alle feierten, der Bierstrom versiegte nicht. Arvid, der uns mit einer ganzen Menge neuer Schlachtgesänge vertraut machte, sah man den Alkohol(über)konsum am schnellsten an, über lange Zeit lief er planlos durch die Menge. Kati und Marlis habe ich den ganzen Abend irgendwie nicht gesehen – ob es an meinem Alkoholspiegel liegt, wird man wohl nie mehr klären können. Aber vielleicht bereiteten sie auch schon ihre Nachtquartiere vor, denn weder Kati noch Marlis schliefen eine Nacht in dem von Kati mitgebrachten Zelt. Muss man ja auch nicht. Marlis schaffte es sogar, in nur zwei Nächten mit drei Kerlen die Nacht zu verbringen – natürlich alles jugendfrei, wie man mir versicherte. Frank, der „seine“ Antje als Tanzpartnerin ziemlich vermisste, legte dennoch die bekannten heißen Sohlen aufs Parkett, Birk hüpfte im Havanna-Rasch (oder anderes??) durch die Menge. Alex, machte seinem neuen Spitznamen keine neue Ehre und blieb mal mehr als zehn Sekunden an einem Platz ruhig stehen um dann wieder durch die Menge zu flitzen. Mein Bein erfuhr eine Wunderheilung, so dass ich mit einigen Mädels tanzen konnte, was mein Bein mir jedoch am Sonntag dann wieder doppelt heimzahlte. Jeder hatte also Spaß an diesem Abend – inklusive unserer legendären Feigling-Klopf-Runden.
Am Sonntag waren alle erstaunlich fit, wie geschildert außer Sven. Selbst Birk, der sonst nie vorzeitig aufstand, war als einer der ersten aus dem Zelt gekrabbelt. Für uns ging es nun um Platz 1-6. Trotz einer phänomenalen Stimmung verloren wir drei der fünf Partien und belegten nur Platz fünf. Wir gewannen jedoch ein paar neue Freunde aus Berlin („Wird noch bekannt gegeben“) mit denen wir nahezu den kompletten Sonntag durchsangen.
Das Fazit: Die Kritik vom letzten Jahr ist vergessen, so wie in diesem Jahr sollte es immer sein. 10kg Grillkohle, die Vernichtung nahezu sämtlichen Alkohols, Dauer-Grillen, eine Schnapsleiche, Heiserkeit, Erschöpfung, super Party-Nächte, schöner Volleyball und neue Freunde machen das Turnier wieder zu dem, was es für mich eigentlich schon immer ist, das Highlight eines jeden Jahres.
09./10.06.07: Plattballpokal in Schwerin (Bericht von David)
Ein kleines Jubiläum feierte dieses Turnier, denn zum 15. Mal trafen sich 30 Mannschaften aus Norddeutschland und Polen in der Landeshauptstadt um den Plattballpokal nicht zu ergattern – denn der letzte Platz bekam diese Trophäe eines platten Balls. Da wir krankheitsbedingt etwas schwach besetzt waren, holte Kati Sebi, Daniel und Robert (alle ehem. SFV Langen Brütz) mit ins sprichwörtliche Boot und verstärke somit unsere Reihen (André, Basti, Kati und Marlis).
Am Samstag wurden Vor- und Zwischenrunde gespielt, am Sonntag ging es „nur“ noch um die Platzierungsspiele. Die Vorrunde bestand aus sechs Fünfergruppen, in der Jeder gegen Jeden zwei Sätze bis 20 Punkte zu bestreiten hatte. Mit unserer Mannschaft kamen wir in eine durchaus machbare Gruppe. Gegen VFL „Blau-Weiß“ Neukloster siegten wir zwar noch 2:0, aber gegen SV Gesätzbär Böblingen und VSC Boltenhagen kamen wir über ein 1:1 nicht hinaus. Hier unterschätzten wir den Gegner zunächst und ließen sie das Spiel bestimmen. Jedes Mal mussten wir uns selbst daran erinnern, dass wir dabei waren gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft zu verlieren. So gewannen wir dann auch den zweiten Satz dieser beiden Partien deutlich. Unser letzter Gegner in der Vorrunde hieß VSV 06 BeachTeam (Landesmeister McPomm). Obwohl durchaus machbar, merkte man die Angst vor dem großen Namen im Spiel. Das führte dann zu Unkonzentriertheit und brachte uns die einzige Niederlage in der gesamten Vorrunde (0:2). Obwohl wir – wie geschrieben – nur ein einziges Spiel verloren, waren wir doch nur Gruppenvierter, was uns einen spürbaren Motivationsverlust einbrachte. In der noch zu spielenden Zwischenrunde mussten wir gegen HSG Uni Rostock (Vorrunden-Gruppendritter einer Nachbargruppe) spielen. Das aus unserer Gruppenplatzierung resultierende Tief ließ uns zum schlechtesten Spiel des Tages antreten, das wir verdient 0:2 verloren. Das ist natürlich doppelt schade, da wir in der Vergangenheit öfter auf die Rostocker trafen und fast immer gewonnen.
Am nächsten Tag gleich zwei Überraschungen: Erstens: André hatte sich am Abend zuvor noch verletzt (wahrscheinlich Bänderdehnung) und konnte nicht antreten. Zweitens: Basti blieb dem Spielfeld gefrustet einfach so fern. Es wurde also ein fremdes Mädel angesprochen – ich denke ihr Name war Christin – welches unseren Sechser wieder auffüllte. Unsere Gegner waren TV Schneidt Saarbrücken (2:0), Friedrichshain Berlin SV (1:1) und erneut VSC Boltenhagen (2:0). Deutlich ruhiger und souveräner spielten wir an diesem Tag. Man merkte, dass der Druck nicht mehr in den Köpfen der Spieler und Spielerinnen war, so dass wir die beherrschende Mannschaft in dieser Gruppe waren. Wir erreichten den 19. Platz. (Irgendwas ging bei der Auszählung dann noch falsch, so dass wir lt. Siegerehrung nur den 21. Platz ergatterten, noch hinter den Saarbrückenern und Boltenhagenern, was aber natürlich nicht stimmt.)
Ein generelles Fazit ist schwer zu treffen, da zu keinem Zeitpunkt eine komplette VolleyBulls-Mannschaft auf dem Platz stand. Am Sonntag vertraten sogar nur noch zwei Mädels unseren Verein. Unser schlechtes Abschneiden kann man also einerseits auf den zusammen gewürfelten Kader schieben, andererseits darf man auch die gewohnten Technikschwächen nicht verleugnen. Wir nehmen also diesen Dämpfer als Aufforderung im nächsten Jahr etwas motivierter und trainierter auf den Platz zu gehen.
02.06.07: BeachCup 2007 in Boltenhagen/ Tarnewitz (Bericht von David)
Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr, war es für uns selbstverständlich, dass wir auch in diesem Jahr die Neuauflage des BeachCups durchführen – schließlich hatten wir nach dem letztjährigen Turnier viel Lob für unsere Mühe und die Durchführung bekommen. Also trafen wir uns auch in diesem Jahr bereits Monate vor dem eigentlichen Turnier und diskutierten über Durchführung, Änderungen und Neuerungen. Erstmalig wollten wir bspw. zehn Präsentkörbe zusammenstellen und die Anzahl der Mannschaften beschränken. Die verschiedenen Aufgaben wurden verteilt, so dass das Projekt auf vielen Schultern verteilt wurde. Sechs Wochen vor dem Turnier wurden schließlich die Einladungen versendet, stetig wurden die die Anzahl der verfügbaren Plätze weniger.
Wir trafen uns am Turniertag um 7.30 Uhr am Strand, 2 1/2 Stunden vor Spielbeginn. Es mussten Netze aufgebaut werden, Das Orgazelt errichtet werden, die Musikanlage angeschlossen werden usw. Es gab viel zu tun, glücklicherweise waren viele Bulls gekommen um zu helfen. Fast pünktlich trudelten die angemeldeten 25 Mannschaften am Strand von Tarnewitz ein, es konnte pünktlich losgehen. Die Mannschaften wurden zu je fünf Teams in fünf Gruppen aufgeteilt, ausschlaggebend war der Anmeldezeitpunkt. Es sollten mindestens drei Frauen im Sechser stehen. Gespielt wurde Jeder gegen Jeden (sowohl in der Vor- als auch in der Endrunde), jeweils bis maximal 20 Punkte. Alle Gruppen-Gleichplatzierten kamen wiederum eine Gruppe, sodass sich wieder Fünfergruppen ergaben. Sollte das Glück auf dem Spielfeld ausbleiben, so konnte man es beim Losen versuchen. Viele witzige Preise warteten auf die Gäste. Da bis zum Mittag alle Preise/ Lose weg waren, schien es gut angenommen worden zu sein. Der Ablauf des Turniers lief reibungslos, die Mannschaften holten die Spielberichtsbögen ab und brachten sie zügig wieder, der Zeitrahmen konnte gut eingehalten werden. Es gab viele spannende Spiele zu sehen, denn das Niveau war sehr ausgeglichen. Nicht selten endete ein Spiel mit einem knappen Spielstand. Leider wollte uns der Wettergott auch in diesem Jahr wieder etwas ärgern; alle Mannschaften kämpften mit teilweise sehr starkem Wind. Leider litt das Spielniveau darunter, der Spaßfaktor jedoch stieg. Glücklicherweise gab es in diesem Jahr keinen Regen, so dass wir alle trocken blieben. Früher als erwartet konnten wir zur Siegerehrung schreiten. Auf die ersten Plätze kamen die „Goldberger Golbären“, der SV „Blau-Weiß“ Grevesmühlen und der Lübower SV 66. Die Stamm- und YoungBulls spielten leider nur um die hinteren Rängen, ein BestBulls-Team konnten wir aus Krankheitsgründen leider nicht stellen. Viele ortsansässige Restaurants, Bars und Cafés unterstützen uns mit Gutscheinen, sodass mehr als die Hälfte der Mannschaften nicht mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Zusammen mit unseren Präsentkörben und den von der OSTSEE-ZEITUNG gestifteten Urkunden und Pokalen konnten wir während der Siegerehrung in viele erfreute Team-Gesichter blicken.
Aus unserer Sicht war das Turnier wieder ein Erfolg. Wir haben aus den kleinen Fehlern des letzten Jahres gelernt, könnten einige Neuerungen einführen und auch unsere Sponsoren (die Sparkasse, Rimex Automobile und Körner Werbung) wieder zur Unterstützung gewinnen. Die Vorbereitungen und Durchführung brachte uns genauso viel Spaß wie die vielen Unterhaltungen mit den angereisten Teams. Wir sind uns daher schon jetzt einig, es wird auch einen BeachCup 2008 geben, den wir gerne ausrichten.
17.03.07: Mixed-Turnier in Schönberg 2007 (Bericht von Molli)
Pünktlich um kurz vor halb neun wollten wir uns in Klütz aufm Markt treffen, dass hatte auch Hannes kurz nach halb 9 verstanden. Die Preisfrage des heutigen Morgens: wo müssen wir hin und wie komm wir da hin? Nachdem jedoch die grauen Zellen wieder arbeiteten konnten wir diese elementare Frage problemlos lösen.
Pünktlich um halb 10 ging es dann auch los mit der Einweisung. 14 Mannschaften hatten den weiten weg auf sich genommen und traten vorerst in 2 Staffeln gegen einander an. 15 Minuten lang wurde gespielt nach 7,5 Minuten ertönte ein seltsames Geräusch welches den Seitenwechsel bekannt gab. Ein schöner Zeitplan wurde an alle Mannschaften verteilt und strengstens eingehalten. Unser Auftaktspiel bestritten wir gegen Neustadt, den Vorjahressieger. Voller Elan starteten wir in dieses Match und konnten sehr gut gegen halten, es reichte jedoch Leider nicht für einen Sieg. So gaben wir die ersten 2 Sätze ab spielten allerdings sehr schönen VolleYball. Leicht demotiviert da wir wussten das wir gut spielten und doch verloren bestritten wir die nächsten Spiele. In unserer Staffel waren weiterhin Boltenhagen, Torgau, Tatonka, Neustadt I, und Grevesmühlen. So kam es, dass wir leider nur einen einzigen Unentschiedenen Satz gegen Grevesmühlen aus den ersten Spielen mitnehmen konnten. Auch in den folgenden Spielen um Platz 11 sah es nicht viel besser aus. Lediglich ein 2:0 gegen Grevesmühlen stand zum Schluss auf unserem Konto. Dieses jedoch schob uns vor Grevesmühlen auf den 13. Platz. Den ersten Platz belegte Boltenhagen.
Nichts desto trotz waren wir sehr zufrieden mit unserer Leistung. Unsere beiden Stellerinnen hatten bislang kaum Turniererfahrung haben ihren Job aber trotzdem sehr gut gemacht und durchgehalten. Sehr schön war auch der mitgereiste Fanclub welcher jedoch fast ausschließlich aus den neuen Youngbulls bestand was ich ein wenig schade finde da wir ein großer Verein sind. Die gewinne wurden dann schließlich ausgelost und wir gewannen eine großartige Wurstplatte (Nein es war kein Preisskat sondern VolleYball). Alles in allem haben wir die meiste Zeit doch eine recht gute Vorstellung abgegeben und hatten vor allem viel spaß.
Vielen Danke nochmals an unsere tapferen Mitspieler: Bella die „Brave“, Eike die „Einsichtige“, Killer Kuno, Kamikaze Kochi, Hannes der Hobbit und ich. Ein spezieller Dank gilt Sven dem Sachenschlepper der verletzungsbedingt leider nicht mitspielen konnte aber uns immer alles hinterher trug.
03.03.07: BullsCup 2007 (Bericht von David)
Was ist denn hier los?! 27 Mannschaften wollten einen der zwölf Startplätze haben, so viel Andrang gab es bei keinem anderen unserer BullsCups vorher. Das freut uns natürlich sehr, da wir hoffen, dass es an dem guten Ruf liegt, den das Turnier scheinbar genießt. Vielen Dank an alle (potentiellen) Teilnehmer.
Gleich zu Beginn: Wir haben nur den zehnten Platz gemacht. Teilgenommen haben 15 Mannschaften, drei mehr als ursprünglich geplant. Es wurde in drei Gruppen gespielt, jeder gegen jeden. Die besten zwei Teams jeder Gruppe gelangten in die Zwischenrunde, aus der dann wiederum drei Mannschaften hervor gingen, die um die Pokale spielten. Unser Ziel war es, die Zwischenrunde zu erreichen und somit wenigstens Platz sechs zu ergattern. Das bedeutete natürlich, dass man mindestens Platz zwei in der Vorrunde sein musste – ein illusorisches Ziel? Unsere Gegner waren der Oldenburger SV (1:1), Neustädter LC (1:1), Lübower SV (0:2) und der Travemünder SV (2:0). In der Gruppe gab es keinen eindeutigen Favoriten, so dass sich auch die anderen Mannschaften oft unentschieden trennten. Das war natürlich unser Pech, denn das nächste Auswertungskriterium war die Differenz der kleinen gewonnenen und verlorenen Punkte. Leider sahen wir hier ziemlich schlecht aus, so dass nur Gruppenplatz vier blieb. Wir waren natürlich etwas enttäuscht, zumal wir beim eigenen Turnier natürlich bestmöglich abschneiden wollten. Aber irgendwie war der Wurm drin. Es kämpfen für uns: Basti, Marlis, Sven, Kati, André, Andrea, Tobi (Gast), Knutschi und Alex. Eigentlich sollten wir mit der Besetzung weiter vorne spielen, aber da wir von Anfang an die Stimmung in der Umkleidekabine ließen, fehlte uns der nötige Biss auch mal ein Spiel umzudrehen – das Mannschaftsgefühl fehlte komplett. Dass dann natürlich technische Fehler entstanden, ist klar. So waren wir niemals richtig wach und auch nie wirklich gefährlich – zu Recht also auf dem vierten Platz. Hier spielten wir dann gegen die beiden Vierten der anderen Gruppen, d.h. VSC Boltenhagen und Blau-Weiß Grevesmühlen. Es war ein richtiges Klützer-Winkel-Duell. Hier konnten wir dann ohne große Mühe zwei Siege einfahren, so dass uns der zehnte Platz sicher war. An der Spitze – und nach der Zwischenrunde – kämpfen inzwischen das Beach Team Schwerin, SFV Langen Brütz und Dynamo Tresen (Pädagogik Wismar) um den Wanderpokal. Das Schweriner Team konnte sich letzten Endes durchsetzen, auch wenn die erwartete Dominanz ausblieb und die „Brützis“ und Dynamo Tresen tolle Spiele zeigten und dem Beach Team Paroli bieten konnten.
Auch wenn Eigenlob immer etwas stinkt, so denke ich doch, dass wir behaupten können, dass es ein sehr schönes Turnier war. Da dankenswerterweise Antje die komplette Organisation an diesem Tag übernahm (danke, danke, danke!!), könnte ich die Zeit nutzen um auf Stimmungsfang zu gehen. Die Mannschaften lobten die Organisation, das Niveau und die Möglichkeit mit den anderen Teams in Kontakt zu kommen. Reibungslos verlief das Zeitspiel, alle Teams waren pünktlich auf den Feldern und es gab keine Verzögerungen. So macht natürlich auch das Ausrichten Spaß. Als ich um 18 Uhr in die erschöpften aber zufriedenen Gesichter sah, konnte man erkennen, dass ein Großteil zur Neuauflage wieder antreten wird – und das trotz der teilweise großen Entfernung (Rostock, Oldenburg, Neustadt, Schwerin,…).
Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es jedoch: Bei einem Angriff im Finalspiel wurde unser Wanderpokal getroffen, so dass das Emblem vom Deckel abbrach. Da der Pokal aber eh schon ziemlich lädiert aussieht, wird es wohl im nächsten Jahr einen neuen geben.
10./11.02.07: Mixed-VR-Cup in Wittenberge (Bericht von David)
Bei diesem sehr hochwertigen Turnier konnten wir leider noch nie eine wirklich gute Platzierung ergattern. Das lag weniger an uns denn an dem sehr niveauvollen Turnier. Oft mischten sich Bundesligisten unter die Mannschaften, so dass es oft schwierig war auf dasTreppchen zu kommen. Aber eben genau das macht dieses Turnier so besonders – messen mit sehr starken Gegnern.
Ohne große Erwartungen fuhren wir am Samstag nach Wittenberge. Treffpunkt für die aus NWM Anreisenden war gegen sechs Uhr in Schwerin. Andrea verschlief, wir kamen also erst gegen kurz vor sieben Uhr los. Bis hierhin also alles normal. Kurz nachdem wir bei Birks und Andreas Oma – unser Nachtquartier für die Dauer des Turniers – angekommen waren, machten wir uns in gemütlicher Runde erstmal ans Frühstück. Halb zehn war Anpfiff in den beiden Hallen, angetreten waren 29 Mannschaften, eine hatte kurzfristig abgesagt. Gespielt wurde in sechs 5er-Staffeln, jeder gegen jeden. Nur der Gruppen-Erste wahrte die Chance auf das Podest. Wir kamen natürlich in die einzige 4er-Staffel. Die Namen der Gegner bekomme ich nicht mehr zusammen, da es sich eh um Zusammenschlüsse mit Fantasienamen handelt. Leider hatten wir in das erste – und leider auch entscheidende – Gruppenspiel gleich zu Beginn, welches wir natürlich auch sofort vergeigten. Alle anderen Spiele konnten wir für uns entscheiden, leider reichte es dennoch nur zum 2. Gruppenplatz. Wir durften also nur noch um Platz sieben bis zwölf spielen. Schade, dass man den Modus nicht so gestaltete, dass man über einen Kreuzvergleich auch noch ins Finale kommen konnte. Bei einem 2-Tages-Turnier und 60 Euro Startgeld fanden wir es etwas komisch, dass nach dem ersten Spieltag nur noch Platzierungsspiele möglich waren. Die verbleibenden sechs Mannschaften (Platz sieben bis zwölf) wurden wiederum in zwei Gruppen geteilt, in welcher wir – trotz eines sehr guten Spiels – nur als Zweiter verließen. Wir spielten dann gegen den anderen Gruppen-Zweiten um Platz neun und zehn. In diesem für uns letzten Spiel trafen wir auf bekannte Gesichter aus Wismar, die sich unter „Blau Wismar“ zusammen schlossen. Ein relativ leichter Sieg sicherte eine für uns bis dahin beste Platzierung bei dem Turnier.
Mit unserer Leistung können wir sehr zufrieden sein, zumal wir oft clevere Spielzüge, sichere Ballannahmen und gute Angriffe zeigten. Unserer Raumdeckung und unsere Angaben ließen wie gewohnt zu wünschen übrig, brach uns aber nicht das sprichwörtliche Genick. Vielen Dank auch an Tobi und Birk, die unsere Reihen (Basti, Alex, Knutschi, Marlis, Andrea, Kati und David) verstärkten.
Die Party war wieder ein voller Erfolg; wir tanzen viel, tranken noch mehr und topten das Ganze nur durch unseren Spaßfaktor. So ist es auch kein Wunder, dass wir – zum dritten Mal in Folge – die letzten Partygäste waren und vom Personal „höfflich“ nach draußen gebeten wurden. So warteten wir in Eiseskälte auf unser Taxi, Kati „opferte“ sich dankenswerterweise und schlief in einer der Sporthallen, so dass wir nicht auf ein noch später kommendes Großraumtaxi angewiesen waren.
06.01.07: Frauen-Aldino-Cup in Gadebusch (Bericht von David)
Nachdem im letzten Jahr nur drei Mannschaften angereist waren, fanden nun sechs Frauen-Teams den Weg nach Gadebusch. Unsere Mädels (Andrea, Marlis, Kati und Antje) verstärkten sich mit Katha und Anika (Lübower SV) und Caty (VC Boltenhagen). Das ambitionierte Ziel war nicht weniger als der erste Platz. Gespielt wurden 2 Sätze bis 15 Punkte, jeder gegen jeden, Vor- und Rückrunde – zehn Spiele lagen demnach vor uns.
Gleich zu Beginn bekamen wir erstmal einen Dämpfer von dem Gastgebern – jedoch nicht auf dem Spielfeld: Wir suchten uns eine Ecke, in der wir uns breit machten und unsere Sporttaschen hinstellten. Unser mitgebrachtes Banner hängten wir ebenfalls in diese Ecke um unser Minireich zu symbolisieren. Das stieß den Gastgebern vom TSG Gadebusch übel auf, da bei deren Turnier unser Bulle nicht plakativ an die Wand gehängt werden darf. Wir entfernten also schnell unser Banner, damit wir nicht aus der Halle gejagt werden; letztlich konnten wir immerhin froh sein, dass wir unsere (neuen!!) bulls-beflockten Trikots tragen durften…
Zum Turnier. Unsere zusammengewürfelte Mannschaft brauchte etwas Zeit um uns Spiel zu finden, aber das ist natürlich normal. Wir boten dem Gegner oft große Lücken, blockfreies Schlagen und jede Mange Danke-Bälle. Als Mit-Favorit machten wir es dem Gegner oft viel zu leicht, uns wertvolle Punkte abzunehmen. Im Laufe des Tages wurde unsere Leistung dann stabiler, Zuspiel und Angriff wurden effektiver und auch die Stimmung zog in das Team ein. 15 Punkte pro Satz sind natürlich ziemlich wenig, wenn man den Anfang verschlief, war es nahezu undenkbar den Satz noch zu drehen. Vielleicht wäre es besser zwei „richtige“ Sätze zu spielen, dafür aber auf die Rückrunde zu verzichten? Die Rückrunde spiegelte auch an diesem Tag nur das in der Vorrunde bereits erzielte Ergebnis wider: es sollte ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen uns und TSG Gadebusch werden. Per Zufall sollte dann das letzte Spiel des Tages auch das der beiden Kontrahenten werden. Es entschied zudem über den Turniersieg. Es war ziemlich eng, was auch in dem Ergebnis (1:1) wiederzuerkennen ist. Aufgrund der höheren Punktezahl, die Gadebusch während des gesamten Turniers sammeln konnte, ging der erste Platz an den Gastgeber und wir mussten uns mit dem ersten Verliererplatz zufrieden geben. Auch wenn ein zweiter Platz natürlich toll ist, kam keine richtige Freude auf, da der Turniersieg so nah war.
Das Turnier war aufgrund der Hin- und Rückrunde und der sich teilweise sehr lang hinziehenden Pausen sehr zäh. An den Spielen selbst hatten die Mädels viel Spaß, so konnten sich alle oft als Chancenverwerter in Szene setzen, was beim Mixed leider zum größten Teil den Herren zusteht. So sah man aber nicht selten großen Einsatz und sehr gute Spielzüge.
Leider hat Antje sich während des Turniers verletzt. Es sieht nach einem Bruch im linken Fuß aus – hoffen wir das Beste und wünschen ihr eine schnelle Genesung!!
7. SFV-Mixed-Volleyball-Cup in Leetzen (Bericht von David)
Als Titelverteidiger führen wir am Samstag nach Schwerin. Bis heute war uns eigentlich nicht klar, wie wir es im letzten Jahr schafften, den Pokal in die Schlossstadt zu holen. Magie? Ohne sonderlich große Erwartungen wollten wir uns als gegen halb zehn in der neuen Sporthalle in Leezen treffen. Ich schlief bei Marlis in Schwerin, so dass ich es am Samstag früh nicht so weit hatte. Als ich genüsslich in mein Brötchen biss, es war so kurz nach neun, riefen mich die Langen Brützer an, wo wir denn seien. Treffpunkt war demnach um neun Uhr, was aber irgendwie an mir vorbei ging. Zudem war ich mir nicht mehr sicher, ob wir einen Wanderpokal zu verteidigen hatten, der dann nämlich in Klütz stand, während ich – wie gesagt – in Schwerin war. Leichte Panik. Marlis und ich machten und schnell auf den Weg, vom Auto wurden die Mitstreiter angerufen, sie sollten etwas mehr aufs Gaspedal treten. (Die Raser waren: Frank, André, Basti, Alex, Christin, Kati und wie gesagt Marlis sowie ich.) Die Langen Brützer tauschten die Spielreihenfolge, so dass wir – trotz Verspätung – kein Spiel aberkannt bekamen. Einen Wanderpokal gab es auch nicht… Dann konnte es also losgehen. Gespielt wurde in zwei Gruppen, jeweils zwei Sätze, es waren acht Mannschaften angereist, so dass es zwei Vierer-Gruppen gab. Jeweils der Gruppen-Erste und -Zweite hatten in der Zwischenrunde (Überkreuzvergleich) noch die Chance auf den Turniersieg. In unserer Gruppe waren der Gastgeber SFV Langen Brütz, Tatonka Schwerin und VfL Aufsteiger Schwerin. Außer gegen die „Tonkies“, gegen die wir klar mit 2:0 gewannen, konnten wir jeweils immer nur ein 1:1 rausholen. Das Rechnen begann. Letzten Endes reichte es jedoch für den Gruppen-Zweiten, hinter dem Gastgeber. In der Zwischenrunde ging es dann gegen den Ersten der anderen Gruppe, ESV Schwerin. Es folgte das unser bestes Spiel, welches uns zeigte, dass wir durchaus mit wirklich starken Mannschaften mithalten können. Der ESV wurde kürzlich bei den deutschen BFS-Meisterschaften immerhin Vierter. Der ESV war stärker, dennoch konnten wir uns über ein 1:1 freuen. Die Mannschaftsleistung, der überaus sichere Block und der variantenreiche Angriff machten es dem ESV schwer. Es zeigte sich, dass eine vom Spielerpotential schwächere Mannschaft sich durch Motivation und Siegeswillen über das eigene Leistungslimit pushen kann. Wie gesagt, es endete 1:1, die kleinen Punkte entschieden über den Einzug ins Finale, drei kleine Punkte fehlten uns… So spielten wir, wie schon so oft in diesem Jahr, gegen die Sportfreunde des Oldenburger SV, während das Finale von SFV Langen Brütz und ESV Schwerin ausgetragen wurde. Nach der eben gelobten Motivation kam jetzt ein Tiefgang: die Luft war raus, die Enttäuschung über das verfehlte Finale groß. Wir verloren glatt mit 0:2. Sicherlich sind die Oldenburger eine starke Mannschaft, aber trotzdem spiegelt dieses Ergebnis nur ein Sieg über ein demotiviertes Team wider. Im Finale gewann der ESV 2:0 gegen den SFV – seitens des ESV hörte man anschließend, dass das Spiel gegen uns das eigentliche Finale war. Schade. Nächstes Jahr wird wieder angegriffen. Außer diesem für uns unglücklichen Spielverlauf war es ein sehr schönes Turnier, bei dem wir auf viele bekannte Gesichter trafen, die Pausen waren sehr kurzweilig, da man sich ständig mit irgendjemand in einem Gespräch vertieft wieder fand. Wir freuen uns sehr auf das nächste Jahr, in dem wir hoffentlich unsere Mannschaftsleistung noch steigern können und dann wieder um den Sieg mitspielen dürfen.
04.11.06: Turnier des SV Klütz in Grevesmühlen (Bericht von Klaus)
Schon lange stand die Turnier - Einladung des SV Klütz für den 4. November fest. Die BestBulls waren nicht unbedingt erwünscht und wollten auch nicht, da Training anstand. Bis zum letzten Tag bangten wir um das Zustande kriegen einer Mannschaft, waren doch beim Do.-Training in den letzten Wochen immer nur wenige Bulls anwesend. Aber da unsere Studenten Michi, Andrea und Ingolf Zeit hatten, konnten wir mit Tini, Thomas, Toddy und Klaus eine Mannschaft aufstellen. Ziel vorher: Unter die ersten Zehn kommen und Spaß haben! Es waren dann auch nur neun Mannschaften da. Toll, erstes Ziel erreicht! Drei Gruppen wurden gebildet und das Losglück stand uns zur Seite – Boltenhagen und die Küstenteufel.
Los ging’s, aber wir haben den Pfiff und Start verpasst, lagen gegen Boltenhagen hoffnungslos zurück. Der 2. Satz war knapp, aber gegen „unsere“ Küstenteufel siegten wir dann deutlich. Da die ersten Beiden weiterkamen, hatten wir Platz 6 schon sicher – mehr ist es dann auch nicht geworden. In der Zwischenrunde gegen Gadebusch und Klütz I hatten wir Zwerge keine Chance. Und um Platz 5 mussten wir gegen gefrustete Boltenhagener spielen und das auch noch ohne unseren Größten - Ingolf.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und damit Ziel 2 auch erreicht! Spieler wie Thomas, Toddy oder Klaus durften mal wieder Turnier spielen, wir waren mit Abstand die am Besten angezogenste Mannschaft und Basti der beste Spieler des Turniers (wenn auch für den Sieger Gägelow). Kleiner Wermutstropfen war der Pressebericht in der OZ: Es war keine „Ersatz – Mannschaft“, sondern die StammBulls. Die gibt es nämlich auch noch. Das hatten auch die Organisatoren (die das Super gemacht haben) vergessen, wir sind keine „ersten Plätze gewöhnt“. Vielleicht sollten wir solche Turniere auf unserem (Stamm- und YoungBulls ) Niveau öfter besuchen und uns in Erinnerung bringen – macht ja auch Spaß.
01.10.06: BullsCup 2007 - Halbzeit! (Bericht von David)
Nun blicke ich schon wieder in die Vergangenheit, wenn ich über „BullsCup 2007 – Halbzeit!“ spreche. Wieder kostete es im Vorfeld viel Organisation und auch die ein oder andere Gehirnzelle. Aber es hat sich gelohnt.
Am Sonntag traten – mehr oder wenig pünktlich – zwölf Mannschaften bei unserem Halbzeit-Turnier an. Es waren sowohl neue als auch alte Gesichter zu sehen. Es ist natürlich sehr erfreulich für uns, dass wir sowohl Traditionalisten als auch Neugierige für unsere Turniere begeistern können. So gab es wie schon bei den letzten Turnieren eine Warteliste, was besonders mir ruhige Nächte bescherte, da ich so auf kurzfristige Absagen hätte reagieren können. So kam es aber nicht, die ersten zwölf Überweiser waren auch die Teilnehmer. Besonders freute uns, dass eine Mannschaft aus Torgau (Sachsen) extra für dieses Turnier anreiste.
Gespielt wurde wie immer: Vorrunde, Zwischenrunde, Platzierungsspiele. Dieser Modus scheint uns als der Beste, da bis zum Ende der Zwischenrunde noch 6 Mannschaften die Chance auf einen der drei Pokale wahren. In der Vor- und Zwischenrunde wurden Zeitspiele eingesetzt (2x 10 Minuten) während den Punktspielen wurden zwei Sätze bis 20 Punkte ohne Zeitbegrenzung ausgetragen. Spontan entschieden die drei Besten dieses Turniers, dass sie gerne zwei Gewinnsätze bis 25 Spielen möchten. Dem Wunsch haben wir natürlich entsprochen und den Modus kurzerhand geändert.
Wir sahen wieder sehr gute Spiele und Volleyball auf hohem Niveau, was bereits in der Vorrunde für unerwartete Spielausgänge sorgte. So wurde bspw. Vorjahressieger SFV Langen Brütz nicht Gruppen-Erster sondern zog als Zweiter in die Zwischenrunde ein. Das glückliche Händchen hatte hier der Oldenburger SV, der sich von Spiel zu Spiel steigerte. Der OSv wurde in dieser Gruppe Sieger. Auch der Klützer VolleyBulls e.V. hatte hier noch einige Mühe und verschenkte zwei Sätze, so dass es mit dem Gruppen-Sieg eng wurde. Dank der Mithilfe der noch in unserer Gruppe spielenden, standen wir aber gen Ende doch als Vorgruppen-Sieger fest. Der Möllner SV war der Souveränste aller 12 Mannschaften in der Vorrunde und gab den Gruppensieg nie aus der Hand. Die ersten Beiden jeder Vorgruppe zogen in eine der beiden Zwischenrunde ein. So entstanden zwei Gruppen mit je 3 Mannschaften, wovon sich wiederum die Ersten und der beste Zweite (also wieder drei Mannschaften) für die Finalrunde platzierten. In den beiden Zwischenrunden wurde es für die VolleyBulls nochmals eng. In unserer Gruppe spielten wir gegen den Oldenburger SV und Russischer Bär, eine Mannschaft aus Oldesloe, die zum ersten Mal dabei war. Gegen den Bären gewannen wir klar mit 2:0, gegen den OSV reichte es nur zu einem 1:1, wobei die Oldenburger nach kleinen Punkten gewannen. So hofften wir, dass wir als bester Gruppen-Zweite noch in die Finalrunde einzogen. Dieses Glück hatten wir dann auch. Gruppensieger der anderen Zwischenrunde war der Möllner SV, Zweiter war SV Sülte. Der SFV Langen Brütz würde hier zweimal geschlagen, so sie nicht mehr in die Finalrunde einziehen konnten. SV Sülte hatte 76 gewonnene Punkte gegen die Möllner und Langen Brützer erreichen können, die VolleyBulls jedoch 77 gegen die Oldenburger und die Bären. Dieser eine Punkt reichte uns zum Einzug in die Finalrunde. Diese war – wie auch die vergangen Spiele – sehr spannend. Fast bis zum letzten Ball stand der Sieger nicht fest. Das erste Spiel der VolleyBulls war gegen den Oldenburger SV, welches 1:2 endete. Das zweite Spiel - gegen den Möllner SV - konnten wir klar mit 2:0 gewinnen. Damit lag der Turniersieg trotzdem leider nicht mehr in unserer Hand. Das letzte Spiel des Tages fand zwischen den Oldenburgern und den Möllnern statt. Auch hier wurde es knapp: der erste Satz ging an den OSV, der zweite an Mölln. Der dritte Satz sollte also die Entscheidung bringen. Anfangs lag der OSV mit knapp zehn Punkten in Führung, so dass der Gewinn des Turniers in greifbare Nähe rückte. Diese Punktedifferenz holten die Möllner aber in einer spektakulären Serie fast wieder auf. Leider reichte es dennoch nicht für die Möllner – ein Sieg hätte den VolleyBulls doch noch zu den Turniersiegern gemacht. Die Freunde des Oldenburger SV gewinnen verdient unser Halbzeit-Turnier. Glückwunsch!
Fast genau im Zeitplan ging der lange Sporttag zu Ende. Ich sah in viele erschöpfte Gesichter, von denen wir aber trotzdem für unser Turnier und deren Durchführung gelobt wurden. Dieses Lob gilt natürlich auch allen Helfern und Spielern dieses Tages des Klützer VolleyBulls e.V.: Basti, Frank, Daniel, André, Alex, Kati, Antje und Marlis. Ich selbst lief natürlich auch noch klugscheißend in der Halle rum…
02.09.06: Mixed-Turnier in Rehna zum 60. Jahrestag des Rehnaer SV (Bericht von Marlis)
Mannschaften: SV Rehna, Mixed Team Rehna, SN Fanclub, Demen e.V., SV Blau-Weiß Grevesmühlen, TSG Gadebusch, Klützer VolleyBulls e.V.
Für die VolleyBulls spielten: Basti, Andrea, Alex, André, Igor, Sven und ich (Marlis).
Der Spielmodus lautete: Jeder gegen Jeden und es wurden zwei Sätze bis 25 gespielt. Unser Tagesziel stand also fest: Wir mussten sechs Spiele gewinnen um unseren „heißgeliebten“ Pokal wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen.
Im ersten Spiel trafen wir gleich auf den SV Rehna, den Favoriten des Turniers (meiner Meinung nach) neben uns natürlich. Nach anfänglichen Anfangsschwierigkeiten besiegten wir den SV Rehna doch noch ganz klar in zwei Sätzen. Die teilweise langen Pausen verkürzten wir uns gemeinsam mit dem Kreuzworträtsel von Basti. Köppi, unser kleiner Pechvogel, hat sich auch schon wieder der Finger verletzt, konnte aber doch noch weiterspielen. Hoffe, es geht seinem Finger wieder besser. Die weiteren Spiele meisterten wir souverän und gewannen das Turnier mit viel Spaß am Spiel.
P.S. Kati du hast mir auf dem Spielfeld gefehlt!!!!!!!!!!! Kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzten Mal bei einem Turnier ohne dich mitgespielt hab.
26.08.06: Jubiläumsturnier in Schönberg (Bericht von Kati)
Zum zweiten Mal richteten die Schönberger Volleys ihr Turnier in der neuen Palmberghalle in Schönberg aus – natürlich folgten wir gerne der Einladung. Wir hatten uns bei diesem Turnier erstmalig vorgenommen, das Läufersystem zu spielen, was in der Anfangszeit auch gut geklappt hat. Die ersten sechs Spiele konnten wir auch deutlich gewinnen, bis wir dann gegen Neustadt 1 ran mussten… Da haben wir dann unser normales System mit zwei Zuspielern gespielt, es sollte in diesem Spiel irgendwie nicht klappen, somit haben wir das Spiel verloren. Wir haben uns wieder dazu entschlossen das Läufersystem anzuwenden, aber irgendwie war die Luft raus, es hat alles nicht mehr so richtig geklappt. Von den vier Spielen, die wir noch hatten, haben wir drei verloren und nur noch eins gewonnen. Im letzen Spiel gegen Boltenhagen hatte Kati dann noch ein kleines „Aufeinandertreffen“ mit Igor: er hat Kati dazu verholfen, dass sie jetzt eine Prellung am Daumen habe.
Mit dabei waren: Frank, Basti, Sven, Alex, Andre, Veit (nur nachmittags für Alex) und Marlis und Kati.
Platzierungen: 1. Neustadt I, 2. Schönberger Volleys 3. Klützer Volleybulls e.V. 4. Oldenburger SV 5. SC Boltenhagen usw.
12.08.06: "Spaß"-Turnier aufgrund des Dorffestes Redewisch (Bericht von Der Moll)
Samstag 12.08.06, Redewisch, das Wetter konstant unbeständig, die Bulls sitzen. Naja fast, am Vortag hieß es „Hey in Redewisch ist Dorffest mit Volleybballturnier“. Also machten wir uns auf den Osten zu erobern. Nach kurzer Absprache mit den Verantwortlichen sollte es dann auch losgehen. Uns wurde gesagt „Das hier ist n Spaßturnier, wie ihr antretet ist egal“. Gesagt, getan. So standen wir um 10 Uhr in der Früh’ mit 4 Leuten startbereit (mehr oder weniger), ein NichtBull kam noch zu unserer „Verstärkung“, da es uns dann doch zu albern war, die Gegner zu 3. platt zu machen. Wider erwarten traf Hannes dann jedoch noch ein und wir konnten zu 5. gegen die anderen Mannschaften auftrumpfen. Insgesamt nahmen 5 Mannschaften teil, 4 davon aus Boltenhagen (fällt euch der Fehler im System auf?). Also dann, auf ging es mit 5 Leuten. Das erste Spiel souverän gewonnen. Doch als wir uns bereits leicht unwohl fühlten zwischen den ganzen Boltenhagenern, beschlossen wir unsere Geheimwaffe zum Einsatz zu bringen: Birk war zufällig in der Nähe, also Teflon raus, da war er, fast. Als wir dann mit 5 Männern antreten wollten, war es dann doch kein Spaßturnier mehr. Man legte uns nahe, wir möchten bitte 4-2 spielen. Gesagt, getan. Wir holten uns jemanden aus einer anderen Mannschaft. Als wir das Spiel trotzdem gewannen, mussten wir 3-3 Spielen, auch wenn 2 Boltenhagener Mannschaften 4-2 gegen einander spielen konnten. Minimal durch diese Regelverzerrungen angesäuert, fegten wir Boltenhagen vom Platz. Mit 2 Satzverlusten waren wir dann zum Schluss auf dem verdienten Platz und „warben“ Boltenhagen noch gleich eine gute Spielerin ab. (Geschieht ihnen recht *sfg*) Also Platz 1 ging an die VolleyBulls, 2,3,4 und 5 an Boltenhagen. Welch eine Schmach. Als Preis gab es 50 Euro, einen wunderschönen Pokal, eine noch schönere Urkunde und eine 1,5Liter Flasche Sekt. Wo all das blieb weiß ich bis heute nicht.
Alles in allem doch recht lustig. Hoffentlich lässt man uns nächstes Jahr wieder antreten. (Entschuldigung Herr Jancker)
Gespielt haben: Andy, Inge, Hannes, Moll, Caty, Knut (1. Spiel) und Birk natürlich.
24./25.06.06: BJK-Turnier in Ganzlin (Bericht von David)
Das letzte Juni-Wochenende gehört traditionell immer dem 600-Seelen-Dorf-Ganzlin, denn seit Jahren schafft es der ortsansässige Sportverein weit über tausend Sportler für ihr Turnier zu begeistern. Auch 2006 traten wieder 135 Mannschaften in mehreren Leistungsklassen an. Die VolleyBulls versuchten wie auch in den Jahren zuvor, in der zweithöchsten Niveauklasse zu punkten.
Da der Run auf die bestmöglichen Zeltplätze schon immer eine Woche vor dem Turnier beginnt, viele Mannschaften „Vorboten“ aussenden, um das bevorzugte Fleckchen zu sichern, reiste ich auch schon ziemlich früh an, nämlich am Freitag gegen 13 Uhr. Somit hatte ich genug Zeit Pavillon, Banner, eigenes Zelt et cetera aufzubauen. Marlis und Kati trudelten so gegen 17 Uhr ein, Birk und Hagen gegen 20 Uhr. Denni, Basti und Antje wollten die Nacht noch im heimischen Bett verbringen und stießen Samstag früh zu uns.
Das Spiel. Am Samstag, in der Vorrunde, spielten wir in einer von fünf 5er-Gruppen. Da die Organisatoren die Leistungen der Vorjahre zur Verteilung der Mannschaften heranzogen, fanden wir uns mit den Leistungsträgern der letzten Jahre in einer Gruppe wieder – leider etwas unverständlich, da sich die Mannschaften so gegenseitig ausschalteten. Nur der Gruppen-Erste konnte am Sonntag mit den anderen vier Gruppen-Ersten um den Turniersieg (unserer Leistungsklasse) spielen. Unsere Gegner waren „Wird noch bekannt gegeben“, „TUS Hellersdorf 1“, „SSV Langen Brütz“ (späterer Turniersieger) und „Ostblocker“. Das erste Spiel sollte für uns gleich turnierentscheidend sein: wir spielten gegen die „Brützis“. :-) Zwar waren wir absolut auf Augenhöhe, dennoch schafften wir es nicht, das Spiel zu gewinnen. Den Fehlstart noch in den Knochen konnten wir leider auch in den anderen Spielen nicht zur gewohnten Stärke finden. Viele kleine Fehler, vor Allem technischer Natur, brachten uns oft in die Verlegenheit dem Gegner Danke-Bälle zu servieren, welche dann gnadenlos in Punkte verwandelt wurden. Weiterhin hatten wir nahezu in jedem Spiel ein Leistungsloch – ich weiß nicht, wie ich es anders benennen soll – in dem mehrere Punkte am Stück weg gingen, zeitweise nur durch gegnerische Aufgabe. Den Samstag beendeten wir somit als Gruppen-Dritter. Am Sonntag lief es dann besser. Da wir aus einer sehr starken Vorgruppe kamen, waren die anderen Gruppen-Dritten vergleichsweise schwach. Hier spielten wir gegen „Popoclub“, „DSV Datzeberg Neubrandenburg“, „MTV Altlandsberg Feldhasen“ und – erneut (keine Ahnung warum!) – gegen „TUS Hellersdorf 1“. Da es um nichts ging, lediglich um die Plätze 12-16, spielten wir völlig befreit auf, teilweise sogar mit drei Frauen auf dem Platz, obwohl nur zwei hätten eingesetzt werden müssen. Diese Spielfreude und das völlig ausgeschöpfte Repertoire an Sprüchen, hätte uns auch am Samstag gut gestanden. Würde es für Stimmung einen Pokal geben, wären unsere Chancen nicht schlecht gewesen. (Für alle Insider: „Granate!!“) Ohne große Schwierigkeiten und ungeschlagen erreichten wir den 12. Platz. Ich will es nicht verheimlichen, es ist das schlechteste Ergebnis seit Jahren, aber nach dieser Teamleistung und dem Spaß am Sonntag rückt das schon fast in den Hintergrund.
Die Party. Nun, man erwartet immer viel von den Ganzliner Sportlerparties. Vielleicht kann man aber darum auch nur enttäuscht werden. Die Fete am Freitag startete ziemlich gut. Der DJ verstand es die verschiedenen Genres zu mischen und brachte das Zelt zum tanzen. Das machte Lust auf mehr, auf den Samstag! Da noch eine Überraschung angekündigt wurde, waren wir guter Hoffnung. (Birk und ich hatten im Vorfeld schon etliche Feiglinge besorgt, so dass sich Vorfreude auf unsere obligatorischen Boden-Gesänge einstellte.) Die Überraschung am Samstag war Ute Freudenberg, die mit ihrem Evergreen „Jugendliebe“ den Sportlern einheizen sollte. Die Schlager-Größe stimmte alle ziemlich gut ein. (Es konnte natürlich niemand ahnen, dass wir in unseren Zelten leider schon mit Schlagern von anderen Teams dauerbeschallt wurden, und somit gerne mal etwas andere Klänge hören wollten. Puhh!). Unser Hoffen blieb leider unerhört. Eine 3-köpfige Band, bei der alles außer der Gitarrenspur aus dem Rekorder kam, trällerte einen Schlager nach dem anderen. Das war dann nicht nur uns Vorgeschädigten zu viel, sondern auch den anderen Teams: die Tanzfläche war nie so gut besucht wie in den letzten Jahren. Schade eigentlich! Auch das lieb gewonnene Männerballett fehlte gänzlich. Sollte etwa Frau Freudenberg das komplette Budget aufgebraucht haben?! Birk, Hagen und ich machten gute Miene zum bösen Spiel und feierten trotzdem bis in die Morgenstunden – die anderen Bulls schlüpften schon früher in ihre Zelte, teilweise nicht in ihre eigenen… Hihi. Wenn es einen Ganzlin-Gott gibt: Bitte, wir wollen nächstes Jahr wieder mehr Party!!
Trotzdem hält Ganzlin was es verspricht: eine tadellose Organisation und ein minutiöser Ablauf. Kompliment dafür. Natürlich sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei, mit mehr Erfolg und weniger Schlager.
17./18.06.06: Volleyballsommer in Wittenberge (Bericht von David)
Zum fünften Mal ging es am vergangenen Wochenende nach Wittenberge, zum fünften Mal sprachen wir davon, dass es „nur“ ein Trainingslager für Ganzlin am kommenden Wochenende sein sollte. Aber man fährt natürlich nicht zu einem Turnier um dort nur mit halber Kraft zu spielen. Also versuchten Basti, Birk, Frank, David, Kati, Andrea und Knutschi ihr Bestes, um mal wieder einen Pokal zu ergattern. Wir spielten in der höchsten Mixed-Klasse, wie weitere acht Mannschaften auch. Es sollte jeder gegen jeden spielen, die insgesamt acht Spiele pro Team wurden auf die zwei Tage verteilt, der Modus war 3/3. Die Namen der Gegner bekomme ich leider nicht mehr zusammen, sie waren auf jeden Fall sehr kreativ.
Unser Spiel war – ähnlich wie das Wetter – sehr durchwachsen. Oft dominierten wir einen Satz eines Spieles deutlich und brachen dann im Zweiten so ein, dass wir uns insgesamt drei Mal nur 1:1 trennten. Vier Mal gewannen wir unsere Spiele, ein Spiel mussten wir – an den späteren Mixed-A-Sieger – abgeben. Die fehlende Kontinuität zerrte ab und an auch an der Stimmung, was wiederum die Spielqualität beeinflusste. Der typische Teufelskreis eben. Zusätzlich fehlte ab und an auch die Spielfreude, was dann ziemlich träge aussah. Da das Feld aber ziemlich dicht bei einander lag, wir zudem auch etwas Glück hatten, konnten wir letzten Endes auch einen Pokal mit Nachhause nehmen: dritter Platz.
Spielerisch haben wir uns also nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert, aber es war dennoch ein schönes Turnier. Besonders konnten wir bei der Party mal wieder beweisen, dass wir feier- und trinkfest sind. Wir tanzen ausgelassen zu den – teilweise etwas zu technolastigen – Klängen der DJs und ließen den Feigling-Nachschub nicht abbrechen. Etwas verdutzt lagen wir in den Betten da wir bemerkten, dass der neue Tag durch die aufgehende Sonne eingeleitet wurde. Glücklicherweise fing der Sonntag für uns recht spät an, unser erstes Spiel hatten wir um 10.30 Uhr. Daher konnten wir ein paar Stunden Schlaf genießen und das opulente Frühstück zelebrieren. Wie immer geht unser Dank an die Oma von Birk und Andrea, die uns wie immer verwöhnte!
03.06.06: „Plattballpokal" in Schwerin (Bericht von Kati)
Es war mal wieder so weit wir waren zum zweiten Mal beim Schweriner Plattball Turnier dabei! Es waren 30 Mannschaften gemeldet und gespielt wurde in sechs Staffeln a fünf Mannschaften! Bei uns in der Staffel waren zum Beispiel Langen Brütz, Potsblitz Potsdam und die HSG Uni Greifswald vertreten! Das erste Spiel hatten wir dann gleich gegen Langen Brütz das wir mit 1:1 Sätzen beendeten! In der Vorrunde wurden zwei Sätze bis zwanzig gespielt! Im letzten Spiel der Vorrunde mussten wir noch einmal alles gegen die HSG Uni Greifswald geben da sich mit diesem Spiel entschied ob wir um die oberen Plätze mitspielen oder nicht! Den ersten Satz hatten wir leider verloren und im Zweiten Satz machten wir es uns auch nicht einfach aber durch Basti’s guter Angriffsstärke haben wir den Satz mit 20:19 gewonnen und waren somit zweiter in unserer Gruppe, erster wurde Potsblitz Potsdam und dritter Langen Brütz.
In der Zwischenrunde mussten wir dann gegen eine polnische Mannschaft ran, sie gehörten mit zu den Favoriten da die beiden Frauen in der Nationalmannschaft spielen. Wir haben in beiden Sätzen in der Anfangszeit gut mitgehalten aber haben sie trotzdem 20:17 verloren! Es war aber trotzdem das schönste Spiel was wir hatten, schade das wir es verloren haben!
Am Sonntag waren wir dann alle nicht mehr so ganz fit. Das erste Spiel hatten wir dann auch noch gegen Plattball I, es ging darum ob wir um Platz 7-9 oder 10-12 spielen. Da Alex verschlafen hatte, mussten wir mit drei Frauen anfangen. Den ersten Satz haben wir dann auch verloren. Im zweiten Satz hat uns dann Sebi von Langen Brütz unterstützt und gewonnen - aber nach kleine Punkten das Gesamt-Spiel verloren. So spielten wir um Platz 10-12.
Zum Schluss des Tages hatten wir noch jeweils ein Spiel gegen Berlin und eins gegen Rügen. Gegen Berlin haben wir in 2:0 Sätzen verloren und gegen Rügen haben wir dann 1:1 gespielt, somit haben wir den 12. Platz gemacht!
Wir möchten uns bei Marc und Remo vom „Beachteam Schwerin“ bedanken, da sie uns im letzten Spiel beim Schiedsen noch einmal ausgeholfen haben.
Mit dabei waren am Samstag: Veit, Denni, Basti, Andre, Alex, Marlis und Kati. Sonntag wurden Veit und Denni durch Anica und Frank ersetzt.
Fazit: es war trotz des 12. Platzes ein schönes Turnier, nächstes Jahr gerne wieder!
03.06.06: „15. Offene Boltenhagener Meisterschaften im Mixed Strandvolleyball“ Boltenhagen/ Tarnewitz
Letzten Samstag sollte sich also zeigen, ob vier Monate Planung sich bezahlt machen sollten, um die Tradition des o.g. Turniers weiterzuführen und ihm auch noch die ganz besondere VolleyBulls-Note zu geben.
Gegen halb acht trafen sich viele Mitglieder unseres Vereins am Strand von Tarnewitz, um die bereits am Freitag bepackten Autos zu entladen. Und das war nicht wenig: Orga-Zelte, sechs Netze, Musikanlage, Preise, Tische, Stühle, Werbebanner der Sponsoren usw. – aber das geschah ziemlich reibungslos. So hatten wir auch noch ein paar Minuten um durchzuschnaufen, bevor die Mannschaften kamen. Wir hatten angegeben, dass gegen 9.30 Uhr Anmeldeschluss sein sollte – aber da immer neue Mannschaften kamen, schlossen wir die Liste erst kurz vor zehn. Insgesamt waren 25 Mannschaften angetreten. Wir entschieden uns, fünf Gruppen á fünf Mannschaften zu spielen. Hier sollte Jeder Gegen Jeden spielen. Der Gruppen-Erste sollte dann gegen den jeweiligen Gruppen-Zweiten der Nachbar-Gruppe spielen, also K.O.-System. Die wiederum fünf Gewinner und der beste „Verlierer“ dieser K.O.-Zwischenrunde wahrten die Chance auf den Turniersieg. Die übrig gebliebenen 6 Mannschaften sollten wiederum eine K.O.-Runde bestreiten, so dass letztlich drei Mannschaften übrig blieben, die in dieser 3er-Gruppe um den ersten Platz spielen sollten. Alle Plätze sollten ausgespielt werden. Und dann kam alles ganz anders! Der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Pünktlich gegen 16 Uhr setzte er ein, zerrte an den Gemütern der Spieler und des Orga-Teams. Da nahezu noch alle Platzierungsspiele ausstanden, musste schnell eine Entscheidung getroffen werden, ob die nächsten zwei, drei Stunden im Regen gespielt werden sollte. Wir riefen also alle 25 Mannschaftsführer ins Orga-Zelt und beschlossen dann zusammen, dass wir lediglich die ersten sechs Plätze – wie oben beschrieben – ausspielten, die anderen Platzierung offen ließen. Zwar gab es auch bei dieser Entscheidung einige lange Gesichter, aber die Mehrheit hatte verständlicherweise keine große Lust unter Regenschirmen auf das nächste Spiel zu warten. Die verbliebenen Spiele wurden zügig gespielt, damit wir schnell zur Siegerehrung kommen könnten und alle Mannschaften ihren Preis bekamen. Es regnete sich jedoch ein, so dass viele Mannschaften den Heimweg antraten.
Auch wenn es sich ziemlich trist anhört, so war es dennoch ein schöner Tag. Der (Dauer-)Regen setzte zum Glück erst 16 Uhr ein, seit Beginn des Turniers wurden also sechs Stunden Volleyball gespielt, viele Lose gekauft (Mit der zeitweise entstandenen Schlange am Orga-Zelt aufgrund der Lose, hätten wir gar nicht gerechnet!) oder sich einfach mit den anderen, teilweise weit angereisten, Mannschaften unterhalten. Zudem winkten gute Preise: viele ortsansässige Restaurants und eine Cocktailbar ließen sich nicht lange bitten und stellten uns Gutscheine bis zu 50 Euro zur Verfügung. So konnten sich die ersten zehn Mannschaften (!) über eben diese Preise freuen und – vielleicht noch am selben Abend – das Regenwetter vergessen. Weiterhin gab es Volleybälle und Bier für alle weiteren Mannschaften. Selbst unsere noch übrig gebliebenen Turnier-T-Shirts fanden freudige Abnehmer. Für nur 5 Euro konnte sich jeder, der noch kein T-Shirt bekommen hatte, ein Stück Erinnerung kaufen.
Nach dem Feedback der teilnehmenden Mannschaft zu Urteilen, ist uns unsere Ausrichter-Premiere sehr gut gelungen. Für 25 Euro Startgebühr wurde auch einiges geleistet: jede Mannschaft bekam sechs Turniertrikots, Begrüßungs-Sekt, Gutscheine für den nahe gelegenen Imbiss und viele kleine Accessoires. Dank unserer Sponsoren und dem Engagement des Orga-Teams konnten wir aus dem Turnier also noch ein wenig mehr herausholen. Viele Mannschaften versicherten uns, dass sie im nächsten Jahr wieder kommen würden. Natürlich wollen wir auch nicht verschweigen, dass es auch Verbesserungsbedarf gab. Im nächsten Jahr werden wir die gut gemeinten Hinweise sicherlich umsetzen.
Die Platzierungen (ab Platz 10 keine genaue Platzierung mehr ausgespielt): 1. Fisch Inge Leipzig, 2. Trödeltruppe Bad Kleinen, 3. Boltenhagen II, 4. BestBulls, 5. Schönberger Draufgänger, 6. TSG Warin, 7. Boltenhagen I, 8. Hot Banditos, 9. Samswegen I, ab 10. Betreutes Spielen, Six Dragons, Blau-Weiß GVM I, Blau-Weiß GVM II, Grün-Weiß Satow, Küstenteufel, Freunde der Sonne, Sambucca, Samswegen II, StammBulls, Kolibri, Einfach Toll, YoungBulls, Jugend Bad Kleinen, Brechstange Kalkhorst, Bamboocha
Besonderer Dank gebührt natürlich unseren Sponsoren: Rimex-Automobile, Ostsee-Zeitung, Sparkasse und Körner Werbung.
27.05.06: „Janus-Cup“ in Neustadt/ Hlst. (Bericht von André)
Am Sonnabend waren für die VolleyBulls Annika, Kati, Basti, Daniel, Marten und Andre in Neustadt aktiv, um den zweiten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Wir waren pünktlich 09:15 Uhr in der Halle, das Turnier begann aber erst 09:45 Uhr. Gespielt wurde in der Vorrunde in drei 4er-Gruppen (jeder gegen jeden), anschließend spielten jeweils die ersten und zweiten der Gruppen um die Plätze 1-6, die dritten und vierten der Gruppen kämpften um die Plätze 7-12. Das Punktesystem war etwas gewöhnungsbedürftig, da der erste Satz beim Stand von 7:7 begonnen wurde. Pro Partie waren maximal 25 Minuten bzw. 2 Sätze vorgesehen. Wurden im zweiten Satz die 25 Punkte nicht erreicht, wurde der Satz 2:0 für die führende Manschaft gewertet (pro gewonnennem Satz gab es zwei Punkte).
Wir starteten durchwachsen, fanden aber gegen die doch etwas schwächeren Vorrundengegener schnell unsere Form, spielten gegen Blankenese 2:2 Unentschieden (zumindest laut Ergebnistabelle - ich dachte eigentlich, wir hätten alle Vorrundenspiele 4:0 gewonnen) und gewannen gegen die Flinken Ottos und Volleys 2 jeweils 4:0.
In die Spiele um Platz 1-6 nahmen wir den 4:0 Sieg gegen die Flinken Ottos mit - was in der Endrunde dann nur vier statt fünf Spiele bedeutete, da diese sich als Zweite in unserer Gruppe auch für die Spiele um die vorderen sechs Plätze qualifiziert hatten. Die Punkte gab es allerdings nicht dazu - warum, das weiß nur der Veranstalter.
In der Endrunde steigerten wir uns in den ersten drei Spielen kontinuierlich und konnten durch sicheres Spiel und variable und druckvolle Angriffe gegen Schönberg, den Oldenburger SV und die erste Mannschaft des Gastgebers jeweils 4:0 gewinnen. Der schwerste Gegner wartete aber wie im letzten Jahr in unserem letzten Endrundenspiel auf uns. Wir mussten gegen Oldesloe ran - eine Truppe, die sich aus verschiedenen Nationalitäten zusammensetzte, und waren guter Dinge, nachdem wir gegen den letztjährigen Sieger Oldenburg ja gewonnen hatten, in diesem Jahr den Wanderpokal abzuräumen.
Was dann kam, darüber sollte am besten aber der Mantel des Schweigens gehüllt werden. Wir erreichten zu keinem Zeitpunkt des Spiels unsere obere Leistungsgrenze und hatten dem Spiel des wirklich sehr gut eingespielten Teams aus Oldesloe weder im Angriff noch bei der Blockarbeit oder Feldverteidigung etwas entgegenzusetzen. So trotteten wir nach 25 Minuten mit hängenden Köpfen, 0:4 Punkten und 32:50 Pukten aus diesem Match vom Spielfeld.
Aus Zeitgründen hatten wir schon unser letztes Spiel im Zeitplan vorgezogen und machten uns gegen 16:30 mit dem zweiten Platz im Gepäck wieder auf die Heimreise. Dass wir das Turnier beinahe noch gewonnen hätten, ging beim Aufbruch völlig unter. Denn obwohl Oldesloe gegen uns so stark gespielt hatte, gaben sie der Endrunde auch zwei Sätze ab. Bei Punktegleichheit gab dann das schlechtere Verhältnis der Einzelpunkte den Ausschlag zugunsten der Oldesloer.
Betrachtet man die mannschaftliche Leistung, können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein, trotz der Tatsache, daß wir im letzten Spiel regelrecht eingebrochen sind. Die Stimmung war gut, die Organisation des Turniers auch und wir kamen sogar noch etwas früher nach Hause als geplant.
Das war besonders für Marten wichtig, da er ja auch noch seinen 20. Geburtstag feiern wollte.
PS. Nach eingehender Prüfung der Tabellen aus der Vorrunde fiel mir noch auf, daß Oldesloe in der Vorrunde gegen Oldenburg nur unentschieden gespielt hat. Da auch Oldenburg weiter kam und die Punkte aus der Vorrunde, die gegen Mannschaften, die auch weiterkamen, erzeilt wurden, eigentlich in die Endrunde mit hätten einfließen müssen (warum spielt man denn sonst in der Endrunde nicht noch einmal gegeneinander?), hätten wir das Turnier eigentlich mit 16:4 Punkten vor Oldesloe mit 14:6 Punkten gewinnen müssen ( ... können ... sollen).
22./23.04.06: „11. Mixed-Volleyball Turnier des VfL Aufsteigers“ in Schwerin
Zum ersten Mal waren wir zu diesem Turnier der VfL Aufsteiger eingeladen, entsprechend hoch war unsere Motivation. Hagen, Birk, Alex, Frank, Basti, Kati, Marlis und Andrea spielten für eine möglichst gute Platzierung. Am Samstag sollte gegen zehn Uhr Spielbeginn sein. Bereits vor dem Turnier eröffnete uns Kati, dass sie aufgrund sich ankündigenden Halsschmerzen nicht 100% geben könne; Marlis blockte gleich im ersten Spiel so unglücklich, dass sie Daumen von dort an nicht mehr richtig mitspielte. Nun wurden wir also davon eingeholt, dass wir mit nur zwei Frauen anreisten. Dank Hagens Beziehungen wurde aber schnell eine Fremdspielerin „eingekauft“, die zwischenzeitlich aushalf. Für den Sonntag wurde Andrea spontan rekrutiert. Ebenso wurde am Sonntag Birk durch Frank ersetzt. Beide wollten nur einen Tag spielen, so dass sie sich so einigen konnten.
Zum Turnier. Es war ein sehr niveauvolles und gut organisiertes Turnier. Wenn man sich nicht eines der spannenden Spiele ansehen wollte, konnte man sich – ganz volleyball-typisch – mit einem kleinen Snack oder einem „Blech-Brötchen“ stärken. Gespielt wurde am Samstag in zwei Gruppen mit je sechs Mannschaften. Die drei Besten jeder Gruppe wahrten die Chance auf den Turniersieg. Es sollte also machbar sein… Wie so oft fanden wir nicht so schnell ins Turnier, wie wir es eigentlich müssten. Dabei waren die vermeintlich leichteren Gegner gerade am Anfang unsere Gegner. Gegen „HSG Uni Rostock“ erspielten wir ein 1:1 und gegen die „Killerbienen“ verloren wir 0:2. Nach zwei Spielen konnten wir also lediglich einen Satz für uns verbuchen. Der nächste Kontrahent war BSG Barmer. Diese Mannschaft ist relativ neu auf der Mixed-Volleyball-Bühne, spielte sich aber gerade in der Kreisklasse B, also eine Liga unter uns, in die Relegation. Hier konnten wir erstmals ein 2:0-Sieg herausholen. Nun sollten wir gegen die Bezirksligisten „VSC Plattball“ und „ESV Schwerin“ spielen. In den beiden niveauvollsten Duellen in der Vorrunde fanden wir auch endlich zu alter Stärke und trennten uns von beiden Mannschaften 1:1. Leider reichte das nicht mehr für Platz drei, die Teilnahme an der Finalrunde blieb verwehrt. Der „ESV Schwerin“ wurde mit einem Satz mehr auf der Haben-Seite Dritter. Am Sonntag spielten wir dann – mit leicht veränderter Besetzung – um Platz 7-12. Es wurde eine Zwischenrunde mit jeweils drei Mannschaften gebildet. Hier hatten wir wenig Mühe. Unsere Gegner hießen „Motor Boizenburg“ und – erneut – „BSG Barmer“. Die Boizenburger spielten wir mit einem deutlichen 2:0 an die Wand, während wir gegen die Barmer nur ein 1:1 erzielten. Dies war übrigens der erste Satzgewinn der Barmer in diesem Turnier bis zu diesem Zeitpunkt. Als Zwischenrunden-Gewinner spielten wir nun um Platz 7 und 8. Auch hier ein bekannter Gegner aus der Vorrunde: „HSG Uni Rostock“. Man erinnere sich: dort trennten wir uns 1:1. Wurden bisher nur zwei Sätze bis 20 ausgetragen, wurden nun zwei „richtige“ Gewinnsätze gespielt. Wahrscheinlich dachten wir uns, dass wenn die Möglichkeit schon besteht, wir sie auch nutzen sollten. Wir gewannen den ersten Satz deutlich und verloren den zweiten dann durch zu viel Siegesgewissheit. Im Ti-Break mussten wir dann auch nochmals etwas zittern, da 15 Punkte einfach zu schnell vergeben sind. Dank einer starken Schlussphase konnten wir die mit drei Punkten führenden Rostocker jedoch überholen und gewannen 15:12.
Mit einem 7.Platz wurden wir also „Best of the Rest“. Sicherlich währe ein Turniersieg nicht wirklich möglich gewesen, da einige Mannschaften wirklich die sprichwörtliche Schippe besser waren. Dennoch wäre es wünschenswert gewesen, wären wir in die Runde der besten Sechs gekommen. Das sollte auch unser Ziel für nächstes Jahr sein. Wir hoffen natürlich, dass wir wieder eingeladen werden, denn es war ein sehr schönes Turnier – sowohl von Niveau und Stimmung als auch von der Organisation. Wir wussten immer wann wir wo spielen und hatten nie mehr als ein Spiel Pause. Kompliment! Vielleicht schaffen wir bis dahin auch die etwas vermisste Stimmung auf dem Platz wieder zu finden.
08.04.06: Mixed-Turnier in Schönberg (Bericht von André)
Am letzten Samstag waren ab 10 Uhr für die Bulls Kati, Marlis, Basti, Frank, Sven, Andre und als Gastspieler Igor in Schönberg aktiv. Beim Turnier des JuF Schönberg konnte man neben dem Kampf um die Pokale die neue Palmberg-Sporthalle in Schönberg bewundern. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch einmal nachträglich an Kati zum Geburtstag – der Kuchen hat super geschmeckt.
Aufgrund einiger Nachmeldungen waren 16 Mannschaften am Start. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus mehreren Mannschaften des gastgebenden JuF Schönberg, Teams aus Gägelow, Zarpen, Boltenhagen, Dassow, Lüdersdorf, Grevesmühlen, Wismar, Herrnburg, Schönberg und Damshagen zusammen. Die Auslosung ergab zwei Gruppen mit fünf und eine Gruppe mit sechs Teams. Gespielt wurden zwei Sätze a acht Minuten pro Partie. Gestärkt durch Katis zusätzliche Energiebomben gewannen wir alle vier Vorrundenspiele ohne nennenswerte Probleme.
Nach einer kleinen Pause um die Mittagszeit – die 6er Gruppe brauchte etwas länger für die Vorrunde – wurde in einer Zwischenrunde die Teilnahme an den Platzierungsgruppen ausgespielt. Als Gruppenerster bekamen wir einen Gruppenzweiten als Gegner zugelost – es war Blau-Weiß Grevesmühlen. Gaben wir bei dem BullsCup noch einen Satz gegen die Grevesmühlener ab, konnten wir uns nach kleinen Startschwierigkeiten deutlich durchsetzen und zogen in die Finalrunde in den Kampf um die Plätze 1-3 ein.
Ab jetzt wurden die Sätze bis 20 gespielt. Gegner in der Finalrunde waren Dassow und Gägelow. Zwar war das Niveau dieser beiden Spiele deutlich höher als das der Vor- und Zwischenrundenbegegnungen, in die Gefahr, einen Satz zu verlieren, kamen wir trotzdem nicht. So stellten wir mit sehr variablen Angriffsleistungen und einer zum Ende hin wirklich guten Stimmung auf dem Platz den Turniersieg sicher. Den letzten Punkt des letzten Spiels machte Kati mit einem unglaublichen Angriffsball – wie hätte es auch anders kommen können.
Lautstark unterstützt wurden wir durch Franks bessere Hälfte – wir drücken die Daumen für eine reibungslose Geburt - und Antje, die es sich trotz Krankheit – an dieser Stelle gute Besserung – nicht nehmen ließ, noch zum Turnier zu kommen.
Zur Belohnung gab es dann noch Urkunde, Pokal und Ball (auf den Basti diesmal bitte etwas besser aufpasst).
Ein rundum gelungenes Turnier aus unserer Sicht also. Alle waren ca. 18 Uhr auf dem Weg nach Hause und die Form lässt auf ein gutes Turnier in zwei Wochen in Schwerin hoffen.
12.03.06: Frühjahrs-Mixed in Grevesmühlen (Bericht von DeR MoLl)
Sternzeit: 12.03.06
Ungefähre Position: Grevesmühlen
Anlass: Frühjahrsturnier
Naja das mit dem Frühling hat dem Wetter wohl keiner gesagt. Trotz recht unschöner Fahrbahnverhältnisse trafen wir wie immer erwartungsfroh rechtzeitig um 9.15 Uhr in Grevesmühlen ein. Erstaunlicherweise waren wir fast die ersten. Geladen waren 12 Mannschaften die auch alle erschienen. Gespielt wurde 4-2, 12Minuten 2 Sätze. So kamen dann also 3 Gruppen mit je 4 Mannschaften zustande. Wir waren in einer Staffel mit Boltenhagen, Grevesmühlen 2 und Schönberg. Nach unserem erwachen um ca. 10.02 Uhr wurde dann Zurückgeschoßen und das heftigst. Das brachte jedoch nicht viel, zwar hatten wir ein schönes umkämpftes Spiel gegen Schönberg (1:1), mussten jedoch durch eine 2:0 Niederlage gegen Boltenhagen auf die kleinen Punkte hoffen. Als zweiter in der Vorrunde ging es nun erstmal gegen den Sv Klütz ran. Während dieses von uns nicht ganz so heroischen Spiels sank die Stimmung bei uns auf die einer Koalabeerdigung in einem brennenden Wald. Ungerechterweise verletzte sich der „lange Sommer“ in dem Spiel nach uns. Hätte doch auch eins früher sein können. (Nur spaß. Von dieser Stelle gute Besserung) Somit spielen wir also nun mit Schönberg und Schlagsdorf um Platz 4. Da wir den undankbaren 4. jedoch nicht haben wollten fädelten wir das so ein das alle 1:1 spielten und wir wieder mithilfe der kleinen Punkte 5. wurden. Meine neuen Freunde aus Gadebusch wurden 2., 1. wurde eine Rostocker Mannschaft. Der Gastgeber wurde nur 7. und 11.. Alles in allem wieder ein schönes Turnier jedoch mit vielen Verletzungen. Nochmals gute Besserung an alle.
Lockbucheintrag von Der Moll
04.03.06: BullsCup 2006 in Grevesmühlen
Am Donnerstag ging dem Orga-Team der Ar... nochmals auf Grundeis, da ganz überraschend die Mannschaft aus Satow die Teilnahme am BullsCup 2006 absagen musste. Es ist immer schwierig einen bestehenden, durchdachten Spielmodus aufgrund eines Ausfalls zu überarbeiten. Zum Glück ist unser Turnier inzwischen so bekannt (und beliebt?), dass sich auch innerhalb von nur zwei Tagen einen Ersatz-Mannschaft finden konnte. Wie sich später im Endergebnis zeigte, war das nicht einmal die schlechteste Alternative…
Mehr oder weniger pünktlich konnten wir am Samstag die antretenden Mannschaften gegen neun Uhr anfangen lassen zu spielen. Die einzelnen Teams kamen in ihren jeweiligen Top-Besetzungen, um uns – dem Titelverteidiger – den Wanderpokal streitig zu machen. Und auch BW Grevesmühlen, die wiederum den Blecheimer für den letzten Platz im vergangenen Jahr mitbrachten, wollten nicht noch einmal das Schlusslicht sein.
Gespielt wurde wie jedes Jahr in drei Gruppen mit je vier Mannschaften (Zeitspiele: 2x12 Minuten). Die zwei Besten jeder Gruppe wahrten den Chance in auf die Podiumsplätze. Sie spielten in der Zwischenrunde in zwei 3er-Grupper gegeneinander. Hierbei qualifizierten sich wiederum die beiden Gruppen Ersten und der beste Gruppen-Zweite. Viel Spaß auf spielerisch hohem Niveau zeichnete dieses Turnier schon immer aus. Und auch die Neuauflage 2006 stand den Vorgängern in Nichts nach. Oft trennten sich die Mannschaften 1:1, was zeigt, wie nah das Können der einzelnen Mannschaften bei einander lag.
Viele angereiste Mannschaften waren nicht zum ersten Mal dort. Der SFV Langen Brütz, Lübow oder Grevesmühlen nahmen beispielsweise an allen fünf veranstalteten Cups teil (3x BullsCup, 2x BullsCup – Halbzeit!). Wir freuen uns sehr über diese Treue. Bei den in den Spielpausen genehmigten Bierchen im angrenzenden Ausschank-Raum wurde uns zudem versichert, dass viele Mannschaften auch in Zukunft unserer Einladung folgen werden.
Laut Spielplan sollte das Turnier gegen 17.30 Uhr dem Ende entgegen gehen. Es war eine Punktlandung. Pünktlich um halb sechs nahm David das Mikro in die Hand und schritt zur Siegerehrung, die folgendes Ergebnis präsentierte:
1. Möllner SV
2. SFV Langen Brütz
3. Volleyballfreude Brietz
4. Klützer VolleyBulls e.V.
5. Lübower SV 66 e.V.
6. Tatonka e.V.
7. SV Gägelow
8. TraveBulls
9. Schlagsdorf 91 e.V.
10. SV "Blau-Weiß" Grevesmühlen
11. Mixed-Team Rehna
12. Baggerbrigade Neukloster
In drei Jahren BullsCup hat es bei jeder Neuauflage einen anderen Sieger gegeben. Schön, dass sich keine Mannschaft immer deutlich absetzen kann und jedes Jahr aufs Neue gewinnt. Mölln sollte sich also im nächsten Jahr warm anziehen.
Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es dann aber doch. Leider spielte Veits Knie unserem „Opa“ einen kleinen Streich, so dass er zwischenzeitlich mehrere Spiele pausieren musste. Auch Franks Schulter lies dem Mit-Dienst-Ältesten nicht durchspielen. Durch diese beiden schmerzlichen Ausfälle, mussten wir sogar teilweise mit drei Frauen in der Aufstellung spielen, obwohl zwei ausgereicht hätten. Zu diesen Ausfällen kam dann noch die fehlende Stimmung auf dem Platz, die es uns nicht ermöglichte um einen der Pokale zu spielen. Marlis und Veit waren oftmals die Einzigen, die unsere Kampfrufe zum Besten gaben. Was war los? Durch Spielspaß und Freude hätten wir durchaus mit den ersten Drei mithalten können. Vielleicht tut uns dieser kleine Denkzettel aber auch mal ganz gut.
Nach einem langen Tag ging dann gegen 18 Uhr der BullsCup 2006 zu Ende. Die Sektflaschen, die Urkunden und die Pokale hatten ihre Abnehmer gefunden; die beiden Wanderpokale gingen an neue Besitzer und viele erschöpfte Gesichter traten den Heimweg an. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Turnier. Dies ist gar kein Eigenlob, sondern vielmehr die zwischenzeitlich eingefangenen Meinungen.
Für uns dabei waren: Basti, Veit, André, Denni, Frank, Antje, Kati und Marlis; Organisiert und durchgeführt wurde das Turnier wie immer von Heiko und David.
18.02.06: Aldino-Cup in Gadebusch (Bericht von Der Moll)
Abends noch bei Schwein und Freibier ging’s nächsten morgen nach Gadebusch zum Volleyballturnier. Die Erwartungen waren hoch, die Augen hingen tief. Los ging es viel zu früh. Gespielt wurde 4-2, 2 Sätze bis 15 Punkte. Geladen waren 12 Mannschaften aber irgendwer hat schon vorher Angst vor uns bekommen und erschien gar nicht erst. Gespielt wurde in 2 Staffeln, wir bekamen die 6er Gruppe und zeigten einmal mehr unsere enorme Anpassungsfähigkeit. Das erste Spiel konnten wir leider nur 1:1 beenden. Allerdings setzte unser Gegner, Dümmer, eine fiese Ablenkung ein. Sie stellten 2 attraktive junge Damen auf den Platz, so dass der männliche Teil von uns doch etwas abgelenkt war. Nach der Vorrunde hatten wir dann leider nur den 3. Platz erzielt und mussten nun gegen Rehna rann. Mit drei Frauen nahmen wir dann Rehna den ersten Satz ab, dann wachte Rehna jedoch leider auf und naja wichtig ist das wir den ersten Satz gewannen. Insgesamt konnten wir leider nur den 7. Platz belegen aber wir hatten doch durchaus Spaß. Erster wurde so eine Mannschaft mit Menschen gegen die wir leider nicht spielten sonst hätten die sich das mit dem ersten aber abschminken können. Wir haben auf jeden Fall wieder am meisten Stimmung und Propaganda für unseren Verein und das OZ-Turnier gemacht. (Kochi hat schön gestellt.)
28./29.02.06: V&R - Cup in Wittenberge
Früh aufstehen mussten wir am Samstag um bei dem Turnier in Wittenberge dabei zu sein – gegen fünf war bei den meisten die Nacht zu Ende. Das hatte jedoch auch einen guten Grund, denn unserer mittlerweile gewordenen Tradition folgend, wollten wir vorher noch bei der Oma von Birk und Andrea frühstücken. Und anders als bei den letzten Besuchen, hatten wir dieses Mal ausgiebig Zeit um Brötchen & Co. zu genießen.
Gespielt wurde in zwei Hallen mit jeweils zwölf Mannschaften. Diese wurden in drei Staffeln mit je vier Teams aufgeteilt. Der Gruppen-Erste und –Zweite wahrte die Chance auf den Turniersieg, welcher am Sonntag mit den Besten der anderen Halle ermittelt werden sollte. Für uns kämpften Birk, Basti, Frank, David, Kati Antje und Marlis um die Plätze. Leider hatten wir einen alles andere als guten Verlauf. Bei einem Spielmodus von 3/3 verstecken wir uns oft dahinter, dass uns diese Spielweise eben nicht läge. Dieses Mal war das aber gar nicht unser Problem. Von den drei Spielen in der Vorrunde (gegen „Ego & Die Fünf“, „Blau Wismar“ und „SV Blau-Weiß Ostseeschmuck“) konnten wir nur insgesamt 2 Sätze für uns entscheiden. Dabei waren es keine übermächtigen Gegner. Die eigenen Fehler, die fehlende Motivation einem versprungenen Ball nachzugehen oder Löcher in der Feldabwehr zu erlaufen, machten die Chance zu Nichte, wenigstens Gruppen-Zweiter zu werden. Als Gruppen-Dritte mussten wir – im Überkreuzvergleich – gegen die beiden Vierten der anderen Gruppe ran („VfB Hellersdorf“ und „Pädagogik Wismar“) Leicht demotiviert konnten wir uns aber trotzdem durchsetzen und entschieden diese beiden Spiele für uns. Gegen 18 Uhr war der spielerische Teil des Samstags beendet. Das angebotene Buffet haben wir in diesem Jahr nicht gebucht, sondern gingen in einen sehr netten Chinesen in Perleberg. Außer Marlis, der ihre Bratnudeln nicht schmeckten, waren wir alle zufrieden. Etwas im Zeitverzug ging es dann gegen 22 Uhr zur Players-Party. Die war wie im letzen Jahr wieder sehr schön. Zwar leerten sich relativ schnell die Reihen und die musikalischen Richtungsänderungen waren teilweise zu abrupt, dennoch hatten wir viel Spaß: wir tranken unsere obligatorischen Feiglinge, tanzten viel und ich erinnere mich, dass sogar einer der Barkeeper angeflirtet wurde. Böse Mädchen! Dank Franks Standheizung konnten wir dann ohne großes Frieren gegen drei Uhr die sich dem Ende nähernde Party verlassen und fuhren durch die minusgradkalte Nacht. Die gefühlten 30 Minuten Schlaf bis zum nächsten Morgen gingen viel zu schnell vorbei und am wieder üppigen Frühstück herrschte doch eher verkatertes Schweigen. Die beiden noch anstehenden Spiele empfanden wir eher als Pflicht, denn eigentlich ging es „nur“ noch um die Plätze 13-15. Wir konnten uns – zwar ohne großen Volleyball gespielt zu haben – gegen die beiden Mannschaften durchsetzen und sicherten uns den besten Platz der „hinteren zwölf“. Gegen 13 Uhr ging dann dieses Turnier zu Ende. Mit de schon am ganzen Sonntag vorherrschenden Ruhe fuhren wir wieder gen NWM. Trotzdem waren wir uns einig, dass wir auch 2007 wieder zu diesem gut organisierten, viel Spaß bringenden Turnier fahren werden. Ein Kompliment an dieser Stelle an das Orga-Team, welches es Jahr für Jahr schafft, eines der niveauvollsten Turniere in unserer Jahresplanung auf die Beine zu stellen.
07./08.01.06: Herren-/Frauenturnier des Poeler SV in Dorf Mecklenburg
Die Jungs (mit dabei: Frank, David, Birk, Marten, André, Denni, Alex und – pünktlich zum Finale – Basti) gingen als Titelverteidiger in Dorf Mecklenburg an den Start. Die Mädels (Katha, Annika, Kati, Marlis, Antje und Nicole) wollen eine ähnlich gute Platzierung wie 2005 (3. Platz) erreichen. Am Samstag war das Herren-Turnier und am Sonntag das der Frauen. Also der Reihe nach.
Samstag. Angetreten waren 12 Mannschaften, es wurde in drei Gruppen gespielt, wobei die jeweils Gruppen-Ersten und der beste Zweite im Halbfinale standen. Die Gruppen waren bereits ausgelost worden und wir waren durchaus zufrieden mit dem Ergebnis. Es waren durchaus „machbare“ Gegner: SV „Blau-Weiß“ Grevesmühlen, SV Metelsdorf und der Lübower SV. Der Gruppensieg war somit Pflicht und auch nie außer Reichweite. Alleine der Lübower SV, die uns beispielsweise beim Nikolausturnier in Wismar im vergangenen Jahr den Turniersieg kosteten, bot uns die Stirn. Aber durch die gute Besetzung aller Positionen konnten die Zuspieler (André + David) variabel spielen und alle Angreifer gut einsetzen. Im Halbfinale mussten wir gegen die Vertretung aus Schlagsdorf ran. Zwar hatten wir hier eine schwächere Phase aber da im anderen Halbfinale Pädagogik Wismar ebenfalls um den Einzug ins Finale kämpfte, stieg unsere Motivation und vor allem Konzentration wieder an. Schließlich kam es auch zu der Wunsch-Paarung, dass wir um Fanale auf die Wismarer Männchen trafen. Die knisternde Stimmung war von Anfang an zu spüren, denn das Ergebnis war völlig offen. Im ersten Satz waren wir daher auch hellwach. Wenig eigene Fehler und besonders die gute Blocksicherung und Feldabwehr – welche immer als erstes aufgrund mangelnder Konzentration eingebüßt wird – ließ den ersten Satz an uns gehen. Im zweiten Satz war es dann genau umgekehrt. Wohl zu sicher schien uns der erneute Gewinn des Wanderpokals und wir ließen viele Flüchtigkeitsfehler zu. Zwar brachte unser eigene Angriff genügend Punkte zustande, jedoch kamen wir mit den einfachen Bällen nicht zurecht. Nicht selten boten wir unserem Gegner Löcher in Marktplatzgröße an, die die erfahrenen Spieler von Wismar natürlich nutzen. Nach dem zweiten Satz stand es dann 1:1. Da es noch nicht sonderlich spät war, entschieden sich beide Mannschaften, den Tie-Break nicht wie üblich nur bis 15, sondern auch bis 25 auszutragen. Der letzte und entscheidende Satz war der deutlichste von allen. Nachdem wir den zweiten vergeigt hatten waren wir nun wieder zu 100% mit den Gedanken beim Spiel. Wenn es am Anfang ein Kopf-an-Kopf-Satz war, konnten wir uns zum Ende doch etwas absetzen und somit den Satz, das Spiel und das gesamte Turnier für uns entscheiden. Ein besonderer Dank geht an unseren Finalgegner Pädagogik. Im Finale standen sich wirklich die beiden besten Mannschaften des Tages gegenüber. Durchaus fair und nur mit den üblichen Schlachtgesängen wurde versucht, den Gegner zu schwächen. Diese überaus gute Verhältnis zeigte sich auch, als wir zu Beginn des Tie-Breaks gemeinsam zusammen standen und unseren Kampfruf „Hassan, Hassan – Fass die Sau“ gegen einen gemeinsamen Ruf eintauschten. Vielen Dank also an Hannes, Matze, Arne, Micha und die anderen.
Sonntag. Vorweg ein Kompliment an alle Damen-Mannschaften. Der Spielmodus lautete „Jeder gegen Jeden“. Jeder Mannschaft standen also 11 Spiele bevor. Die Herren am Vortag hatten nur 6 Spiele. Wenn man gedacht hat, dass unsere Herren die Leistungsträger sind, dann lass einem gesagt sein: Pustekuchen! Besonders am Anfang des Turniers konnte man über unsere sechs angetreten Mädels staunen: sichere Angriffe, harte Aufschläge, enormer Einsatz bei „Rettungsaktionen“, Hinterfeldangriffe und ein für jeden spürbares „Wir-Gefühl“ ließ die Gegner verzweifeln. Selbst Gegner wie Rehnaer SV oder der Mecklenburger SV (beide Anwärter auf den Pokal) konnten unsere Spielerinnen nicht beeindrucken. Kati und Annika setzen varianten- und fintenreich jede Angreiferin in Aktion, Marlis und Antje brachten ihre Angriffe sicher von der drei durch und waren nicht selten ein nahezu unüberwindbarer Block und Katha und Nicole brachten von der Position vier den Gegner ins straucheln. Zwar ließ zum Ende die Kraft etwas nach – wer will es verdenken – dennoch waren sie die stärkste Mannschaft des Tages. Kleiner Wehrmutstropfen: am Ende brauchten wir doch noch die Mithilfe vom anderen Mannschaften, die sich gegenseitig die nötigen Sätze „klauen“ mussten, aber dann stand es fest: Platz eins für die weibliche Vertretung des „Klützer VolleyBulls e.V.“ Die zahlreich vertretenen männlichen Mitglieder des Vereins sagten scherzhaft nicht zu unrecht, dass man diese Frauen-Mannschaft ruhig mal zum Training einladen könne, um von ihnen zu lernen. Nochmals Kompliment!
So ging dann am Sonntag ein spannendes und erfolgreiches Volleyball-Wochenende zu Ende. Nach dem Freiluft-Sommerturnier des Poeler SV konnten wir nun auch in der Halle einen Doppelsieg feiern. Damit starten wir sehr gut uns Jahr 2006 und hoffen auf viele weitere Siege.
Jahresrückblick 2005
In meinem Beruf als Werbekaufmann sagt man häufiger mit einem Augenzwinkern: "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Natürlich ist das nicht so ernst zu nehmen, denn nur der Grundgedanke ist richtig. Fast jede Statistik kann man durch unterschiedliche Interpretation zu seinen Gunsten auslegen. Bei einer Jahresauswertung ist das sicherlich nicht anders. Eben auf diesen zitierten Spruch kam ich, als ich mir die ersten Gedanken zu den Highlights 2005 machte. Um es vorweg zu nehmen, neben den ganzen positiven Ereignissen des ablaufenden Jahres, gibt es fast keine negativen. Diese Lobeshymne entspricht also wirklich den Tatsachen: Es war ein überaus erfolgreiches Jahr.
Oft haben wir darüber nachgedacht, ob der Verein das Potential hat, eine eigene Website interessant zu gestalten. Anfang des Januars haben wir uns dazu durchgerungen, es zu wagen. Ergebnis: Täglich zwischen 20 und 30 User auf eine private Website zu bekommen, ist ziemlich beachtlich.
Die BestBulls haben seit Bestehen die höchste Mitgliederzahl – so sind u.a. Heiko, Denni oder Marlis auch Bulls geworden.
Unser eigenes Turnier - der BullsCup – erfreut sich immer größerer Beachtung. Die Anfragen um Teilnahme würde ausreichen, um zwei Turniere durchführen zu können. Daher haben wir erstmalig bei der letzten „Ausgabe“ das Teilnehmerfeld von 12 auf 15 erhöht.
David und Marten haben ihren Trainerschein (C-Lizens) erfolgreich in dem 1-wöchigen Seminar in Güstrow absolviert und sollten nun wissen, wovon sie sprechen…
Die BestBulls betraten neue Ufer indem sie sich zum Liga-Betrieb anmeldeten. Durch eine Relegation konnten wir eine Klasse überspringen und spielen derzeit in der Kreisklasse A. Dort sind wir ohne Punktverlust Tabellenführer. Der Aufstieg ist Pflicht.
Der Klützer VolleyBulls e.V. gründete eine neue Sparte – die MiniBulls. „Spaß am Ball“ steht hier im Vordergrund. Viele kleine angehende Volleyballer finden bei uns eine Heimat.
Bei der 775-Jahrfeier in Klütz machten wir ein beeindruckendes Bild und präsentierten uns bei dem Umzug von unserer besten Seite, was uns von vielen zuschauern mit viel Applaus honoriert wurde.
Natürlich müssen auch unserer Erfolge bei den zahlreichen Turnieren erwähnt werden. Insgesamt nahmen die BestBulls an 23 Turnieren teil (2004: 19). Davon standen wir 19-mal auf dem (Treppchen: 2004: 12), 9x davon auf Platz eins (2004: 6). Das ist eine beeindruckende Bilanz, denn es bedeutet, dass wir nur 4-mal auf einem hinteren Rangplatz standen.
Zu guter Letzt muss ich eingestehen, dass es leider nicht gelungen ist, einen Sponsor für unseren Verein zu finden. Dieses wird eines der Hauptanliegen im kommenden Jahr sein. Aber ich bin ziemlich optimistisch.
2006 wird mit ganz vielen neuen Herausforderungen auf uns treffen. Vielleicht werden wir auf das ein oder andere Turnier verzichten, und nur noch auf wirkliche Herausforderungen stellen, natürlich werden wir aufsteigen, vielleicht unserer Mitgliederzahl erhöhen. Aber ganz sicher werden wir weiterhin eine kleine glückliche Familie bleiben.
In diesem Sinne wünsche ich all den treuen Lesern dieser Homepage ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Liebe Grüße, David.
26.11.05 Nikolausturnier von "Ü35" in Wismar
Am letzten Wochenende fand das Nikolausturnier von „Ü35“ (Wismar) statt Wir hatten uns eigentlich ganz gute Chancen auf den Turniersieg ausgerechnet und sollten mit dieser Einschätzung auch nicht allzu weit daneben liegen. Ab morgens um 10:00 Uhr waren 10 Mannschaften wie z.B. Gägelow, Lübow oder Pädagogik Wismar am Start. Es gab kostenlos leckeren Kuchen der unterschiedlichsten Couleur und Mineralwasser, von welchem aufgrund der zur Verköstigung bereitgestellten Masse sogar noch etwas übrig blieb. Vielen Dank mal so nebenbei an die BäckereInnen/ Organisatoren.
Wir waren bei diesem 3x3 Turnier mit acht Spielern angereist – je vier Damen und Herren – die Voraussetzungen waren also optimal. Mit guter Stimmung gingen wir ins Turnier, mussten aber bereits im ersten Spiel feststellen, dass wir aufgrund der wieder einmal neuen Zusammenstellung der Mannschaft starke Abstimmungsprobleme hatten. Der Modus sah das Spielen aller Mannschaften gegeneinander vor. Gespielt wurde über 15 Minuten, die Punkte wurden einfach immer weiter hoch gezählt bis die Uhr abgelaufen war. Ein Seitenwechsel war anfangs nicht vorgesehen. Gespielt wurde entsprechend der Hallendimensionen auf drei Feldern. Was bei Punktgleichheit zählte, der direkte Vergleich oder die kleinen Punkte, wurde am Ende des Turniers entschieden, aber dazu später noch mehr.
Zu den Spielen. Wie bereits erwähnt erwischten wir einen nicht so guten Start – allerdings zum Glück auch gegen eine der schwächeren Mannschaften des Teilnehmerfeldes – vielleicht hatten sie aber auch einfach dieselben Probleme wie wir, den richtigen Rhythmus und die optimale Abstimmung zu finden. So lagen wir bis zur 10 Spielminute immer mit etwa drei Punkten hinten, steigerten uns aber im richtigen Moment. So gewannen wir das Spiel mit drei Punkten Vorsprung – ohne uns vorher überhaupt eingeschlagen zu haben oder eine Angabe gemacht zu haben. Das war aber kein Zeitproblem, sondern eher eine Platz- bzw. Ballmangelfrage – wir hatten tatsächlich nur zwei Bälle mit. Und wenn sich 10 Mannschaften auf drei Feldern warm machen möchten, dann wird’s logischerweise etwas enger. Das zweite Spiel entwickelte sich zum Fiasko für uns – um es kurz zu machen – wir verloren mit 10 Punkten Unterschied gegen Lübow. Dies lag einerseits an der veränderten Aufstellung, andererseits am schwachen Start in das Spiel. Lübow begann konzentriert und leistete sich kaum Fehler. Wir dagegen schon. Es kam so gut wie keine Annahme sauber zum/r Zuspieler/in und so konnten wir keinen Druck auf Lübow ausüben. So liefen wir den gesamten Satz mit etwa sechs Punkten hinterher und handelten uns durch höheres Risiko zum Ende der 15 Minuten letztendlich 10 Punkte Rückstand zum 21:31 Endstand ein. Eigentlich dachten wir jetzt, der Kampf um den Turniersieg sei wäre für uns schon gelaufen, aber da irrten wir uns. Denn wir sollten tatsächlich kein Spiel mehr verlieren – auch gegen den späteren Turniersieger nicht. Klingt unlogisch, ist aber so. Denn Lübow leistete sich noch zwei Niederlagen, unter anderem gegen Gägelow, die bis zum Spiel gegen uns noch nicht verloren hatten. So steigerten wir uns in den weiteren Spielen auf ein Niveau, welches ausreichte, um alle Mannschaften mit drei oder mehr Punkten auf Distanz zu halten. Wir gewannen also gegen Gägelow, hatten dieselbe Punktzahl, aber das Turnier gewannen wir Trotzdem nicht. Gägelow hatten im Turnierverlauf gegen Lübow mit fast zehn Punkten Vorsprung gewonnen und diesen Punkteunterschied konnten wir nicht mehr wettmachen. Trotzdem können wir bis auf das zweite Spiel mit unserer Leistung zufrieden sein, auch wenn wir in einigen Spielen unsere Punkte nicht konsequent genug machten und so höhere Siege verschenkten.
Zwischenzeitlich schien die Sonne so stark durch die Fenster auf der Südseite der Halle, dass eine Mannschaft, die die gesamte Spielzeit auf einer Seite spielen musste, stark benachteiligt war, da der Ball nach Angaben und Angriffen fast unsichtbar wurde. Wir waren natürlich davon betroffen, und so gewannen wir vielleicht dieses Spiel nicht mit dem entscheidenden Punktunterschied. Ab dem nächsten Spiel wurden dann nach der Hälfte der Zeit die Seiten getauscht – toll für uns. Aber daran lag es sicher nicht, dass wir das Turnier nicht gewannen. Manchmal erweckte unser Spiel den Eindruck einer gewissen Überheblichkeit, was sich in mangelndem Einsatz und geistiger Trägheit manifestierte – hier muss ich wieder einmal unsere bekannten Probleme mit der Wachheit und damit verbunden der teilweise schwachen Blocksicherung und Verteidigung ansprechen. Aber so schlecht ist ein zweiter Platz ja auch nicht, oder? Für den zweiten Platz gab es dann neben einem Überraschungsbeutel mit Süßigkeiten eine Ballpumpe – die ideale Ergänzung zum vor 5 Wochen in Grevesmühlen gewonnenen Ball.
Zu guter Letzt noch Gute Besserung an Kati und Basti - hoffentlich seid ihr bald wieder vollständig genesen.
22.10.05 Grevesmühlener 3x3 Mixed Turnier (ehem. "Pascal-Cup")
Es waren neun Teams gemeldet, die sich in drei Gruppen unterteilten. Neben Mannschaften wie Rehna, Damshagen, Blau-Weiss-Grevesmühlen I und II, Schönberg und Gadebusch hatte sich ein Wismaraner-/Boltenhagner Team ("Team Schmidt") organisiert, welches sich als unser härtester Konkurrent erweisen sollte. Den Gruppen wurden jeweils drei Mannschaften zugelost. In der Vorrunde gewannen wir beide Spiele 2:0, wobei das zweite Spiel gegen Rehna zu einer regelrechten Zitterpartie wurde, da beide Sätze nur knapp mit 25:23 an uns gingen. Die drei Ersten jeder Gruppe spielten dann den Turniergewinner aus. Gleich das erste Spiel dieser Entscheidungsrunde zwischen "Team Schmidt" und uns entschied, wer das Turnier letztendlich gewinnen sollte, da Gadebusch in den beiden anderen Spielen fast kampflos unterging. Nach einem relativ schwachem Auftritt in der Mixed-Liga am vergangenen Wochenende knüpften wir an diesem Wochenende leider im entscheidenden Moment wieder an diese Leistungen an. So verloren wir den ersten Satz ohne Konzept, mit schwacher Annahme und schlechter Blocksicherung sehr deutlich. Den zweiten Satz konnten wir ausgeglichen gestalten und gewannen diesen dank einer Leistungsteigerung der gesamten Truppe dann auch verdient. Aber als es im Tie-Break in die entscheidende Phase ging, hatte das "Team Schmidt" einfach die besseren Nerven und wirkte im entscheidenden Moment wacher und entschlossener. So verloren wir den Tie-Break 11:15. Da Gadebusch wie schon erwähnt die Spiele gegen uns und den späteren Turniersieger deutlich verlor, blieb für uns diesmal nur der zweite Platz. Den besten Griff des Tages machte dann schlussendlich - wie nicht anders zu erwarten - Basti, der bei der Verlosung eines Volleyballs im Rahmen der Siegerehrung knallhart zuschlug und so die Niederlage etwas erträglicher gestaltete.
Da wir als Titelverteidiger an den Start gingen, somit den Wanderpokal zu verteidigen hatten, hätte unsere Entschlossenheit deutlicher sein müssen. Eigentlich hätte keine der anwesenden Mannschaften uns den Sieg kosten dürfen. Diese Siegeszuversicht drückte sich teilweise in leichte Überheblichkeit aus, wodurch Fehler wie Blocksicherung, Aufschläge usw. uns oftmals auf das Niveau der Gegner brachte. Dieser Denkzettel - als klarer Titelfavourit gegen eine schwächere Mannschaft zu verlieren - tut uns hoffentlich mal ganz gut.
08.10.05 Mixed-Turnier des LSV Langen Brütz in Schwerin
Erstmalig lud uns der LSV Langen Brütz zu der mittlerweile sechsten Neuauflage ihres Turniers ein. Ebenfalls folgten Altbekannte wie Pädagogik Wismar, Tatonka, Post Schwerin, ESV Schwerin oder Rehna der Einladung. Ingesamt gingen 13 Mannschaften an den Start. Wir starteten in der stärksten der drei Gruppen – die Gruppenzugehörigkeit stand bereist fest, so dass wir der Zuordnung etwas skeptisch gegenüber traten. Das Mindestziel war Gruppenzweiter, denn nur dieser konnte noch über ein Kreuzvergleich in die Finalrunde der ersten Drei einsteigen. Wie gesagt war auch dieses Vorhaben nicht so leicht, denn wir trafen bereits in der Gruppenphase u.a. auf ESV Schwerin und VSV Schwerin 06. Aber es lief überraschend gut. Wieder mal standen wir mit einer Mannschaft auf dem Platz, die so vorher noch nie zusammen spielte. Mit dabei waren von den VolleyBulls Frank, Basti, Daniel, Kati und David – als Gäste unterstützten uns Anni, Katha und Hagen. Nach dem anfänglichen „Beschnuppern“ spielten wir sehr guten Volleyball. Selten brachten wir den Gegner durch eigene Fehler in Führung. Dennoch gelang es uns nicht eindeutig einen Platz in der Zwischenrunde zu ergattern. Da der ESV Schwerin sein Bezirksliga-Niveau präsentierte und auch die anderen Mannschaften ihr Können demonstrierten, brauchten wir auch ein wenig Glück um als Gruppen-Zweiter in die Zwischenrunde zu kommen. Eben dieses Glück hatten wir dann auch. So mussten wir nun gegen die Gastgeber LSV Langen Brütz ran. IN der Vorrunde steigerten wir immer weiter unsere Leistungen, so dass wir nun kaum Probleme hatten. Der Einzug ins Finale war daher kein größeres Problem. Hier jedoch warteten bereits wieder der ESV Schwerin und die Bonsaidisteln Güstrow, mit denen wir noch eine Rechnung offen hatten (Turniersieg in Boizenburg, wir Zweiter!). Mittlerweile sind wir über das Turnier hinweg jedoch regelrecht in einen Rausch gekommen. Anfangs noch mit gemischten Gefühlen wollten wir jetzt dieses Turnier auch gewinnen. Viel bliebt gar nicht zu sagen. Wieder machten wir wenig Fehler, nahmen gut an, gute Pässe führten zu guten Angriffsschlägen. Und sogar die Feldabwehr stimmte fast immer. Verdient verließen wir also gegen 19 Uhr die Halle, mit dem guten Gefühl, bei diesem sehr niveauvollen Turnier, unserem Namen alle Ehre gemacht zu haben. Hassan, Hassan – Fass die Sau!
02.10.05 "BullsCup 2006 - Halbzeit!" in Grevesmühlen
Insgesamt zehn Stunden Volleyball wurden während „BullsCup 2006 – Halbzeit!“ gespielt. Insgesamt 15 Mannschaften kämpften um die Pokale. Ingesamt viel Spannung und Spaß.
Erstmalig erhöhten wir – aufgrund der großen Nachfrage – die Teilnehmerzahl von zwölf auf 15 Mannschaften. Und noch immer scheint dieses nicht auszureichen, denn noch immer gab es eine Warteliste von mehreren Mannschaften. Dieses ist natürlich eins der größten Komplimente, die man einem Turnier und dem Orga-Team überhaupt machen kann.
Diese 15 Mannschaften nahmen wieder teilweise lange Anfahrtswege in Kauf, um pünktlich gegen neun Uhr in der Ploggenseehalle in Grevesmühlen zu sein. Mehr oder wenig pünktlich konnten wir das Turnier beginnen uns starteten in drei Fünfer-Gruppen. Die ersten beiden jeder Gruppe wahrten die Möglichkeit auf die Plätze eins bis sechs. Die erfahrungsgemäß stärksten Teams wurden auf die Gruppen aufgeteilt, die restlichen Mannschaften zugelost. Bis in den frühen Nachmittag hinein kämpften alle Mannschaften ehrgeizig um die bestmöglichen Gruppen-Platzierungen. Die sechs „Glücklichen“ waren Tatonka e.V., DynamoTresen, Volleyballfreunde Brietz, SV Grönwohld, SFV Langen Brütz und – juhu! – Klützer VolleyBulls e.V. Die jeweils Gruppen-Ersten spielen gegen die jeweils Zweiten einer anderen Gruppe. Die neu entstandenen drei Sieger und der beste Verlierer spielten in einem Halbfinale woraus die Sieger und somit Teilnehmer am Finale hervor gingen. Bis es zum Finale kam verging jedoch einige Zeit, da alle Plätze ausgespielt werden sollten. Hier schlug sich auch unserer Nachwuchstruppe, die YoungBulls, sehr gut und konnten als Außenseiter nicht selten den leistungsstärkeren Mannschaften die Stirn bieten und zeigten soliden Volleyball. Im Halbfinale standen sich SFV Langen Brütz und Volleyballfreunde Brietz gegenüber, im anderen Halbfinale traf Dynamo Tresen auf die „BestBulls“ des Klützer VolleyBulls e.V.Der SFV L.B. setzte dich klar gegen Brietz durch, D. Tresen leider knapp gegen uns. Das war natürlich sehr schade, zumal wir uns mit einem 1:1 von der Wismaraner Vertretung trennten und sie nur ein paar kleine Punkte mehr hatten. Im anschließend stattfindenden Finale gewann SFV L.B. gegen Dynamo Tresen mit 2:0, und wir setzten uns – nach einem weiteren 1:1 – im Ti-Break gegen die Vertretung aus Brietz durch.
Alle Mannschaften traten mit ihren jeweiligen Top-Besetzungen an, was wiederum für das Niveau des Turniers und für den Ehrgeiz der einzelnen Mannschaften spricht. Gegen 19 Uhr endete das Turnier mit einem verdienten Sieger, obwohl die Niveaudichte an der Spitze nahezu identisch gewesen ist.
Mit unserer Leistung können wir sehr zufrieden sein. Zwar fehlte uns im Halbfinale etwas Glück, aber dennoch spielten wir auf hohem Niveau. Die üblichen Schwierigkeiten bereiteten uns mal wieder die Raumdeckung bzw. Blocksicherung. Annahme und Angriff sahen besser als in der Vergangenheit aus, auch die Motivation war permanent gut. Aber das erwartet man sicherlich auch bei dem eigenen Turnier... Besonders Basti war mehr denn je ein Leistungsträger der Mannschaft und hüpfte und sprang von Angriff zu Block hin und her. Mit ihm kämpften für uns Frank, Marlis, Veit, Daniel, Denni und Kati. Wie schon erwähnt sind wir auch sehr stolz auf unserer YoungBulls, die zwanglos spielten und somit viele Punkte kassierten. Leider fehlte hin und wieder das Fünkchen Glück.
Ganz besonderen Dank geht natürlich auch an die Teilnehmenden Mannschaften, die teilweise über 200km in Kauf nahmen, um pünktlich im Spielfeld zu stehen.
Organisiert und durchgeführt wurde das ganze Turnier von Heiko und David, denen auch ein großer Dank zukommt.
Die Platzierungen:
1. SFV Langen Brütz
2. Dynamo Tresen (SG Pädagogik Wismar)
3. Klützer VolleyBulls e.V.
4. Volleyballfreunde Brietz
5. Tatonka e.V.
6. SV Grönwohld
7. TSG Wittenburg
8. Lübower SV 66 e.V.
9. SC Meerbauer (ehem. TeKieler)
10. Schönberger Volleys
11. TSG 1 Gadebusch
12. Klützer YoungBulls
13. Grüm-Weiß Satow '94
14. Baggerbrigade Neukloster (Blau-Weiß Neukloster)
15. SV "Blau-Weiß" Grevesmühlen
03.09.05 "EP-Cup" in Rehna
Bisher konnten wir in Rehna noch nie gewinnen. Mit gemischten Gefühlen fuhren wir also in die kleine Stadt, um abermals unser Glück zu versuchen. Angereist waren neben den üblichen Verdächtigen (Grevesmühlen, Gadebusch, Damshagen oder Schönberg) auch vier Schweriner Mannschaften sowie der zweimalige Titelverteidiger LSV Zernin – insgesamt 12 Mannschaften. Gespielt wurde in zwei Gruppen und jeweils zwei Sätzen bis 15 Punkte. Man musste mind. Gruppen-Zweiter werden, um im anschließenden Überkreuz-Vergleich noch die Chance auf den Turniersieg zu erhalten. Dieses Ziel wollten uns u.a. der Titelverteidiger Zernin vermiesen. Zudem kam unser Personal-Karussell: Während des gesamten Turniers spielten für uns Basti, Daniel, Denni, Frank, Veit, David, Kati und Marlis. Veit konnte nur bis 15 Uhr, Denni konnte nur 16 Uhr und Frank erst ab 14 Uhr.
So spielten wir mit ständig neuer Aufstellung, konnten uns aber dennoch klar in der Vorrunde durchsetzen. Hier trennten wir uns gegen den Titelverteidiger 1:1, die letztlich Gruppen-Zweiter wurden. In der anderen Gruppe wurde Gastgeber Rehna Erster und TSG Gadebusch Zweiter. Gegen Letztgenannten mussten wir demnach in der Zwischenrunde antreten. Komischweise taten wir uns hier recht schwer und gaben den ersten Satz verdient ab. Im zweiten Satz fanden wir wieder zu uns und entschieden diesen für uns. Da ab der Zwischenrunde Gewinnsätze vorgesehen waren, hatten wir die Chance zum Spielsieg, welche wir auch nutzten. Im anderen Überkreuz-Vergleich trafen Rehna und Zernin auf einander, wobei sich die Schleswig-Holsteiner durchsetzen konnten. Im Finale trafen wir also – wie schon in der Vorrunde – auf LSV Zernin. Sollten sie dieses Mal wieder den Wanderpokal gewinnen, so durften sie diesen behalten, da sie bereits in den letzten beiden Jahren als Turniersieger Rehna verließen. Aber von Anfang an bestimmten wir das Geschehen auf dem Platz. Man könnte fast vermuten, dass wir uns den ganzen Tag die Stimmung aufgespart hatten, denn während wir uns das gesamte Turnier eher still, fast zurückhaltend, verhielten, peitschten wir uns im Finale richtig hoch. Zudem machte es Veit doch noch möglich, pünktlich zum Finale wieder anwesend zu sein. Klar in zwei Sätzen, den zweiten sogar sehr deutlich, gewannen wir das Finale.
Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Turnier. Die Rehnaer schaffen es, das Niveau auf ihren Turnieren zu halten und zudem die freundschaftliche Stimmung aufrecht zu erhalten. Für uns bedeutet es aber, dass wir unter Zugzwang stehen, da wir noch zwei Turniersiege in Rehna benötigen, um den Wanderpokal gänzlich unser Eigen nennen zu können.
27./28.08.05 Super Volley 2005 in Schwerin
Es war wirklich nicht unser Wochenende: Bei Mixed-A, zu der wir gemeldet hatten, waren nur drei Mannschaften angetreten, bereits vor dem Turnier wurde uns mitgeteilt, dass das Startgeld angeblich von uns nicht überwiesen worden ist, die Punktrichter brachten uns in der Vorrunde fast um den Einzug ins Finale (im später durchgeführten Grand-Prix-Mixed), Sven lädierte sich den Knöchel und fiel aus und einer unerer Pokale wurde uns weder ohne „Deckel“ noch ohne Gravur übergeben…
Eigentlich erwarteten wir zu diesem Groß-Event auch große Beteiligung. Dem war aber ganz und gar nicht so. Wir hatten uns für Mixed-A gelmeldet und waren in vertrauter Gesellschaft. Mit uns starteten VfL Langenbrütz und die Icebreaker aus Schwerin. In unserer Niveau-Gruppe hatten wir demnach nur zwei Spiele. So schlecht stellten wir uns gar nicht an, verloren aber beide Spiele knapp. So waren wir Dritter und bekamen dafür auch einen Pokal.
Ebenso spielten auch alle 19 angetretenen Mannschaften bei Mixed-B um die Pokale. Hier gewannen die Hurricans aus Schwerin. Anschließend wurde noch ein Grand-Prix-Mixed gespielt. Hier konnten alle teilnehmenden Mixed-Mannschaften (3+19=22) nochmals um drei Pokale kämpfen. Die Vorrunde dieses GPM wurde am Samstag ausgetragen, die Platzierungsspiele dann am Sonntag. Jede der Mixed-A-Mannschaften wurde in eine Gruppe zu B-Niveauler gesteckt. Welch Wunder, dass um Platz 1-4 im GPM die drei Mannschaften der A-Mixed-Runde spielten. Letzten Endes war die Platzierung von Mixed-A und GPM identisch: 1. Icebreaker, 2. VfL Langenbrütz, 3. Klützer VolleyBulls e.V. Wir erreichten also zweimal den dritten Platz und ergatterten zwei Pokale.
Fazit: Die angekündigte Groß-Veranstaltung konnte leider nicht mal ansatzweise an die Vorgängerturniere anknüpfen. Auch wir zeigten nicht das Niveau, welches wir sonst präsentieren. Die fehlende Spielfreude und die zunehmende Unlust auch mal Bälle zu erlaufen, brachten uns letztlich dieses Ergebnis ein. Niemand von uns kann damit zufrieden sein, da wir durchaus besserer Platzierungen erreichen hätten können.
13.08.05 6er Beach-Mixed-Turnier in Gadebusch
Hauptberichterstatter für dieses Turnier ist Basti. Sobald er ein paar Zeilen geschrieben hat, wird es hier veröffentlicht.
23.07.05 "Sommerturnier" in Kirchdorf auf Poel
Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit vier (!) Pokalen beendeten wir das diesjährige „Sommerturnier“ des Poeler SV. Dabei waren die Rahmenbedingungen alles andere als erfreulich. Seit Tagen regnete es ununterbrochen, Tobi (HRO) verschlief und traf erst gegen 12 Uhr auf der Insel ein und letztlich ließ uns Knutschi ganz und gar im Stich. Bis heute gab es keine Lebenszeichen von ihr…
Angereist waren 10 Männer-Mannschaften (u.a. aus Bismark, Satow, Gadebusch, Warin, Neuburg, Timmendorf oder Poel) und sieben Frauen-Mannschaften (u.a. Damshagen, Bismark, Gadebusch und Poel). Es war also viel los auf dem Sportplatz in Kirchdorf auf dem jeder gegen jeden spielen sollte. Von unserer Seite spielten Daniel, Marten, Basti, Frank, David, Sven, Tobi (HRO), Kati, Marlis, Steffi (Damshagen), Ivonne (Rehna) und Annika (Poel) sowie eine weitere Freundin von Kati, dessen Namen ich leider vergessen habe. Das Spielgeschehen ist schnell umrissen. Während die Männer wenig Probleme hatten – und wenn, dann nur durch eigene Fehler, Unachtsamkeit oder Unkonzentriertheit – war es bei den Mädels wesentlich spannender. Das vermeintlich stärkere Geschlecht gab im Laufe des Turniers nur einen Satz ab (Spiel wurde dennoch im Ti-Break gewonnen). Die Frauen verloren leider zwei Spiele im Ti-Break. Auch das Niveau war sehr durchwachsen: es waren sowohl reine Hobby-Mannschaften als auch schwerer Gegner vertreten. Die Stimmung hingegen war durchweg gut. Wahrscheinlich war daran auch etwas das Wetter schuld, denn während den kurzen Regenschauer fand man Zuflucht unter den Pavillons der einzelnen Mannschaften – auch unser war gut besucht. So kam man sich näher. :-)
Dass die Männer den ersten Platz ergatterten, stand ziemlich schnell fest und schon vor der Siegerehrung freuten diese sich auf den zu erwartenden Wanderpokal. Die Frauen hingegen wussten nicht genau, wo sie standen. Vereinzelt gab man sich schon mit dem dritten Platz zufrieden. Als dann aber immer bessere Platzierungen bekannt gegeben worden, unser Name bis zum Schluss nicht viel, waren alle aus dem Häuschen. Die Wanderpokale nahmen Basti und Kati an sich, die kleineren Platzierungs-Pokale gingen zu David.
25./26.06.05 Mixed-Turnier in Ganzlin
Es war wohl wieder DAS Turnier des Jahres. Traditionell ging es am letzten Juni-Wochenende nach Ganzlin. Dieses mal in „Sparbesetzung“: Frank, Birk, Hagen, David, Kati, Antje und Knutschi. David reiste mit Sabrina bereits am Freitag gegen 14 Uhr an, um einen guten Platz zu sichern. Nach und nach reisten alle der 123 angemeldeten Mannschaften an, auch die restlichen Bulls trudelten ein. Es mussten Zelte aufgebaut, Luftmatratzen aufgeblasen, Grill angefeuert, Pavillon zusammen gesetzt werden. Aber es ging ziemlich reibungslos, auch wenn bei den uns das Zelt nur einmal im Jahr zum Vorschein kommt: am Ganzlin-Wochenende. Die Partys in Ganzlin sind seit jeher legendär. So ließen wir es uns nicht nehmen, schon am Freitag das Tanzbein zu schwingen. Vor allem wirbelte Frank unsere Mädels in John-Travolta-Manier über die Tanzfläche. Den Samstag erklärten wir dann als Pflicht-Runde. Für uns war klar, dass der Gruppensieg erreicht werden musste. Wir spielten wie jedes Jahr in der höchsten Freizeit-Ebene. Diese wurde in 6er-Gruppen geteilt, in der alle Mannschaften gegeneinander spielen sollten. Da ein Team aber gar nicht antrat, blieb es in unserer Gruppe bei vier Spielen. Am Ende des Tages hatten wir zwei Dinge erreichen können: den geplanten Gruppensieg (kein Satz abgegeben) und einen Sonnenbrand, der sich sehen lassen konnte. Die Zeit bis zur abends stattfinden Party überbrückten wir mit Grillen, dem ein oder anderen Feigling oder des traditionelle Bad im Plauer See. Gegen 22 Uhr ging es dann zur Sportlerparty. Die Live-Band Eiscreme (www.eiscreme-live.de) heizte der tanzwütigen Masse ordentlich ein, es wurde gegröhlt, gerockt, geschrieen, gesprungen, getrunken und und und. Wir geben natürlich keine Namen bekannt, aber es kam vor, dass gewisse Personen sich aufgrund überhöhtem Alkoholkonsums vorzeitig ins Zelt begeben mussten... Der Sonntag war die Kür: wir sollten gegen die vier Gruppen-Ersten und den besten Gruppen-Zweiten spielen. Wir starten auch gut in die Finalrunde, konnten auch die ersten beiden Spiele für uns entscheiden. Dann kam ein kleiner Einbruch und die Titelträume waren dahin. Letzten Endes sind wir Dritter geworden, wie auch schon vor zwei und vor drei Jahren. (Im letzten Jahr reichte es nur zu Platz fünf.) Gegen 16 Uhr war am Sonntag dann alles wieder vorbei – viel zu schnell. Wir freuen uns bereits jetzt auf des Jahr 2006, auf ein neues Turnier in Ganzlin, auf eine neue Party und – wahrscheinlich – ein weiterer dritter Platz...
18./19.06.05 15. Wittenberger Volleyballsommer
Vier Jahre sind wir nun schon auf dem Sommerturnier in Wittenberge verteten. Und in diesem Jahr haben wir die beste Platzierung jeher davon getragen: den zweiten Platz. Wir starteten in der Mixed-A-Gruppe. Leider waren außer uns nur fünf weitere Mannschaften gemeldet. So sollten wir gegen jedes Team unserer Gruppe spielen: drei Spiele am Samstag, zwei am Sonntag. Wir versuchten zwar spontan den vorgegebenen Spielmodus zu ändern (bspw. durch Hin- und Rückrunde), konnten aber die anderen Mannschaften nicht überzeugen. So standen unsere zwei zur Verfügung stehenden Felder oft leer und es gab lange Pausen. Gleichzeitig starteten bei diesem Turnier A- und B-Herrenmannschaften, A- und B-Frauen-Mannschaften und A- und B-Mixed-Mannschaften. Insgesamt fanden 84 Teams den Weg nach Wittenberge. Darum ist es umso trauriger, dass solch ein Großturnier es nicht ermöglichte, uns die zwei Tage sportlich attraktiver zu gestalten.
Am Samstag sollten wir gegen PSV Basdorf, Post Stendal und Wetter & Honkys spielen. Gegen alle Mannschaften konnten wir uns durchsetzen, spielten sogar teilweise mit vier Frauen auf dem Feld. Wir genossen das schöne Wetter, spielten solide und effektiv. Am Sonntag sollten FSC Cottbus und Empor Teresa unserer Gegner sein. Gegen die Cottbusser konnten wir uns leider nicht durchsetzen, gegen die Lokalmatadoren war es wieder leichter. Es kam also zu dem zweiten Platz. Ob wir jedoch im nächsten Jahr wieder in Mixed-A starten ist fraglich. Zwar ist in der B-Gruppe das Niveau nicht so hoch, jedoch hat man dort wesentlich mehr Spiele. So war es aber eine gute Möglichkeit das Turnier als "Vorbereitungsturnier" für das am kommende Turnier in Ganzlin zu nutzen…
Das Rahmenprogramm ließ uns jedoch den Unmut über die wenigen Spiele etwas vergessen. Es gab ein Outlet-Store, die obligatorische Mittags-Suppe, Abendessen, Feuerwerk, Brasilianische Tänzerinnen, Live Band und ganz viel Sonne. Übernachtet habe wir wieder bei der Oma von Birk und Andrea. Wie gewohnt haben wir diese „Extra-Stellung“ genossen: kein Anstehen bei der Dusche, Übernachten in Betten (im Gegensatz zu den Zeltern auf dem Sportplatz), Frühstück mit warmen Brötchen usw. Großartig. Mit dabei waren übrigens Daniel, Birk, David, Kati, Antje, Andrea und Sanne (SV Grönwohld).
Und warum steht eigenlich auf unserem Pokal "Volleyballsonner"? :-)
11./12.06.05 13. Schweriner Plattballpokal
Wieder einmal zeigte sich, das die Volleyball-Welt recht klein ist. Auf dem Plattball-Turnier trafen wir viele Freunde und Bekannte wieder. So waren neben uns auch TeKieler, Boizenburg, Pädagogik Wismar, Tatonka oder PSV Rostock anwesend. Freund hin oder her, bei diesem Turnier wurde sich nichts geschenkt. Wie zu erwarten waren bei dem hohen Niveau fast ausschließlich gute Spiel zu sehen. Angereist waren 30 Mannschaften (u.a. auch aus Polen), die um den Turniersieg oder den Plattballpokal (letzter Platz) kämpften. Es wurde in 5er-Staffekn gespielt. In unserer Staffel mussten wir gegen Pomorze Szczecin, Überflieger Boizenburg , Spitzkunnersorf und – soviel schon mal vorweg – der späterer Turniersieger Icebreaker aus Schwerin. Gegen die beiden erstgenannten Mannschaften konnten wir uns auch klar durchsetzen, auch wenn es bei uns wie bei jedem Turnier anfängliche Schwierigkeiten und kaum Spielfluss gab. Schwieriger war es gegen die Spitzkunnersorfer (Sachsen). Sie spielten sehr variabel, der Zuspieler setzte alle Angreifer so abwechslungsreich ein, dass sie nicht selten ohne Block oder Feldabwehr punkten konnten. Dieser Satz endete 1:1. Gegen die Icebreaker konnten wir zwar immer gut mithalten, aber letztlich setzten sich die angriffs- und blockstarken Mit-Favoriten durch. Auch die Sachsen verloren gegen die Schweriner. Es blieb zu hoffen, dass wir durch das Erreichen des zweiten Platzes in der Vorrunde auch in die Zwischenrunde um die ersten Zwölf Plätze einziehen konnten. Leider wurde aber nicht der Direktvergleich herangezogen, sondern alle gesammelten kleinen Punkte in der Gruppe. Hier fehlten uns schließlich drei kleine Zähler. Pech. Wir konnten also nur noch 13. oder im schlechtesten Falle 24. werden. In der anstehenden Zwischenrunde ging es gegen TSV Sanitz um entweder Platz 13-18 oder 19-24. In diesem Spiel hatten wir kaum Probleme, wir gewannen es mit deutlichem Abstand. Der Samstag war vorbei, die noch verbleibenden Platzierungsspiele sollten am Sonntag ausgetragen werden. Hier erwartete uns dann eine weitere Zwischenrunde: Platz 13-15 oder 16-18. Der Gegner hieß Pädagogik Wismar. Den ersten Satz konnten die Hansestädter mit nur einem Punkt Vorsprung ganz knapp für sich entscheiden. Der zweite Satz war dann etwas klarer. Wir holten gleich am Anfang einen kleinen Vorsprung heraus, welchen wir über das gesamte Spiel nicht mehr abgaben. Letztlich konnten in eine 3er-Gruppe um Platz 13-15 einziehen. Hier trafen wir auf Friedrichshain und HSG Rostock. Kurz gesagt: die Luft war raus. Zwar verloren wir nicht haushoch, aber trotzdem beide Spiele. Damit war uns der 15. Platz sicher. Auch wenn wir in der Vorrunde etwas Pech hatten, sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden, da wir erstmalig an diesem Turnier teilnehmen.
Sollten wir wieder eine Einladung bekommen, werden wir 2006 gerne wieder an diesem Turnier teilnehmen. Nicht nur das Niveau, sondern auch die Organisation (Rahmenprogramm, Outlet-Store usw.) machte dieses Turnier zu einem Höhepunkt unserer „Saison“. Wir danken den Palattballern für die zwei schönen Tage.
Der Plattballpokal ging übrigens an TeKieler, und sie müssen die nun die sprichwörtliche rote Laterne nicht nur bei unserm BullsCup sondern auch bei der Neuauflage des Schweriner Turniers „verteidigen“…
Wir spielten übrigens nicht in gewohnter Vollbesetzung, sondern mussten auf einige wichtige Leute (Basti, Frank,...) verzichten. Dennoch schlugen sich folgende Person tapfer: Andrea, Kati, Daniel, David, Birk, Veit, Alex und als Gäste Robert, Sebastian und Janina (alle Langenbrütz).
04.06.05 6er Beach-Mixed-Turnier in Tarnewitz.
Wir folgten der Einladung nach Boltenhagen/ Tarnewitz zu unserem ersten Beach-Turnier in diesem Jahr. Es traten 20 Mannschaften an, es gab 4 mit je 5 Teams. Gespielt wurde auf 4 Feldern. Für die BestBulls spielten Kathi, Knutschi, Basti, Daniel, Denni, Andrea und Sven. Um 10 Uhr wurden die Gruppen durchgesagt, unmittelbar danach war anpfiff. Unsere Gegner in der Vorrunde: „Die, die nichts können“, „Samswegen“, „Grevesmühlen 2“ und „Damshagen“. Alle vier Spiele konnten wir mit 2:0 gewinnen und das obwohl wir die ersten beiden Spiele nur zu fünft spielten, Andrea kam etwas später. Unsere Stimmung war gut und wir bereit für die nächsten Spiele. Im Viertelfinale mussten wir gegen Schönberg antreten. Der erste Satz machte uns keine Probleme, der Zweite erwies sich als schwieriger, wurde aber mit 15:13 trotzdem gewonnen. Im Halbfinale mussten wir dann gegen „Freunde der Sonne“ antreten. Das Spiel konnte leider nicht gleich anfangen, da es anfing zu regnen. Eine halbe Stunde später startete die Begegnung bei immernochleichtem Niederschlag. Der Gegner erwies sich als schwierig. Leider waren zudem die Schiedsrichter von übermäßigem Alkoholkonsum benebelt: es wurden Punkte falsch gegeben, Bälle abgepfiffen und das Spiel unnötig unterbrochen. Wir verloren ungerechtfertigt 0:2. Aus Protest – schließlich ging es hier um die vorderen Plätze – traten wir zum kleinen Finale (Platz 3 und 4) nicht mehr an. Wir ereichten somit den 4.Platz. Für uns ist fraglich, ob wir im nächsten Jahr wieder an dem Turnier teilnehmen werden.
28.05.05 Mixed-Turnier in Neustadt/ Hlst.
Hochmotiviert fuhren wir am 08.05.05 nach Neustadt/ Hlst. Da wir uns im letzten Jahr „nur“ mit dem zweiten Platz zufrieden geben mussten, war klar, dass in diesem Jahr der Wanderpokal nach Klütz gehen musste. Mit dabei waren Daniel, Frank, Basti, David, Kathi und Antje – als Gäste Alex und Katha. Dieses Mal war es David, der aufgrund „angeblicher“ Staus auf der Autobahn nicht rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt kam. Aber einen „Zuspäterkommer“ haben wir ja immer… Trotzdem kamen wir pünktlich an. Von den angemeldeten zwölf Mannschaften traten leider nur 10 an. Eine weitere Mannschaft wurde aus den Ersatzspielern gebildet – es heiß also gegen elf Mannschaften durchsetzen. Es wurden drei Gruppen gebildet, wir landeten in einer Vierer-Gruppe. Unsere Gegner hießen Schönberg, Flaschenkinder (Titelverteidiger) und OSV. Gegen die beiden Erstgenannten konnten wir uns ohne große Schwierigkeiten behaupten. Leider machte uns der OSV unerwartet Probleme, wir konnten nur einen Satz gewinnen, der Zweite führte zu einem Remis. (Es wurde auf Zeit gespielt.) Da aber die jeweils Besten jede Gruppe in die Finalrunde kamen, war „Operation Turniersieg“ noch greifbar. Diese Runde bestand dann aus sechs Mannschaften: OSV, Mölln, NLC, Lensterstrandhüpfer, Lübeck und wir. Es musste jeder gegen jeden spielen. Wir konnten vier Spiele in Folge gewinnen und in unserem letzten Spiel ging es wieder gegen den OSV. Man erinnere sich an die Vorrunde, wir hatten demnach etwas gut zu machen. Was folgte, war das wohl beste Spiel des Tages. Das war aber auch zu erwarten, sollte doch der Gewinner dieses Spiels auch der Turniersieger sein. Ein sehr gut aufgestellter OSV machte uns dann auch das Leben schwer. Niemand schenkte dem Gegner etwas, niemand konnte sich absetzen. Mit dem Fünkchen mehr Glück konnten wir den ersten Satz für uns entscheiden, auch wenn es knapp war. Im zweiten Satz brachen wir jedoch ein und verschenkten viele Punkte, so dass er OSV den Satz uneinholbar über die Zeit rettete. Mit der Gewissheit, dass genauso gut wir der Sieger hätten sein können, reisten wir schließlich wieder ab. Es war ein sehr schönes Turnier, gut organisiert, nette Mannschaften, gutes Niveau und ein letztlich verdienter Sieger.
21.05.05 Mixed-Turnier in Bützow
Treffpunkt war 8 Uhr in Wismar. Wer die VolleyBulls kennt, der weiß, dass so früh kaum einer pünktlich kommt. An diesem Samstag war es jedoch ausnahmsweise mal anders. Wir fuhren pünktlich los und waren sogar noch eine Viertelstunde zu früh in Bützow. Zu dem Turnier kamen Kathi, Basti, Daniel und Sven. Wie so oft waren wir nicht vollzählig und hatten daher noch Nicole und Atze als Verstärkung mitgenommen. Es wurden acht Mannschaften eingeladen, die auch alle antraten. Laut Spielmodus spielte Jeder gegen Jeden. Zur Begrüßung wurde von jeder Mannschaft ein Foto gemacht, welches später mit auf die Urkunde kam. Anschließend ging es los mit dem ersten Spiel. Wir konnten uns mit einem 2:0 Sieg durchsetzten. (Was für uns schon ein Erfolg ist, da erste Spiele erfahrungsgemäß fast nie gewonnen werden können.) Das zweite Spiel war gegen die „Thüringer Klöße“. Dieses spiel war sehr niveauvoll und sah sicherlich nach richtigem Volleyball aus… Alle Mannschaften, die nicht spielten, sahen sich das Spiel an. Du Stimmung war sehr gut! Leider konnten wir uns nur in einem Satz durchsetzen. Nach diesem Spiel zogen erste Ermüdungserscheinungen ein, zudem machte sich Bastis Krankheit immer mehr bemerkbar. Dadurch konnten wir uns in den nächsten Spielen auch nie klar durchsetzen und spielten 1:1, 2:0 und 0:2. Nach der Niederlage gegen den Bützower VV sollte eine taktische Veränderung uns wieder etwas motivieren: wir beschlossen Nicole fortan angreifen und Sven zustellen zu lassen. Es war klar, dass die nächsten spiele nicht einfach werden würden, daher wurde noch schnell eine halbe Stunde auf dem Hallenfußboden geschlafen und Kraft getankt. Wir hatten noch zwei Spiele und wollten das Möglichste herausholen. Wir gewannen das Spiel gegen Satow mit viel Spaß und nahmen diesen auch mit ins letzte Spiel. Dort wartete Skv Steinhagen. Dieses Spiel endete 1:1. In diesem Spiel blühte endlich auch Basti wieder auf und steckte die gesamte Mannschaft mit an. Am Ende waren wir punktgleich mit Bützow, hatten jedoch einen kleinen Punkt mehr, so dass wir den dritten Platz belegten. Die Platzierungen: 1. Thüringer Klöße“, 2. Skv Steinhagen, 3. Klützer VolleyBulls e.V., 4. Bützower VV, 5. Camminer SV, 6. GW Satow, 7. Feuerlöschboot, 8. LSG Lüssow
30.04.05 Mixed-Turnier in Boizenburg/ 01.05.05 Mixed-Turnier in Lübow
Das letzte Wochenende sollte unser „Pokalbestand“ wieder etwas aufbessern. Am Samstag, 30.04.05, waren wir in Boizenburg und am Sonntag, 01.05.05, bei unseren Freunden des Lübower SV. Der Reihe nach:
Boizenburg. Mit von der Partie waren Basti, Marten, Daniel, David, Kathi und als Gäste Alex, Katha und Nicole. 6.30 Uhr war Treffpunkt in Grevesmühlen. Nachdem Kathi verschlafen hatte, wir zu spät los fuhren, wir durch Straßensperren ewige Umwege fahren mussten, kamen wir dennoch kurz vor neun in der Halle an. Angetreten war zwölf Mannschaften. Es wurde in der Vorrunde in drei Gruppen gespielt. Wie so oft wurde das erste Spiel wieder nur mit halber Kraft und Koordinierung gespielt. Es standen sechs Individualisten aber keine Mannschaft auf dem Spielfeld. So ging das Spiel dann auch 1:1 aus. Nur der erste jeder Staffel und der beste Zweite sollten ins Halbfinale einziehen dürfen. Nachdem wir unser zweites Spiel auch gewannen, musste auch das dritte Spiel gewonnen werden, um Gruppenerster zu werden. Unsere Freunde aus Güstrow (Bonsais) waren ebenfalls in unserer Staffel und hatten bis zu diesem Zeitpunkt auch noch keinen Satz verloren. Dieses Duell sollte also die Entscheidung der Vorrunde bringen. Zwar konnten wir dieses Spiel nicht souverän aber immerhin trotzdem gewinnen. Minimalziel erreicht: Halbfinale. Die Güstrower hatten zudem auch noch Glück und wurden bester Zweiter. Sie mussten als bester Zweite gegen den besten Ersten ran. Dieses Spiel gewannen sie. Wir als weiterer Gruppen-Erste mussten gegen den anderen Gruppen-Ersten spielen. Auch dieses Spiel konnten wir für uns entscheiden. So sollten wir im Finale wieder auf die Güstrower treffen. Und es war sicherlich auch das beste Spiel des Turniers. Niemand schenkte dem anderen etwas. Die Nerven lagen blank und nicht selten wurde dem Schiri die Schuld an einem im Aus geglaubten Ball gegeben. Nachdem wir zu Recht den ersten Satz verloren, dieses Zudem mit einem großen Abstand, mussten wir also im Zweiten beweisen, dass wir den großen Pokal haben wollten. Und es lief auch wirklich besser. Von Anfang an konnten wir uns einen Vorsprung erarbeiten – bis zum Stand von 23:20. Nur noch zwei Punkte trennten uns vom Ti-Break. Leider fehlten uns anscheinend die Nerven, so drehten die Güstrower diesen Satz noch um und wurden verdient Turniersieger.
Da wir am nächsten Tag noch ein weiteres Turnier hatten, zudem erst kurzfristig eingeladen wurden, konnten wir leider nicht zur anschließend stattfindenden Spielerparty bleiben. Leider. Das Turnier war gut organisiert, das Niveau war ebenfalls hoch. Soweit wir es mitbekommen haben, schien auch die Party gut angelaufen zu sein – schon auf der Rückfahrt beschlossen wir, im nächsten Jahr nicht wieder vorzeitig zu fahren! Da wir alle gut gelaunt und mit dem Pokal für den zweiten Platz dieses schöne Turnier verließen, hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr – nicht nur als Nachrücker – wieder eingeladen werden.
Lübow. Als hätten die Freunde vom Lübower SV einen guten Draht zur Wetterfee wurde dieser Tag – passend zu unserem ersten Open-Air-Turnier – sehr sonnig und warm. Angetreten waren sieben Mannschaften, es sollte jeder gegen jeden spielen. Von unserer Seite waren Frank, Marten, Basti, Köppi , Kathi und als Gast Jörg dabei. Leider sagte uns in der vergangenen Nacht die zweite Spielerfrau ab, so dass wir uns zu jedem Spiel eine Spielerin ausleihen mussten. Lieben Dank also an Katha (Lübower SV) und Susi (Pädagogik Wismar). Wie es nicht anders zu erwarten war, stellten wir uns zunächst nicht auf das erste Turnier unter freiem Himmel ein. Das Netz schien unerreichbar hoch und wir standen vor einer scheinbar unlöslichen Aufgabe. Aber von Spiel zu Spiel wurde es besser. Viel kann man dazu gar nicht mehr schreiben. Wir konnten uns vor Pädagogik Wismar und den Gastgebern den ersten Platz sichern. Vielleicht gelingt uns ja im nächsten Jahr der Hattrick? Wir bedanken uns für die Einladung, die gute Stimmung, den ersten Sonnenbrand und für den rundum schönen Tag.
16.04.05 Frühjahrsturnier in Grevesmühlen
Gleich mit zwei Mannschaften trat der Klützer VolleyBulls e.V. am vergangenen Samstag stattgefundenen Frühjahrsturnier des Blau-Weiß Grevesmühlen e.V. an. Die erste Mannschaft stellten die BestBulls, die zweite war eine Mischung der StammBulls und der YoungBulls. Insgesamt nahmen neun Mannschaften an dem Traditionsturnier teil. Es gab eine Vorrunde, eine Zwischenrunde und das Finale. Während die erste Mannschaft ohne große Probleme Gruppensieger werden konnte, hatte die zweite Mannschaft größere Probleme, die man wohl in einem Wort zusammenfassen kann: Abstimmung. Sie wurden leider nur Gruppenletzter. Die erste Mannschaft traf im Überkreuzvergleich (Zwischenrunde) auf den Zweit-Platzierten einer anderen Gruppe. Für die zweite Mannschaft entfiel die Zwischenrunde, sie kämpften mit den beiden anderen Gruppenletzten um die Plätze neun sieben bis neun. Da hier zwei Siege eingefahren wurden, war letztlich der siebente Platz sicher. Die BestBulls spielten ebenfalls weiter wie bisher, sie gingen als Sieger aus der zwischenrunde hervor. Im anschließend stattfindenden Finale musste man gegen die beiden anderen Zwischenrunden-Gewinner ran (Bad Schwartau und Rehna). Schwartau verlor im ersten Finalspiel gegen Rehna und anschließend gegen die BestBulls. So kam es doch noch zu einem richtigen Finale. Dieses doch größtenteils ausgeglichene Spiel konnten wir dann auch wieder im Sinne unseres Vereines entscheiden und wurden ohne Satzverlust an diesem Tag Turniersieger. Auf einen Pokal wurde verzichtet, dafür gab es für alle Mannschaften Sachpreise (Handtücher, Mini-Grill usw.), welches eine schöne Abwechslung gewesen ist. Für die BestBulls spielten: Basti, Daniel, Köppi, Manschi, Knutschi, Kati und Andrea.
26.02.05 BullsCup 2005 in Grevesmühlen
Eigentlich sollte sich so langsam Routine bei den beiden Organisatoren Heiko und David breit machen, schließlich war es nun schon das dritte eigene Turnier, das in der Grevesmühlener Ploggensee-Halle veranstaltet wurde. Aber jedes Turnier hat einen eigenen Charakter und eigene Herausforderungen. So lies auch dieses Mal die obligatorische Nervosität nicht auf sich warten. Da das Teilnehmerfeld im Vergleich zu den beiden Vorgänger-Turnieren etwas durchgerüttelt wurde, kamen auch Mannschaften, die nicht in oder um Nordwest-Mecklenburg wohnten (bspw. aus Kiel oder Brietz). Pünktlich zum Austragungsdatum erlebte der Winter ein Survival, so das fraglich war, ob alle Mannschaften pünktlich in der Halle sein werden. Die Befürchtungen waren unbegründet und alle Teilnehmer waren mehr oder wenig pünktlich anwesend. Ohne große Verspätung konnte das Turnier also beginnen.
Nach dem Losen war ziemlich schnell klar, dass es – aus VolleyBulls-Sicht – eine starke Vorrunde zu bewältigen gab. SFV Langen Brütz (Titelverteidiger) und Dynamo Tresen (Vize-Turniersieger) waren zwei der vier Mannschaften in der Vorrunde. Für Blau-Weiß Grevesmühlen und die VolleyBulls hieß es also, dass gleich vom ersten Spiel an 110 Prozent gegeben werden musste. Wie es der Zufall will, hatten wir natürlich gleich das erste Spiel und – auch natürlich – gleich gegen SFV Langen Brütz. Obwohl der Gegner gut spielte, konnten wir unseren Respekt in Spielfreude umsetzen. So ging der erste Satz an uns und der zweite endete mit einem Remise. Gegen Wismar sah es dann besser aus. Zwar konnten wir uns nicht immer mit dem nötigen Vorsprung absetzen, doch gewannen wir beide Sätze für uns. Grevesmühlen musste sich in der Vorrunde leider dem Lospech geschlagen geben und verlor die drei Spiele gegen die starken Mannschaften oft sehr hoch.
In der Zwischenrunde trafen wir auf die beiden Zweit-Platzierten der anderen Gruppen: PSV Rostock und Dassow 24. Da die Rostocker Vertretung nicht mit ihrer Stamm-Mannschaft antraten, konnten die Bulls überzeugen und der Sieg war nicht gefährdet. Gegen Dassow sah das anders aus. Unerwartet stark konnten die Youngsters überzeugen. Frech spielten sie auf und waren nicht selten in Führung. So ging das Spiel auch 1:1 aus. Dassow wiederum konnte gegen PSV gewinnen, so dass sie als beste Zweit-Platzierte in die Fanalrunde einziehen konnten. In der anderen Zwischenrunde konnte sich Dynamno Tresen gegen Lübow und die Schönberger Volleys behaupten und zogen als Zwischenrunden-Erster in die Finalrunde ein. Diese bestand also nunmehr aus Dynamo Tresen, Dassow 24 und den Klützer VolleyBulls. Erneut spielten wir gegen Dassow, konnten aber dieses Mal deutlich überzeugen – die Sätze gingen deutlich an uns. Ebenso konnte Dynamo Tresen gegen die Dassower Volleyballer das Spiel für sich entscheiden. Obwohl eine Finalrunde, sollte es also ein richtiges Finale geben: Dynamo Tresen vs. Klützer VolleyBulls.
Vom ersten Moment an, merkte man die Spannung auf dem Feld. Längst waren die Ränge durch die Spieler der anderen Mannschaften und Zuschauer gefüllt. Dieses wurden auch nicht enttäuscht. Ein Spiel auf hohem spielerischen Niveau sollte am Ende des BullsCup 2005 stehen. Um jeden Punkt wurde gekämpft, mal ging die eine Mannschaft in Führung, mal die andere. Nicht selten trennte nur ein Punkt die beiden Kontrahenten. Mit dem Fünkchen mehr Glück (Können?) konnten die Gastgeber ihren Heimvorteil nutzen und gewannen den ersten Satz. Puh. Durchschnaufen. Der zweite Satz sollte dann noch weiter an Fahrt gewinnen. Laut Spielregeln sollten die Sätze auf zwanzig Punkte beschränkt sein, jedoch sollte eine 2-Punkte-Differenz bestehen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Match. Beim Stand von 19:18 hatten die Bulls den ersten Satz- und Spielball. Abgewehrt. Beim Stand von 20:19 den nächsten. Kein Glück. Bei 20:21 hatte Dynamo Tresen einen Satz- und Spielball – aber auch sie konnten diesen nicht umsetzten. Letzten Endes gewannen die Klützer VolleyBulls den Satz mit 23:21 und somit auch das Spiel und das Turnier. Das eigene Turnier zu gewinnen hat drei Anläufe gedauert.
Der Titelverteidiger kam während des gesamten Spiels nicht richtig zum eigentlichen Können. So platzierten sie sich „nur“ auf dem 7. Rang. Unsere Freunde aus Kiel, die wir auf so vielen Turnieren in Schleswig Holstein treffen, konnten sich den 10. Platz sichern. Die Schönberger Vertretung spielte solides und guten Volleyball, konnte viele gute Mannschaften hinter sich lassen und verpasste nur knapp ein Treppchen auf dem Podest. Die rote Laterne und somit unseren Wander-Blecheimer ging an Blau-Weiß Grevesmühlen. Satow konnte diesen Platz nicht behaupten und konnte sich um drei Positionen verbessern.
Die genaue Platzierung:
1. Klützer VolleyBulls e.V.
2. Dynamo Tresen
3. SV Dassow 24
4. Schönberger Volleys
5. Lübower SV 66 e.V.
6. PSV Rostock
7. SFV Langen Brütz
8. Volleyballfreunde Brietz
9. Grün-Weiß Satow `94 e.V.
10. TeKieler
11. Pädagogik Wismar
12. Blau-Weiß Grevesmühlen.
Es war ein sehr spannendes und niveauvolles Turnier. (TeKieler: „beeindruckende Niveaudichte“). Von allen Seiten gab es Lob über Spielstärke aber auch Organisation. Natürlich gab es auch Anregungen über Änderungen. Auch darüber haben wir uns gefreut, denn nur so kann man ein gutes Turnier noch besser machen. Einiges davon werden wir auch sicher beim nächsten Cup (02.10.05) umsetzen.
Ein Dank an dieser Stelle an den Hallenwart, der uns immer tatkräftig bei Terminfindung und Umsetzung unterstützt. Weiterhin Danke an Firma Gödel, die dafür sorgte, dass so manche Volleyball-Kehle nicht allzu trocken blieb. Auch an Maria und Mama Menyes ein Dankschön – Kuchen für Team und Orga ist immer hilfreich… Zum Schluss aber noch einmal das Dankeschön an die vielen Mannschaften und Sportler, die immer so zahlreich unserer Einladung folgen und auch uns immer einladen.
Und zum Schluss: Glückwunsch an die Spieler(innen): Antje, Kathi, Katha, Birk, Alex, Basti, Marten, Daniel und Frank!!
29./30.01.05 Mixed-Turnier in Wittenberge
Am vergangenen Wochenende (29./30.01.05) waren wir – Basti, Frank, Birk. Anni, Birk, Janina und David – in Wittenberge. Erstmalig. Insgesamt waren 29 Mannschaften in zwei Hallen angetreten, eine Mannschaft sagte kurzfristig ab. Es gab Vorrunden mit fünf Mannschaften (jeder gegen jeden), anschließend eine Zwischenrunde während der man gegen zwei Gleichplatzierte (Vorrunde) spielen musste. Letztlich spielte dann jeder gegen den Gleichplatzierten Zwischenrunde um die finale Platzierung. Wir starteten also in der Vorrunde in einer durchaus machbaren Gruppe. Aufgrund der „Aushilfen“ in unserem Team (Anni und Janina) war es wieder mal so, dass wir eine Phase der „Selbstfindung“ durchmachen mussten. Dadurch verloren wir auch in den ersten beiden Spielen gleich drei Sätze. Wie sich später herausstellte, war dann das auch unserer Achillesverse. Wir gewannen in der Vorrunde dann alle weiteren Spiele. Leider fehlten uns am Ende ein paar kleine Punkte, welche uns den zweiten Platz kostete und uns auf Platz drei verfrachtete. Im Großen und Ganzen war unser Spiel in der Vorrunde aber alles andere als Überwältigend. Eine schlechte Annahme führte dazu, dass kaum ein Angriff ins Feld platziert werden konnte. So schafften wir es aus eigener Kraft nur selten, die fehlende Motivation durch eigenen Druck zu untermauern. Den Samstag schlossen wir also auf Platz drei ab und beschlossen, auf der kommenden Playersnight mehr „Spielspass“ zu beweisen.
Gesagt, getan. Ein sehr leckeres – aber leider nicht ganz ausreichendes – Buffet löste erst einmal unsere leiblichen Gelüste. Alles weitere übernahm die Musik und die etlichen Biere, Wodka-Os, Whiskey-Colas, Desperados, Tequilas und andere vernichtenswerte Getränke. Die Stimmung war gut, wir viel auf der Tanzfläche und das übliche Diskussionsforum „Hätte, Wenn und Aber“ war eröffnet. Letzten Endes waren wir kurz nach vier im Bett. Gerüchten zufolge, waren wir wirklich die letzen Gäste an dem Abend. Zwei Teammitglieder halfen sogar dem Personal noch im Zuge der Aufräumarbeiten Tische zu verrücken. Namen werden nicht erwähnt.
Am Sonntag standen dann noch drei Spiele auf dem Plan. Zwei in der Zwischenrunde, eins im Finale. Trotz „Kopfschmerzen im Hinterkopfbereich“ lief der Ball ziemlich sicher. Da es nichts mehr zu verlieren gab, spielten wir locker, nahmen fleißig sicher an und brachten den Angriff ins gegnerische Feld. In der Zwischenrunde gingen wir als Sieger hervor, wodurch wir nun um Platz 13 oder 14 spielen konnten. Dieses Platzierungsspiel war sehr ansehnlich und wir beendeten das Spiel 1:1. Da wir leider wieder zu wenig kleine Punkte vorzuweisen hatten, belegten wir Platz 14. Insgesamt war es ein sehr schönes und niveauvolles Turnier. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn der Pott – natürlich – nach Klütz geht…
Ein besonderer Dank geht noch an Birks Oma, da sie uns immer ermöglicht bei ihr zu nächtigen, wenn wir in Wittenberge sind. Dadurch müssen wir nicht in der Halle schlafen, bekam jeder eine Heizdecke, gab es Frühstück vom Feinsten und immer die liebevolle Führsorge.
22.01.05 Herren-Turnier in Gadebusch
Das neue Jahr fängt für die Volleybulls gut an. Seit nunmehr fünf Turnieren ist uns ein Platz auf dem Treppchen sicher. Viermal davon sogar auf Platz eins. Am 22.01.05 ging es für Basti, Sven, Daniel, Marten und mich nach Gadebusch. Ja, richtig gezählt, das sind nur fünf Spieler. Aufgefüllt wurden unserere Reihen durch einen Ersatzspieler, den Marten organisierte. Wieder einmal hieß es also, sich mit einer neu zusammen gewürfelten zurecht zu finden. Es fanden sich sieben Herren-Mannschaften und drei Frauen-Mannschaften in der 2-Felder-Halle ein. Während die Frauen aufgrund der geringen Teilnehmerzahl Hin- und Rückrunde spielten, mussten die Heren gegen alle anderen angetretenen Mannschaften spielen, sechs Spiele also pro Mannschaft. Das bedeutete viel freie Zeit und langes warten auf das nächste Spiel. So hatten wir bspw. die ersten vier Spiele Pause und müssten erst zum fünften ran. Unsere eigenen ersten drei Spiele spielten wir immer in einer anderen Aufstellung, ehe wir dann - endlich - im vierten Spiel die für uns scheinbar beste Aufstellung fanden. Trotz des Chaos in unserem Team und der dadurch resultierenden Fehler, konnten wir schnell Siege einfahren. Wir waren schnell Tabellenführer und gaben diese Position auch bis zum Schluss nicht mehr ab. Dadurch, dass die anderen Mannschaften (u.a. Rehna, Gadebusch,...) auch nicht ohne Satzverlust spielten, konnten auch wir uns die Abgabe eines Satzes erlauben. Letzten Endes war es ein sicherer Sieg, den wir nach Klütz holten.
08./09.01.05 – Herren-/ Damen-Turnier in Dorf Mecklenburg
Der Poeler SV lud an diesem Wochenende insgesamt 23 Mannschaften in die Sporthalle in dem kleinen Örtchen nähe Wismar ein. Am Samstag sollten elf Herren-Mannschaften (jeder gegen jeden) und am Sonntag zwölf Damen-Mannschaften (in Gruppen) um den Wanderpokal kämpfen. Während unsere Herren nahezu komplett waren, mussten sich die Mädels durch befreundete Spielerinnen von Marlis auffüllen. Aber der Reihe nach:
Samstag. Mit von der Partie waren Frank, Daniel, Basti, Sven, Alex, Tobi und ich. Viel gibt es darüber gar nicht sagen. Wir spielten uns schnell in das Turnier und spielten souverän. Auch wenn es mit der Annahme teilweise etwas haperte, war der Angriff – teilweise auch glücklich – meist erfolgreich. Schnell wurden die ersten Spielgewinne eingefahren. Mit einem wachsamen Auge stellten wir fest, dass es niemanden gab, der zwischenzeitlich alle Spiele gewonnen hatte. Nachdem wir den heimlichen Favoriten Pädagogik Wismar 1 besiegen konnten, war der Weg zum Turniersieg geebnet. Auch wenn es noch manchmal knapp wurde, liefen wir geradewegs auf die Zielgrade zu. Natürlich gaben wir dann auch noch einen Satz gegen Pädagogik 2 ab, was aufgrund überhöhter Selbstsicherheit keinen verwunderte. Letzten Endes schafften wir aber den Turniersieg und verwiesen Pädagogik 1 und Poel 1 auf die Plätze 2 und 3. Mit dem Wanderpokal, den Turnierpokal und einer Urkunde verließen wir die Halle und legten eine hohes Ziel für unsere Mädels am folgenden Tag vor.
Sonntag. In dem Team spielten, wie schon erwähnt, nur drei BullsGirls: Andrea, Marlis und Antje. Aufgefüllt mit drei Mädels, die Marlis auftrieb. Zu verlieren gab es nichts. Noch nie vorher gab es eine reine Frauen-Mannschaft, die im Namen der VolleyBulls an einem Turnier teilnahm. So losgelöst spielten die Mädels auch. Zwar gab es gegen den MSV Mecklenburg eine Niederlage, aber gegen die anderen beiden Mannschaften in unserer Gruppe konnte ein Sieg errungen werden. In unserer Gruppe wurden wir letzten Endes Zweiter. Von den drei Gruppen kam jeweils der Erste weiter und insgesamt zusätzlich der beste Zweite. Und warum sollten wir bei unserer Premiere nicht auch etwas Glück haben? Wir zogen als beste Zweitplatzierte mit den drei Ersten ins Halbfinale ein. Das Los sollte die Paarung des Halbfinales entscheiden. Wir mussten nochmals gegen MSV Mecklenburg ran und Titelverteidiger Rehna spielte gegen Boltenhagen. Leider verlor unsere Damen-Vertretung erneut gegen den MSV. Boltenhagen unterlag Rehna. Letzten Endes konnten wir uns doch noch ein Plätzchen auf dem Podium sichern, da wir gegen Boltenhagen gewannen. Rehna setzte sich gegen MSV durch, wodurch Rehna erneut Turniersieger wurde. Aber mit einem guten dritten Platz bei dem ersten teilgenommenen Damen-Turnier sind wir mehr als zufrieden.
Überschattet wurde das Wochenende leider dadurch, dass sich unsere Andrea im Laufe das Turniers am Sonntag ohne Fremdverschulden den Knöchel brach. Bleibt uns nur, ihr gute Besserung zu wünschen und zu hoffen, dass sie bald wieder fit zu uns stoßen kann.
1998-2004
Wer hätte gedacht, dass wir mal eine eigene Homepage besitzen würden? Wir waren zweifelsohne in den Jahren erfolgreich, jedoch dachte niemand daran einen Bericht verfassen zu müssen.